Südkorea will durch Kryptowährung bargeldlos werden

Zum Jahreswechsel im Januar hegten einige Anleger die Befürchtung, dass Südkorea den Bitcoin verbieten könnte. Tatsächlich sprach die Regierung bzw. die dafür zuständigen Behörden von einer weitreichenden Regulierung dieser und anderer Kryptowährungen. Der Bitcoin Kurs sackte daraufhin deutlich ab. Mittlerweile hat sich der Kurs der Leit-Kryptowährung wieder von den Rückschlägen im Januar und Februar etwas erholt. Aktuell notiert er bei ungefähr 9.500 Dollar. Nun kommen wieder deutlich positivere Nachrichten aus Südkorea. Das Land beabsichtigt, in Zukunft bargeldlos zu werden. Was soll dabei helfen? Kryptowährungen und die Blockchain Technologie. Das Land möchte eine „bargeldlose Gesellschaft“ aufziehen.

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Südkorea plant seit Jahren eine Gesellschaft ohne Bargeld

Die Abschaffung des Bargelds in Südkorea ist an und für sich kein neues Thema. Bereits im Jahr 2016 kündigte die Zentralbank des Landes, die Bank of Korea (kurz: BOK) an, dass sie das Bargeld abschaffen möchte. Im ersten Schritt konnten Verbraucher sich das Rückgeld in Geschäften als Guthaben auf einer Prepaid Karte auszahlen lassen. In einem weiteren Schritt, der im April vergangenen Jahres umgesetzt wurde, konnten Kunden generell mit einer Prepaid Karte ihre Einkäufe tätigen. Das alles war zunächst nur in ausgewählten Geschäften möglich. Diese Versuche dauern übrigens bis heute noch an.

Jetzt geht die Zentralbank von Südkorea noch einen Schritt weiter. Ziel ist es, die Gesellschaft bis zum Jahr 2020 vom Bargeld zu „befreien“. Interessant ist, auf was die Bank of Korea dabei setzt: Die Blockchain Technologie und Kryptowährungen. Im Januar, als die Behörden von einer umfassenden Regulierung der Kryptowährungen sprachen, kündigten sie auch gleichzeitig die Einrichtung einer Arbeitsgruppe an, die untersuchen soll, inwieweit sich Kryptowährungen auf die Wirtschaft auswirken werden. Zudem soll auch untersucht werden, ob sich das Projekt „bargeldlose Gesellschaft“ überhaupt dadurch realisieren lässt. Der Gedanke ist auch, eine eigene Kryptowährung zu erschaffen. Diese Woche, am 01. Mai, begann die Arbeitsgruppe dann ganz offiziell ihre Arbeit.

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Warum will Südkorea bargeldlos werden?

Wenn wir hierzulande von einer bargeldlosen Gesellschaft sprechen, dann wird meistens das Land Schweden als Beispiel angeführt. Tatsächlich ist Schweden das Land in Europa mit dem geringsten Aufkommen an Bargeld. Eigentlich paradox, denn es war Schweden, welches vor Jahrhunderten in Europa die Banknote einführte und nun auf dem Weg zu ersten bargeldlosen Gesellschaft Europas ist. Auch Schweden forscht an einer eigenen Kryptowährung, die sogenannte E-Krone oder E-Krona.

Während in Schweden die Zentralbank jedoch eher aus einer Notwendigkeit heraus die Einführung einer staatlichen Kryptowährung diskutiert, sieht das Bild in Südkorea etwas anders aus. In dem skandinavischen Land verzichten die Bewohner von sich aus auf Banknoten und Münzen. Da aber offiziell Privatpersonen keinen Zugang zu „echtem“ Geld haben, außer Bargeld, muss die Schwedische Zentralbank für Ersatz sorgen. Was sie eben durch die E-Krone könnte.

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Kriminalität soll eingedämmt werden

Die Südkoreanische Zentralbank führte zwar ähnliche, aber darüber hinaus auch deutlich mehr Gründe für die Einführung einer staatlichen Kryptowährung an. Auf dem Online Protal btc-echo.de wird Kwak Hyun-soon, ein Analyst der Shinhan Investment Corp. dazu zitiert. Er äußerte sie wie folgt:

„Es kann die Schattenwirtschaft öffnen und somit die Steueräquivalenz erhöhen. Die Schuhschachtel voller 50.000 Won-Banknoten, die man in Filmen sieht, wird in der Wirklichkeit verschwinden (mit dem Aufstieg einer bargeldlosen Gesellschaft).“

Damit ist gemeint, dass die Einführung einer Kryptowährung die Schattenwirtschaft verhindern kann, oder zumindest eindämmt. Kriminelle Geschäfte werden in Südkorea angeblich hauptsächlich mit Bargeld betrieben. Das ist das was der Analyst mit seiner Aussage meint. Wir gehen davon aus, dass das sicherlich zu Beginn auch so werden wird. Kryptowährungen können, sofern sie so programmiert sind, deutlich transparenter sein. Aber ob das kriminelle Geschäfte auf Dauer verhindern oder deutlich eindämmen wird, bleibt abzuwarten.

Wo es Erfolg haben wird, sind sicherlich die „kleinkriminellen“ Geschäfte. Doch die „Großen“ werden in Zukunft bestimmt auch hier Mittel und Wege finden, wie sie auch mit Kryptowährungen eine Schattenwirtschaft betreiben können. Wir wissen zwar nicht wie, doch der Mensch im Allgemeinen ist sehr erfinderisch.

