Immer mehr Touristen nutzen Bitcoin

Die Kryptowährung Bitcoin wird immer mehr von Touristen genutzt. Diese Beobachtung beruht auf Untersuchungen des NASDAQ Unternehmens NXT-ID, das sich auf biometrische Authentifizierung spezialisiert hat. Demnach erhält die digitale Währung Bitcoin auch wachsenden Zuspruch der Bevölkerung und macht sich in immer mehr Souvenir-Geschäften, Bars, Restaurants oder Freizeitparks bezahlt. Für Unternehmen, die auf den Zug des dezentralen Bitcoin-Sytems aufspringen, bietet sich eine Möglichkeit zur Steigerung der Akzeptanz hinsichtlich Bitcoin – das Startup Unternehmen Wocket.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
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Dieses Unternehmen vertritt konsequent das Zahlungsmittel Bitcoin, wo andere eher die Technologie hinter Bitcoin forcieren, die Datenbank Blockchain. Bei Wocket handelt es sich um ein Wallet, eine Online-Geldbörse für Bitcoins, der biometrischen Art. Anhand des Wallets kann die Firma Wocket als besondere, biometrische Brieftasche fungieren. Damit eröffnet sich dem Anwender die Möglichkeit, seine Wocket-Card mit einem Tastendruck in eine Kreditkarte oder Debitkarte umzuwandeln. Auch lässt sich die Wocket-Card mit dem aufstrebenden Zahlungssystems Bitcoin aufladen. Zudem kann der Nutzer die Funktion dazu verwenden, sämtliche Passwörter auf dem Gerät zu hinterlegen. Dies eignet sich unter anderem für die Nutzung Sozialer Netzwerke wie Facebook oder Twitter und Instagram. Die eingegebenen Daten und sensiblen Zugänge werden auf dem Wallet mit Passwortfunktion biometrisch abgesichert. Zum aktuellen Zeitpunkt betragen die Kosten eines Wocket Wallet rund 179 US-Dollar. Das Gerät ist auch für den persönlichen Geschmack in verschiedenem Design erhältlich.

Griechenland erhält 1000 Bitcoin Automaten

Das wachsende Interesse an der virtuellen Bitcoin-Währung ist hauptsächlich auf die Krise in Griechenland zurückzuführen. Erhöhte Kapitalkontrollen haben den Trend weiterhin bestärkt, die im Juni 2015 eingeführt wurden und die Geldentnahme der Bürger auf 60 Euro am Tag beschränkt haben. Im Zuge dessen wurden rund 1000 Automaten für die Transaktion mit Bitcoin in Griechenland aufgestellt, die eine vom Staat unabhängige Bezahlweise ermöglicht, und so die Kapitalkontrollen umgangen werden können.

Der Vorgang basiert auf einer Kooperation zwischen BTCGreece, der griechischen Bitcoin-Börse und dem Anbieter Cubits. Diese Art der Zahlung bieten eine willkommene Alternative, wenn Menschen das Vertrauen in das vorherrschende Bankwesen verlieren. Der Gründer der griechischen Bitcoin-Börse BTCGreece Thanos Marinos vertritt vehement die Meinung, dass es sich bei der virtuellen Zahlungsart nicht lediglich um einen Hype handelt. Thanos Marions ist der Ansicht, dass Bitcoin die digitale Lösung zum Problem sei, diversen fixen Auflagen zu entgehen. Es sei ein Ansturm von 300 Geschäften zu verzeichnen, der am Einsatz von Bitcoin-Automaten interessiert ist. Ab Oktober diesen Jahres erfolgt der voraussichtliche Ausbau des Bitcoin-Systems, an dem sich auch Touristen weiterhin erfreuen. Unter all den Vorzügen der digitalen Bitcoin-Währung sollte man jedoch nicht vergessen, dass die steigende Nachfrage der Währung unverhofft einbrechen kann. Damit wäre das eingebrachte Vermögen verloren.

Mt. Gox Chef bleibt in Haft

Erfolge in Millionenhöhe erzielte die Bitcoin-Plattform Mt. Gox, bevor der zugehörige Chef Mark Karpelès wegen Veruntreuung von Geldern festgenommen wurde. Der Franzose Karpelès befindet sich seit Anfang August in Untersuchungshaft in Japan, da er möglicherweise das Geld seiner Bitcoin-Kunden in Höhe von 321 Millionen Yen, was 2,3 Millionen Euro entspricht, für diverse Software-Lizenzen, ein luxuriöses Bett von nicht geringerem Wert als 43.000 Euro und anderes aufgewendet hat. Das Scheitern der Bitcoin-Plattform Mt. Gox hat sich bereits im vergangenen Jahr zugetragen. Als Dienstleister für Bitcoin hat er tausende Kunden um ihr Vermögen geprellt. Im Februar 2014 ereignete sich ein Aussetzer, infolgedessen die Umwandlung von Bitcoins in eine reale Währung nicht mehr gewährleistet wurde.

