Studie zu Kryptowährungen: Bitcoin, Ethereum & Co. bald etabliertes Zahlungsmittel?

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Eine Studie der Imperial College Business School in London im Auftrag von eToro kommt zu dem Ergebnis, dass sich Kryptowährungen bald im Mainstream etablieren werden. Die Studie mit dem Titel “Cryptocurrencies: Overcoming Barriers to Trust and Adoption” schlussfolgert, dass Kryptowährungen bereits eine von drei Kriterien auf dem Weg zu einer etablierten Währung erfüllen. Die britischen Forscher bewerten die Zukunft von Kryptowährungen durchaus positiv.

Kryptowährungen erfüllen erste Funktion von Währungen

Währungen sind ein Mittel zur Wertaufbewahrung, ein Tauschmittel und eine Recheneinheit. Wenn ein gut alle drei Merkmale erfüllt hat, gilt es als Währung. Die Forscher des Imperial Colleges zeigen nun in ihrer Studie, dass Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum die erste Funktion bereits erfüllen. Immer mehr Menschen nutzen diese Kryptowährungen als Mittel zu Wertaufbewahrung.

Kryptowährungen logischer Schritt bei der Entwicklung des Geldes

Die Forscher William Knottenbelt und Zeynep Gurguc sind der Ansicht, dass Kryptowährungen der nächste logische Schritt bei der Entwicklung von Geld sind. Kryptowährungen könnten in einigen Jahren das wichtigste Zahlungsmittel werden. Schon heute erfüllen Kryptowährungen, wie bereits gesagt, eines der Hauptmerkmale von Währungen. Allerdings wartet auf dem Weg zur Erfüllung aller Kriterien noch viel Arbeit. Vor allem hinsichtlich der Skalierbarkeit, dem Design und der Regulierung müssen noch zahlreiche Herausforderungen gemeistert werden.

Dennoch sehen William Knottenbelt und Zeynep Gurguc in Kryptowährungen das Zahlungsmittel der Zukunft. Bei ihrer Bewertung beziehen sie auch historische Aspekte mit ein. Die Art zu zahlen hat sich seit den Anfängen von Zahlungswegen immer wieder verändert. Allerdings sind grundlegende Funktionen erhalten geblieben.

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Entwicklung des Geldes

Die Menschen begannen zunächst, natürliche Materialien wie Muscheln als Tauschmittel zu nutzen. Heute haben sich elektronische Zahlungswege wie Kreditkarten oder das Online-Banking etabliert. Dies zeigt eine stetige Weiterentwicklung des Zahlungssystems. Sobald neue technische Methoden aufkamen, die das Potential hatten, Schwierigkeiten im Zahlungssystem zu lösen, entwickelten sich neue Zahlungsformen. So ermöglichte beispielsweise das Internet die Möglichkeit, Überweisungen online durchzuführen. Kryptowährungen könnten hier für eine logische Weiterentwicklung sorgen.

William Knottenbelt und Zeynep Gurguc weisen in ihrer Studie zudem darauf hin, dass dezentrale Technologien das Potential haben, unsere bisherigen Annahmen über die Natur der Finanzsysteme grundlegend zu verändern. Zurzeit gibt es rund um Kryptowährungen eine ganze Reihe neuer Entwicklungen und zahlreiche neue Technologien mit Verbindung zu Digitalwährungen kommen auf.

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Weiterhin Fragen unbeantwortet

Allerdings müssen noch einige Fragen zur Technik und zur Regulierung gelöst werden, bevor sich Kryptowährungen endgültig ihren Platz im Mainstream sichern können. Vor allem bei der Frage, wie Kryptowährungen wirklich zu einem alltäglichen und weit verbreiteten Zahlungsmittel werden können, sind noch viele Aspekte ungelöst. Dazu kommt, dass vielen Menschen weiterhin das Vertrauen in Kryptowährungen fehlt. Dennoch gab es in den vergangenen Jahren bereits einige klare Fortschritte auf dem Weg zur Akzeptanz als Zahlungsmittel, wie auch die aktuelle Studie zeigt.

Weitere Entwicklungen notwendig

Wenig überraschend ist allerdings die Erkenntnis, dass es im Umfeld von Kryptowährungen noch einiger weiterer Entwicklungen bedarf, bis diese endgültig massentauglich werden. Allerdings könnten Kryptowährungen bereits in einem Jahrzehnt zum Teil etablierte Währungen abgelöst haben und eine weithin genutzte und akzeptierte Zahlungsmethode sein. William Knottenbelt und Zeynep Gurguc sind der Ansicht, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Kryptowährungen ihren Weg in die breite Öffentlichkeit gefunden haben.

Einige Hürden zu überwinden

Bis dahin stehen Kryptowährungen jedoch vor sechs Herausforderungen, die es auf dem Weg zu einer kompletten Währung zu meistern gilt. Dazu gehören Aufgaben rund um Skalierbarkeit, Nutzbarkeit, Regulierung, Volatilität, Anreize und Privatsphäre. Vor allem die Skalierbarkeit stellt viele blockchainbasierte Kryptowährungen vor eine große technische Herausforderung für Entwickler und Miner. Viele Kryptowährungen haben derzeit bei hohen Transaktionsvolumina noch Probleme.

