VPE Bank: Erste Bank Deutschlands bietet offiziell Kryptohandel an

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Die VPE Bank ist die erste Bank in Deutschland, die offiziell den Handel mit Kryptowährungen anbietet. Sowohl die technischen als auch die regulatorischen Erfordernisse (Lizenz der BaFin) sind dazu vorhanden. Zunächst ist dieser Service allerdings nur für institutionelle Kunden möglich. Aber auch private Anleger können unter Umständen das Angebot der Bank nutzen. Um das zu ermöglichen, arbeitet die Bank mit der solarisBank zusammen sowie mit anerkannten Krypto-Experten aus dem Banken- und Rechtsbereich. Damit Großanleger Kryptowährungen bei der VPE Bank handeln können, müssen sie dazu ein spezielles Konto eröffnen. Ziel des Kreditinstituts ist es, die technischen Herausforderungen, die bisher beim Handel mit virtuellen Währungen vorhanden waren, so gut es geht, auf ein Minimum zu reduzieren.

VPE Bank bietet Krypto-Handel für institutionelle Investoren

Vergangene Woche berichteten wir darüber, dass die Stuttgarter Börse derzeit an einer mobilen App arbeite, mit der Anleger relativ einfach digitale Währungen handeln können. Die sogenannte BISON App wäre damit die erste Handelsoberfläche für Kryptowährungen, die ein Börsenbetreiber zur Verfügung stellt. Möglicherweise könnte die Börse Stuttgart damit nicht nur Vorreiter in Sachen Krypto Trading werden, sondern auch Weltmarktführer. Denn bis dato gibt es weltweit keinen Börsenbetreiber, der eine App für den Krypto-Handel zur Verfügung stellt. Einen ähnlichen Weg geht jetzt die VPE Bank aus München.

Sie ist die erste Bank in Deutschland, die einen Cyrptocurrency Trading Service für institutionelle Kunden anbietet. Damit erweitert das Unternehmen das Finanzkommissionsgeschäft um Kryptowährungen. Bisher hat die Bank sozusagen ein Alleinstellungsmerkmal auf dem deutschen Bankenmarkt. Katharina Strenski, Pressesprecherin der VPE Bank äußerte sich dazu in einer Pressemitteilung wie folgt:

„Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin, Ethereum und Co. haben sich in den vergangenen Jahren zu einem zukunftsfähigen Investment entwickelt. Der Handel mit digitalen Tokens war bislang ausschließlich an internationalen Krypto-Börsen oder Online-Marktplätzen möglich. Wir freuen uns daher sehr, dass wir als erste Bank in Deutschland unseren Kunden nun einen Cryptocurrency Trading Service anbieten können.“

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Sowohl technische als auch regulatorische Voraussetzungen vorhanden

Nach eigenen Angaben der Bank, hat das Kreditinstitut sowohl die technischen als auch die regulatorischen Voraussetzungen für den Handel mit Kryptowährungen geschaffen. Die technische Umsetzung erfolgt dabei mit Hilfe eines Netzwerkes. Das Geldhaus aus München arbeitet eng mit der solarisBank zusammen. Die solarisBank ist die erste volldigitale Banking Plattform mit einer Vollbanklizenz in Deutschland. Über die solarisBank werden die Treunhandkonten im Krypto Handel der VPE Bank geführt. Das ist ein übliches Verfahren. Der Anleger selbst erhält dabei ein virtuelles Krypto Wallet bei der VPE Bank. Diese beiden technischen Voraussetzungen – die hier natürlich nur in Grundzügen aufgezeigt wurden – sollen sicherstellen, dass Anleger ohne große Hindernisse Kryptowährungen handeln können. Selbstverständlich gewährleisten die Banken dabei größtmögliche Sicherheit.

Katharina Strenski ergänzt:

„Mit unserem Cryptocurrency Trading Service werden für institutionelle Investoren erstmals die Eintrittsbarrieren, die bislang den Handel mit Kryptowährungen gekennzeichnet haben, deutlich reduziert.“

Die regulatorischen Voraussetzungen sind ebenfalls geschaffen. Die Bank hat dazu die erforderlichen Genehmigungen der BaFin bereits erhalten. Außerdem arbeitet die VPE Bank mit verschiedenen Rechtsexperten aus dem Krypto- und Bankenbereich zusammen, um hier auch das beste Ergebnis für Kunden liefern zu können. Da die Bank seit dem Jahr 2009 auch Mitglied der US-Amerikanischen SEC sowie der Finanzmarkt-Regulierungsbehörde FINRA ist, gehen wir davon aus, dass das Geschäftsmodell eventuell auch auf weitere Länder erweitert wird.

