Stellar Crypto – die neue Bitcoin-Konkurrenz?

Mit Stellar Crypto gibt es eine weitere digitale Währung, welche aus einer Fork entstand. Das Open-Source Netzwerk entstand bereits 2014 auf Basis von einer Ripple-Fork. Doch der Ansatz von Stellar ist etwas anders als beispielsweise bei Ripple. Die Kryptowährung will für alle Menschen weltweit in zugängliches Zahlungsnetzwerk schaffen und sich dabei nicht nur auf Kreditinstitut oder andere Zahlungsdienstleister fokussieren. Dafür wurde die gemeinnützige Organisation, die Stellar Development Foundation, in den USA gegründet. Die Nachfrage stieg sprunghaft an und mittlerweile gehört die Kryptowährung aufgrund ihres Stellar Kurs Crypto zu den gefragtesten digitalen Währungen.

  • Stellar Crypto entstand 2014 durch Fork aus Ripple
  • Lumen = Währung im Netzwerk
  • Kein Mining bei Stellar erforderlich
  • Stellar kooperiert für Projekte mit IBM
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Stellar Crypto – die Idee hinter der digitalen Währung

Stellar Crypto entstand 2014 durch die Abspaltung, die sogenannte Fork, von Ripple. Die Entwickler Joyce Kim und Jed McCaleb initiierten die Geburtsstunde der neuen digitalen Währung, welche ebenfalls auf einer Art Blockchain basiert, bei der die Lumen aber nicht nur Mining erzeugt werden. Nach der Fork 2014 dauerte es jedoch noch bis zum April 2015, bis das Netzwerk veröffentlicht wurde.

Ziel von Stellar

Bei Stellar Crypto handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, welche ambitionierte Ziele hat. Sie möchte künftig Menschen global unabhängig von Reichtum oder Armut eine kostengünstige Möglichkeit für ihre Transaktionen bieten. Damit verfolgt Stellar einen anderen Ansatz als beispielsweise Ripple oder andere digitale Währungen. Dieses ambitionierte Ziel sorgt auch dafür, dass sich das Team hinter der Kryptowährung aus illustren Persönlichkeiten des Finanzbereiches sowie renommierten Entwicklern zusammensetzt. Künftig soll es auch Nutzern ohne passende Infrastruktur möglich sein, ihre Zahlungen online abzuwickeln. Wir denken hier vor allem an die ärmsten Regionen dieser Welt, wie beispielsweise in Teilen Afrikas oder in Ländern der Dritten Welt. Die Abwicklung soll auf Basis des eigenen Stellar Lumen erfolgen.

Stellar greift (teures) Problem der Währungsumrechnung auf

Zu den Zielen von Stellar Crypto gehört es jedoch auch, das Problem der Währungsumrechnung zu lösen. Wer beispielsweise eine Rechnung von seinem deutschen Konto in USD zahlen muss, zahlt meist deutlich mehr durch die Gebühren für die Währungsumrechnung. Genau hier setzt das Projekt ebenfalls an und will einheitliche Transfers ohne diese enormen Wechselgebühren bereitstellen.

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Stellar Lumen – was ist das?

Die Stellar Lumen nehmen eine wesentliche Rolle bei der Kryptowährung und den Transaktionen im Netzwerk ein. Doch was verstehen wir darunter überhaupt? Die Lumen sind in etwa vergleichbar mit den Coins, wie wir sie aus anderen digitalen Währungen kennen. Allerdings sind die Lumen-Eigenschaften etwas anders. Sie werden in das Stellar-Netzwerk eingebracht, um dies überhaupt lauffähig zu machen. Diese virtuelle Zahlungseinheit ist der Schlüssel für die Zahlungsabwicklung innerhalb der Community. Im Gegensatz zu anderen Zahlungseinheiten werden die Lumen jedoch nicht generiert, sondern sie sind bereits vorhanden. 2014, bei der Fork, wurden 1 Billion Stellar in Umlauf gebracht. Als 2015 das Netzwerk-Update erfolgte, wurden die Stellar umbenannt und hießen fortan Lumen. Die Stellar-Menge wurde jedoch beibehalten.

Funktionen der Stellar Lumen

Grundsätzlich haben die Lumen zwei wesentliche Funktionen:

  • Anti-Spam-Rolle
  • Realisierung des Zahlungsverkehrs

Für jede Transaktion, welche User im Netzwerk mit Stellar Crypto durchführen, wird eine Gebühr berechnet. Sie ist mit 0,0001 Lumen äußerst gering, aber dennoch notwendig. Warum wird überhaupt eine Gebühr verlangt? Mit dieser Gebühr werden die Denial-of-Service-Attacken innerhalb des Netzwerkes verhindert. Eine einzelne Transaktion kostet natürlich nicht viel. Kommt es jedoch Netzwerk durch die Hacker vermehrt zu Angriffen, summieren sich die Kosten für die Transaktion schnell. Dies werden kaum Hacker riskieren, sodass die Transaktionsgebühr ihren Zweck erfüllt.

