Volks- und Raiffeisenbanken sprechen sich gegen ein Verbot von Kryptowährungen aus

Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
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Zwar wurde es im Zuge des Kurseinbruchs der Kryptowährungen um Bitcoin & Co. in den letzten Wochen etwas ruhiger, dennoch ist das Thema nach wie vor relevant. Der Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken hat sich jüngst sogar gegen ein Verbot von digitalen Währungen ausgesprochen. Zwar sollte es eine klare gesetzliche Regulierung geben. Doch die Technologie die dahinter steckt, in den meisten Fällen ist das die Blockchain Technologie, darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Der Bundesverband sieht offensichtlich das Potential, das hinter der sogenannten disruptiven Technologie steckt.

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Regulierung von Kryptowährungen auf globaler Ebene – Was steckt hinter den Aussagen?

Wir finden es interessant, wie viele Verbände, Regierungen, „Verbraucherschutzverein“ usw. sich mittlerweile, insbesondere in der letzten Zeit, für eine Regulierung von Kryptowährungen aussprechen. Häufig wird dabei der starke Kursverlust Anfang des Jahres als Grund genannt. Doch wieso sollte eine hohe Volatilität eines Wertes für eine Regulierung sorgen? Gut, dass auch BaFin Chef Felix Hufeld sich dahingehend äußerte, dass die Volatilität kein Grund für eine Regulierung sei. Die immer wiederkehrenden Aussagen zur Regulierung interpretieren wir so, dass man durchaus das Potential und die Anwendungsmöglichkeiten der neuen Technologie er- und anerkennt. Selbstverständlich soll diese dann auch für die eigenen Interessen genutzt werden. Doch der eigentliche Gedanke, mit dem die Gründer von Bitcoin die Cyberwährung ins Leben gerufen haben, hat keinen Platz mehr. Ein genialer Schachzug, um die Blockchain Technologie so zu benutzen, wie man es gern möchte, nämlich für die Interessen der Banken und nicht gegen sie.

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Da passen die Aussagen des Bundesverbands der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (kurz BVR) ganz gut ins Bild. Dieser spricht von einer nationalen sowie globalen Regulierung von virtuellen Währungen. Dabei soll sich die Bundesregierung dafür  einsetzen, dass diese nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern eben auch in anderen Ländern umgesetzt wird. Schließlich sind Kryptowährungen ja nicht nur an ein bestimmtes Land gebunden, sondern global. Andreas Martin, Vorstand des BVR sagte diesbezüglich:

„Das Fehlen klarer gesetzlicher Rahmenbedingungen kann genauso wie ein Zuviel an Regulierung den Erfolg der Blockchain-Technologie gefährden“

Regulierung ist für den Verband wichtig. Und nicht nur für den Verband. Für die Banken im Allgemeinen ist ein gewisse Regulierung der Krypto-Unternehmen außerordentlich wichtig. Denn diese bedeuten für das gesamte Bankwesen ja nicht nur Konkurrenz, sondern könnten diese obsolet machen, sofern sich die Blockchain Technologie „unkontrolliert“ durchsetzt. Selbstverständlich möchte man das mit allen Mitteln verhindern. Auf der anderen Seite können Kreditinstitute durch die Blockchain Technologie Milliarden sparen. Um die Technologie jedoch „kontrollieren“ zu können, muss eine Regulierung her. Aber auch nicht zu viel, damit man den Erfolg für sich nutzen kann.

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Banken sind an der Blockchain Technologie interessiert

Wir haben schon mehrfach darüber berichtet, dass die Finanzindustrie sehr stark an der Blockchain Technologie interessiert ist. Es ist ja nicht so, dass einfach nur Überweisungen schneller vonstatten gehen. Auch im Börsen- und Wertpapierhandel sowie in der Versicherungsbranche bieten sich breite Anwendungsfelder. Selbst Behörden könnten von der neuen Technologie profitieren. Eigentumsverhältnisse, wie zum Beispiel das Grundbuchamt, könnten komplett digitalisiert, vereinfacht und revolutioniert werden. Mit Hilfe der Blockchain werden Manipulationen zudem auf ein Minimum reduziert.

Andreas Martin führt weiter aus:

„Diese digitalen Zahlungsmittel haben eher den Charakter einer spekulativen Geldanlage als eines Zahlungsverkehrsmittels […] Bei einem weiteren Wachstum der Anlagen in Kryptowährungen sind auch Risiken für die Finanzstabilität nicht auszuschließen.“

An dieser Stelle wollen wir Herrn Martin recht geben. Aktuell ist die Volatilität der allermeisten Kryptowährungen tatsächlich viel zu hoch, als dass sie als Zahlungsmittel fungieren könnten. Naja, und Risiken für die Finanzstabilität kann man wohl nie zu 100 Prozent ausschließen. Auf der anderen Seite wollen wir aber auch festhalten, dass nicht alle Digitalwährungen als Ersatz für das heutige Zahlungssystem geschaffen wurden. Zwar ist Bitcoin mit dem Anspruch angetreten. Bei anderen Cyberwährungen, denken wir exemplarisch mal nur an Ripple (XRP), sieht die Sache ganz anders aus. Auch IOTA ist eher als Zahlungseinheit zwischen Maschinen entwickelt worden. Und Ethereum bietet vor allem Möglichkeiten hinsichtlich Smart Contracts. Und so könnten wir das mit vielen weiteren Altcoins fortsetzen.