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Als Privatinvestor bei der VPE Bank Kryptowährungen handeln

Das Angebot der VPE Bank richtet sich in erster Linie an institutionelle Kunden. Das ist auch verständlich. Schließlich ist die technische Infrastruktur teuer und das Handelsvolumen von Kleinanlegern würde wohl kaum die Kosten decken. Zudem sind die regulatorischen Anforderungen an institutionelle Kunden anders als an private Anleger. Von institutionellen Anlegern darf man erwarten, dass sich sie der Risiken im Krypto-Handel bewusst sind. Daher sind dort viele Disclaimer und Risikoaufklärungen nicht erforderlich. Unter bestimmten Voraussetzungen können jedoch auch private Anleger dort ein Krypto Konto eröffnen und digitale Währungen handeln. Auf der VPW Bank Website werden dazu unter anderem folgende Voraussetzungen genannt:

  • Investitionsvolumen von um die 500.000 Euro
  • Erfahrungen im Krypto-Handel
  • Umfangreiche Kenntnisse im Wertpapierhandel
  • Berufliche Erfahrungen im Finanzsektor

 

Das Investitionsvolumen von rund einer halben Million Euro muss natürlich nicht komplett bei der VPE Bank in Kryptowährungen investiert werden. Hier möchte die Bank sicherstellen, dass der Anleger genügend finanzielle Ressourcen hat. Im Ernstfall sollte er daher auch einen Totalverlust der Krypto-Investition verkraften können. Doch ein solches Investitionsvolumen haben wohl nur die wenigsten privaten Anleger, die sich für den Handel mit Cyberwährungen interessieren. Zudem sollten einschlägige Erfahrungen sowohl im allgemeinen Wertpapierhandel als auch im Krypto Trading vorhanden sein. Das Kreditinstitut fragt auch, ob berufliche Erfahrungen vorliegen, die den Anleger als qualifizierten oder professionellen Kunden auszeichnen. Die VPE Bank fragt den Anleger in einem Fragebogen zudem weitere Dinge ab. Überprüfen lassen sich die Antworten des Kunden natürlich nicht. Doch er muss diese unterschreiben, was bedeutet, dass er den Wahrheitsgehalt bestätigt.

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Über die VPE Bank

Die VPE WertpapierhandelsBank AG ist ein global tätiges Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf dem börslichen und außerbörslichen Handel für private Investoren sowie für Finanzinstitute. Der Hauptsitz der Bank ist in München. Darüber hinaus betreibt das Geldhaus auch Niederlassungen in weiteren Städten in Deutschland wie Berlin oder Hamburg. Gegründet wurde die VPE Bank bereits im Jahr 1989, als Wertpapierhandelsbank wurde sie jedoch erst 2008 aktiv. Seit 2009 ist die Aktie des Unternehmens auch im Freiverkehr der Frankfurter Börse notiert. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 67 Mitarbeiter an 8 Standorten. Mit Blick auf die Hauptgeschäftstätigkeit der Bank überrascht es nicht, dass nun der Krypto-Handel ins Visier genommen wird. Bis mindestens Ende 2016 schrieb die Bank nur rote Zahlen. Möglicherweise versucht sie jetzt durch den Einstieg in den Krypto-Handel für institutionelle Investoren eine ertragreiche Sparte zu erschließen sowie eine führende Rolle in diesem Bereich einzunehmen.

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Alternativen nutzen – Krypto-Börsen und CFD Broker

Für private Anleger werden wahrscheinlich eher alternative Handelsmöglichkeiten in Fragen kommen. Beispielhaft seinen hier Krypto-Börsen genannt. Dabei fungieren die Anbieter als Vermittler der Marktteilnehmer, wie eben eine „richtige“ Börse auch. Die einzige in Deutschland ansässige Krypto-Börse ist bitcoin.de. Wie unsere bitcoin.de Erfahrungen zeigen, können Anleger dort derzeit Bitcoin, Ethereum sowie Bitcoin Cash handeln. Nutzer erhalten zudem eine kostenlose Wallet. Für jede Order fallen Gebühren zwischen 0,4 und 0,5 Prozent an. Der Nachteil ist, dass erst das Geld zu bitcoin.de überwiesen werden muss, bevor Anleger Bitcoins kaufen können.

Die zweite Möglichkeit für private Anleger besteht darin, ein CFD Konto bei einem Online Broker zu eröffnen. Diese Variante eignet sich für erfahrene Anleger, die auch mit den Risiken von CFDs vertraut sind. CFD Trading ist vor allem für kurzfristig orientierte Trader geeignet. Dabei können Händler sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren. Häufig stehen verschiedene Zahlungsmethoden zur Verfügung, sodass das Kapital in Echtzeit gutgeschrieben werden kann.

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Fazit: Immer mehr Unternehmen aus der Bankenbranche fassen Fuß

Zwar macht die Bank nicht deutlich, wie konkret der Krypto-Handel aussehen soll, bzw. welche Kryptowährungen denn überhaupt zur Verfügung stehen. Doch wir vermuten, dass es zumindest die in der Pressemitteilung genannten Coins sein werden, sprich Bitcoin, Litecoin, Ethereum und noch ein paar andere. Wir wissen auch nicht, wie die Orders abgewickelt werden, das heißt, werden sie an eine Krypto-Börse weitergeleitet, hat das Unternehmen die Coins selbst im Bestand oder wie auch immer.

Das hier besprochene Angebot werden wohl nur die allerwenigsten privaten Anleger nutzen. Doch entscheidend ist vielmehr der Punkt, dass nun immer mehr seriöse Unternehmen aus der Finanzbranche im Krypto-Bereich Fuß fassen. Wie bereits erwähnt, möchte auch die Börse Stuttgart auf diesem Feld tätig werden. Mit der VPE Bank steigt nun erstmals eine deutsche Bank hier ein.

Für den Kleinanleger eignen sich dagegen andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Krypto-Börse bitcoin.de oder der CFD Broker eToro. Dort können Händler zudem ein kostenloses Krypto Demokonto eröffnen und mit virtuellem Kapital erste risikofreie Trades tätigen. 

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
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