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Kundenfreundlichkeit und Kostensenkung

Weitere Gründe für die Einführung einer Südkoreanischen staatlichen Kryptowährung sind unter anderem auch Kundenfreundlichkeit und Kostensenkung. Bereits heute führen Südkoreaner im Allgemeinen deutlich weniger Bargeld mit sich als „früher“. Obwohl das sicherlich nicht nur auf Südkorea zutrifft, sondern auf so ziemlich jedes Industrieland, wie wir vermuten. Entscheidend ist ja auch immer, welchen Zeitraum man als „früher“ definiert.

Ein weiteres Argument ist, dass mit Einführung einer staatlichen digitalen Währung die Kosten für die Produktion von physischem Geld gesenkt werden können. Im Jahr 2016 gab das Land 53,7 Milliarden KRW (das entspricht etwa 41,7 Millionen Euro) für die Herstellung und Ausgabe von Münzen bzw. Banknoten aus. Die Schuhschachtel, von der der Analyst Hyun-sonn sprach, wird demnach auch in privaten Haushalten verschwinden. Natürlich werden sicherlich auch bei Einführung einer offiziellen virtuellen Währung Kosten anfallen. Wie groß die Kostenersparnis ist, kann daher bis jetzt noch niemand sagen.

Südkorea will Kryptowährungen regulieren anstatt verbieten

Dass die Südkoreanische Zentralbank Cyberwährungen im Allgemeinen nicht verbieten wird, hatte sich im Februar bereits angedeutet. Da hatte sich nämlich Hong nam-Ki, Vorsitzender des südkoreanischen Büros für Koordinierung der Regierungspolitik in einem Video geäußert. Er betonte, dass die Bemühungen der Regierung insbesondere darauf abzielen, Geldwäsche mit Hilfe von digitalen Währungen zu verhindern. Das bereits genannten Portal btc-echo zitierte ihn ebenfalls mit den Worten:

„Momentan setzt die Regierung ihren Fokus auf die Transparenz bei Transaktionen von Kryptowährungen innerhalb des gesetzlichen Rahmens. In der Vergangenheit passierten unerwünschte Dinge bei Registrierungen an Börsen. So haben Unbekannte ihr Geld über nicht registrierte Accounts gewaschen oder in manchen Fällen das Geld von Kunden auf andere Kunden übertragen.“

Daher sind Kunden in Südkorea nun verpflichtet, bei der Registrierung auf einer Krypto Plattform nun ihren richtigen Namen anzugeben. Zudem wurde das Budget für die o.g. Arbeitsgruppe deutlich aufgestockt. Hong sagte weiter dazu:

„Wir werden unser Bestes tun, um den Wettbewerb in Technologiefragen zu verbessern, indem wir Technologie für die Blockchain entwickeln oder in der Industrie anwenden. Um genau zu sein, plant die Regierung einen Entwicklungsplan für Blockchainlösungen während der ersten Hälfte des Jahres.“

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Als Anleger von staatlichen Kryptowährungen profitieren?

Direkt können Anleger nicht von der Forschung einer staatlichen Kryptowährung profitieren, da sie ja noch nicht darin investieren können. Allerdings geben solche Berichte regelmäßig den Kursen Auftrieb. Daher können Händler durch Krypto Trading unter Umständen Gewinne erzielen, indem sie auf solche Trends bzw. News spekulieren.

Nun weiß man ja im Vorfeld nicht, ob und wann eine Regierung solche Pläne einführt. Doch das letzte Jahr und auch unsere Berichterstattung hier zeigen, dass mittlerweile immer mehr Länder dazu übergehen, nicht nur einen Kompromiss mit virtuellen Währungen zu finden, sondern diese selbst im eigenen System zu implementieren.

Das nun ausgerechnet der Bitcoin die Kryptowährung der Zukunft sein wird, ist allerdings mehr als fraglich. Dazu gibt es viel zu viele Nachteile. Allerdings gibt es eine Reihe von Altcoins, die eventuell deutlich mehr Zukunftschancen haben. Als Beispiele seien hier nur Ripple (XRP) und IOTA genannt.

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Kryptowährungen direkt kaufen oder mit CFDs handeln

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, um mit Kryptowährungen zu handeln. Entweder, indem Anleger die Coins direkt kaufen. Das ist an sogenannten Krypto Börsen möglich. Zum Beispiel zeigen unsere ALFAcashier Erfahrungen, dass Anleger dort mit einer Vielzahl an Kryptowährungen handeln können.

Viel häufiger präferieren Händler jedoch das CFD Trading mit Kryptowährungen. CFDs eignen sich insbesondere für den kurzfristigen Handel. Da die Kurse der virtuellen Währungen starken Schwankungen unterliegen, sind CFDs daher hier bestens geeignet.

Wie unsere Plus500 Bitcoin Erfahrungen zeigen, können Kunden hier weit mehr als nur auf den Bitcoin Kurs spekulieren. Zur Auswahl stehen eine Vielzahl an Cyberwährungen, das Angebot wird zudem ständig ergänzt. Für Anfänger eignet sich sicherlich das kostenlose Plus500 Krypto Demokonto. Dort erhalten Kunden ein virtuelles Guthaben und können ohne Risiko und Zeitdruck erste Trades tätigen.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
Ruben Wunderlich