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Kryptowährungen handeln – Wie geht das?

Zwar sind, wie bereits erwähnt, nicht alle Kryptowährungen mit dem Ziel erschaffen worden, das heutige Geldsystem ablösen zu wollen, dennoch sind die meisten Coins an einer Krypto Börse oder bei einem Broker handelbar. Und die Volatilität bietet auch gewisse Vorteile, insbesondere im Krypto Trading. Wer hierzulande ein Konto bei einem CFD Broker eröffnet, oder Bitcoin bzw. Bitcoin Cash bei bitcoin.de handeln will, der registriert sich ohnehin bei regulierten Anbietern. Und Regulierung ist ja per se nicht schlecht. Doch mal abgesehen davon, wie können Trader und Anleger nun von den neuen Anwendungsmöglichkeiten von Bitcoin & Co. profitieren?

Kryptos kaufen auf einer Krypto Börse

Der vielleicht erste Gedanke, der Anlegern beim Stichwort Bitcoins kaufen in den Sinn kommt, ist das direkte Kaufen der Coins, zum Beispiel an einer Krypto Börse bzw. auf einem virtuellen Marktplatz. Wer dort aktiv wird, erwirbt die jeweilige Kryptowährung direkt. Das heißt, der Käufer benötigt ein Wallet, so etwas wie ein elektronisches Portemonnaie. Dabei geht der Käufer zumindest mittelfristig von steigenden Kursen aus. Selbstverständlich könnte er die Coins auch für den Zahlungsverkehr nutzen, das heißt, mit Bitcoin einkaufen gehen. Doch vermutlich werden nur die allerwenigsten Nutzer Bitcoins aus diesem Grund kaufen. In erster Linie dient der Krypto Handel wohl zu spekulativen Zwecken. Der Kauf von Cyberwährungen an Krypto Börsen wie The Rock Trading oder eben bitcoin.de, eignet sich insbesondere für mittel- bis langfristig orientierte Anleger. Obwohl wir den Begriff „langfristig“ im Krypto-Bereich etwas differenzierter betrachten wie im Aktienhandel.

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Bitcoin handel mit CFDs

Die andere Variante die wir kurz anreißen möchten, ist das CFD Trading mit Kryptowährungen. In der Regel wird der Trader hier nicht Eigentümer des Basiswertes. Er spekuliert lediglich auf den Kursunterschied. CFDs eignen sich daher für kurzfristig orientierte Trader. Ein weiterer Vorteil ist außerdem, dass Händler auch auf fallende Kurse spekulieren können, etwas, was mit dem Kauf von Bitcoins ja nicht möglich ist. Viele CFD Broker bieten auch den gehebelten Online Handel an. Allerdings sollten sich Trader zuvor mit der Funktionsweise sowie den Risiken im CFD Handel ausreichend vertraut machen. Zwar gibt es keine Nachschusspflicht, allerdings besteht permanent das Risiko eines Totalverlustes.

Wer über noch wenig oder gar keine Erfahrungen im Online Trading verfügt, sollte zuvor auf einem kostenlosen Krypto Demokonto üben, zum Beispiel von eToro. Der Trader erhält dort virtuelles Kapital, mit dem er unter realen Bedingungen Kryptowährungen traden kann, allerdings ohne Risiko. Der Einstieg in den Echtgeldhandel kann im Anschluss sukzessive erfolgen. Selbstverständlich können Trader den Demoaccount auch weiterhin parallel nutzen.

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Fazit: Regulierungswut hält an

Wie die Regulierung konkret aussehen soll, hat uns der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken nicht mitgeteilt. Vermutlich ist es auch noch zu früh, um hier Details zu nennen. Doch die Richtung ist klar: Der Bürger, Anleger und Trader soll überwacht und kontrolliert werden – aber bitte bloß nicht zu weitreichende Anwendungsmöglichkeiten an dieser Stelle. Die Banken hingegen dürfen die eigentlichen Vorteile und das gesamte Potential ausschöpfen. Das alles natürlich im Namen des Verbraucherschutzes und zum Wohle des Bürgers, der vor der kriminellen Seite von Kryptowährungen um jeden Preis geschützt werden muss – koste es was es wolle. Es überrascht daher nicht, dass die Stimmen nicht aufhören Bitcoin & Co. schlecht zu reden und immer und immer wieder von Regulierung zu sprechen. Regulierung natürlich im Sinne des Staates oder der Banken.

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