Auch das Thema Benutzerfreundlichkeit ist noch nicht ausgereift. Kryptowährungen sind bislang nur Menschen, die über ein gewisses Vorwissen hinsichtlich der Technik verfügen, vorbehalten. Wer nicht über das notwendige Wissen rund um Kryptowährungen und Technik verfügt, kann bislang noch keine Transaktion über Kryptowährungen vornehmen. Solange Kryptowährungen weiterhin ein gewisses Maß an Spezialwissen voraussetzen, sind sie nicht für die breite Masse anwendbar.

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Volatilität und Anreizsystem bei Kryptowährungen

Die Volatilität von Kryptowährungen stellt für viele Menschen bisher den größten Unsicherheitsfaktor dar. Solange die Preise von Kryptowährungen nicht in einem gewissen Maß stabil sind, wird ein großer Personenkreis kein Vertrauen in Kryptowährungen fassen. Zu mehr Vertrauen können auch international verbindliche Regulierungen beitragen.

Ein weiteres Thema sind Anreize, die das Verhalten der Nutzer bei jedem neuen Finanzsystem beeinflussen. Fehler innerhalb eines Systems können beispielsweise Manipulationen zur Folge haben. Dazu kommt gerade bei Kryptowährungen das Thema Privatsphäre und Datenschutz. Ein wichtiges Merkmal von Kryptowährungen ist die Anonymität der Nutzer. Würde dieser Aspekt komplett entfallen, könnten eine große Nutzergruppe von Kryptowährungen abwenden.

Forschung zu Kryptowährungen und der Blockchain

Professor Knottenbelt ist der Leiter des Forschungszentrums am Imperial College in London, dass bereits vor einigen Jahren aufgebaut wurde und sich vor allem auf Blockchain- und Kryptowährungsinitiativen konzentriert. Die Londoner Forscher beschäftigen sich vor allem mit dem transformativen Potential der Blockchain. Knottenbelt sieht in der Geschichte des Geldes eine Geschichte der Evolution. Neue Technologien ersten alte und dienen einer Verbesserung des Werttransfers zwischen zwei Personen. Kryptowährungen sind daher bei der Evolution des Geldes der nächste Schritt.

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Kryptowährungen benötigen noch Zeit

Es wird sicher noch eine Weile dauern, bis sich Kryptowährungen endgültig etabliert haben. Iqbal Gandham, der als Geschäftsleiter von eToro tätig ist, verweist hierbei auf die Entstehung der Email. Obwohl die erste E-Mail bereits 1971 verschickt wurde, dauerte es noch über 30 Jahren, bis sie zu einem Kommunikationsmittel für die breite Masse wurde und einen festen Stellenwert im Alltag einnahm. Auch hier musste die Nutzerfreundlichkeit zunächst soweit verbessert werden, dass auch Menschen ohne tief greifende IT-Kenntnisse E_Mail schreiben und versenden konnten.

Gandham ist auch Vorstandvorsitzender der britischen Industriegruppe CryptoUK. Er gab zu Bedenken, dass noch nicht einmal ein Jahrzehnt vergangen ist, seit die erste Transaktion mit Bitcoins durchgeführt wurde. Dennoch sind Kryptowährungen schon jetzt auf einem guten Weg, früher oder später als Zahlungsmittel anerkannt zu werden. Gandham nennt dabei vor allem die Vorteile von Kryptowährungen bei der Vereinfachung von grenzüberschreitenden Zahlungen als Pluspunkt, der Kryptowährungen bei der Anerkennung als Zahlungsmittel besonders zugutekommen kann.

Kritiker sprechen Kryptowährungen Merkmale von Währungen ab

Immer wieder verweisen Ökonomen darauf, dass Kryptowährungen nicht alle Funktionen einer Währung erfüllen. Kürzlich griff Agustin Carstens, der Leiter der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), dieses Argument erneut auf. Außerdem warnte er junge Menschen vor der Schaffung einer Währung. Im Juni veröffentlichte die BIZ zudem einen Bericht, indem sie auf die Skalierungsprobleme bei Bitcoins einging. Sie kam darin zu dem Schluss, dass Kryptowährungen nicht ausreichend skalierbar seien und daher in der internationalen Wirtschaft nicht als Tauschmittel nutzbar seien.

Fazit: Kryptowährungen auf guten Weg zur Anerkennung als Zahlungsmittel

Währungen erfüllen drei Funktionen. Sie sind ein Mittel zur Wertaufbewahrung, ein Tauschmittel und eine Recheneinheit. Laut einer Studie des Imperial Colleges in London im Auftrag von eToro erfüllen viele Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum bereits die Wertaufbewahrungsfunktion. Die Forscher William Knottenbelt und Zeynep Gurguc kommen im Rahmen ihrer Studie “Cryptocurrencies: Overcoming Barriers to Trust and Adoption” ebenso zu der Ansicht, dass Kryptowährungen eine logische Weiterentwicklung von Geld sind und das Zahlungsmittel der Zukunft darstellen könnten.

Bis dies jedoch erreicht ist, stehen Kryptowährungen vor sechs Herausforderungen. Neben Fragen zur Regulierung müssen auch technische Aspekte wie die Skalierbarkeit und die Nutzerfreundlichkeit verbessert werden. Zudem sorgt bislang die Volatilität von Kryptowährungen für viel Unsicherheit.

In der Vergangenheit sorgten technische Neuerungen immer wieder dazu, dass ein neues Zahlungsmittel aufkam. Dies war vor allem dann der Fall, wenn eine technische Entwicklung ein Problem im Zahlungsverkehr lösen konnte. Mit Blick auf Kryptowährungen könnte dies deren Möglichkeiten bei internationalen Zahlungen sein.

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