Nur kurz darauf verlautete die Plattform Konkurs. Die Ermittler spüren derzeit dem mysteriösen Verschwinden von 850.000 Bitcoins nach, die den Anlegern im letzten Jahr urplötzlich entzogen worden sind. Die Summe entspricht 480 Millionen Dollar. Dem 30-jährigen Karpelès wird vorgeworfen, die Handelsplattform Mt. Gox dahingehend missbraucht zu haben, indem er illegalerweise eine Millionen Dollar erzeugt habe. Der Chef der gescheiterten Bitcoin-Plattform weist sämtliche Vorwürfe zurück. Seinen Angaben zufolge sei Mt. Gox Hackern zum Opfer gefallen. Mit einem Aufschub von rund 20 Tagen wurde den Ermittlern ein weiterer Spielraum zur Aufklärung der Sachlage zugestanden.

Bis 5 Jahre Haft möglich

 

Wenn sich die Anschuldigungen bewahrheiten, droht Mark Karpelès eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren. Der Beschuldigte ist seit mehreren Jahren in Japan ansässig. Seinen eigenen Beschreibungen zufolge bezeichnet er sich Berichten zufolge als asozial. Sein Talent zum Programmieren hat er im Alter von 18 Jahren bei einem Spieleentwickler in Paris ausgelebt, was ihm jedoch aufgrund von Piraterie in Abwesenheit eine einjährige Gefängnisstrafe einbrachte. Wiederkehrend wird der Beschuldigte als Nerd beschrieben, der tage- und nächtelang vor seinem Rechner sitzt. Im Jahr 2011 hatte er einen Großteil von Mt. Gox gekauft, um die virtuelle Bitcoin-Währung zu vertreten. Die alternative Währung wurde im Jahr 2009 im Zuge der Finanzkrise erschaffen. Die Herkunft der immer beliebter werdenden Bitcoins beruht Gerüchten zufolge auf dem japanischen Programmierer Satoshi Nakamoto, der die Software für ein freies Zahlungssystem schrieb, das unabhängig von staatlich überwachten Instanzen wie Zentralbanken und Banken sein sollte. Ob es sich bei dem Gerücht und Softwareentwickler doch um den Franzosen handelt, hat sich bislang noch nicht herauskristallisiert. Der Wechselkurs der digitalen Parallel-Währung Bitcoin verbucht indes Schwankungen, die unter anderem von dem entgegengebrachten Vertrauen der Anleger abhängen.

Bitcoinkurs crasht

Vor wenigen Tagen ist der Bitcoinkurs gewaltig eingebrochen, hat sich allerdings kurz darauf wieder erholt. Auf BitFinex hat sich der Flashcrash deutlich vollzogen und den Wert kurzzeitig von 250 Dollar auf 160 Dollar (umgerechnet 144 Euro) gedrückt. BitFinex gilt als die einflussreichste Dollar-Börse ansässig in HongKong mit dem größten Umsatz. Mittlerweile hat sich der Bitcoin-Preis auf bis zu 235 Dollar stabilisiert. Wie es zu diesem Bitcoincrash kam, kann nur vermutet werden. Womöglich hat mit eingespielt, dass kurz zuvor ein Miner einen Block mit Bitcoin XT geteilt hat und somit die Sorge um ein HardFork, das Ergebnis einer Veränderung im Bitcoinprotokoll, in ungeliebte Nähe gerückt ist. Eventuell war der Crash auch nur eine natürliche Folge des seit mehreren Wochen eingeschlagenen Abwärtskurses, der sich als Flashcrash äußern musste. Oder aber ein Early Adopter, ein Vorreiter seiner Zeit, hat eine riesige Summe Bitcoins verkauft. Die Meinungen gehen außeinander und beruhen auf Spekulation. Einige Trader sind der Ansicht, dass sich ein Fehler in das Orderbook der bedeutenden Dollar-Börse BitFinex eingeschlichen hätte. Ein Mitarbeiter der Börse, Phil Plotter, habe zugegeben, dass möglicherweise ein Bug die Ursache für die problematische Integration der Software Alphapoint sein könne. Der Fehler könne verantwortlich sein, dass die API sowie Kauforder nicht reibungslos funktioniert haben. Der Bitcoincrash hätte ansonsten wohl früher verhindert werden können.