Als weitere Funktion dienen die Lumen zur Zahlungserleichterung zwischen mehreren Währungen. Die Zahlungseinheiten fungieren als „Brücke“ zwischen anderen Währungen, beispielsweise Euro und USD und ermöglichen den Tausch zu den geringen Transaktionsgebühren.

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Stellar-Netzwerk – Die Funktionsweise

Um die Möglichkeiten der Kryptowährung zu verstehen, schauen wir uns auch die Funktionalität des Netzwerkes näher an. Es sind bereits mehrere größere Unternehmen, wie etwa IBM, auf Stellar aufmerksam geworden und wollen mit der Organisation neue Zahlungsmöglichkeiten implementieren. Das Stellar-Netzwerk ist dezentral organisiert, wobei sämtliche Transaktionen zentral gespeichert werden. Dieses „virtuelle Kassenbuch“ kennen wir bereits von anderen digitalen Währungen.

Wie funktioniert die Zahlung?

Schauen wir uns im Detail an, wie der Zahlungsvorgang mit Stellar Crypto bzw. über das Netzwerk genau funktioniert. Das Netzwerk besteht aus verschiedenen Knotenpunkten, welche als Anchor bezeichnet werden. Sie nehmen von den einzelnen Netzwerk-Teilnehmern die Währungen entgegen und verwalten das entsprechende Guthaben. Im übertragenen Sinne ist die Funktionalität mit einem Kreditinstitut oder beispielsweise dem Zahlungsdienstleister PayPal vergleichbar. Nimmt nun der Netzwerk-Teilnehmer aus Deutschland eine Transaktion in die USA vor, wird innerhalb des Stellar-Netzwerkes die ursprüngliche Währung (hier Euro) in Lumen umgerechnet. Parallel sucht das Netzwerk nach einer geeigneten Anfrage, um in die Zielwährung (hier USD) umzutauschen. Wurde ein passender Auftrag gefunden, erfolgen der Transfer sowie die Berechnung der Kosten von 0,0001 Lumen. Was passiert, wenn kein passender Zahlungsauftrag gefunden wurde? Auch dann wird der Umtausch realisiert, allerdings sucht das Netzwerk dann nach kostengünstigen Alternativen. Es werden beispielsweise mehrfache Umtausch vorgenommen, bis die gewünschte Zielwährung erreicht ist.

Hinweis: Das Stellar-Netzwerk soll künftig global den Versand von Geld unkompliziert gestalten. Außerdem gibt es weitere ambitionierte Projekte, welche für Mobilfunkbesitzer oder Fans von Treuepunkten interessant sein können.

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Stellar Kurs Crypto – nach IBM-Partnerschaft explodiert der Kurs

Stellar Crypto ist im Gegensatz zu anderen digitalen Währungen nicht nur eine Kryptowährung für private oder institutionelle Nutzer. Nein, die Entwickler der gemeinnützigen Organisation wollen ein multifunktionales Zahlungsmittel für sämtliche Kundengruppen weltweit umspannend erschaffen. Diese Idee finden auch große Technologie- und Finanzunternehmen interessant und kooperieren mit Stellar. Dazu gehören beispielsweise IBM oder KlickEx. Mit Bekanntgabe der Partnerschaft und der angestrebten Projekte schnellte der Stellar Kurs Crypto nach oben und sorgte für eine Erhöhung der Marktkapitalisierung. Angestrebt ist ein neues Projekt, mit denen sie Lumen als Zahlungsmittel einsetzen und bis zu 12 verschiedene Währungen und Ländern verbinden.

IBM entwickelt neues Zahlungssystem mit Stellar Crypto

IBM hat ein neues Zahlungssystem entwickelt, welches sich die Blockchain-Technologie von Stellar zunutze macht: World Wire. Damit soll es Kreditinstituten möglich sein, grenzüberschreitende Zahlungen innerhalb von Sekunden abzuwickeln. Mit diesem neuen System könnte das bisher bekannte Swift-Zahlungssystem Konkurrenz bekommen. Auch Ripple hat mit der xRapid-Transaktionslösung bereits ein ähnliches System ins Rennen geschickt. Was macht das IBM-System so besonders? World Wire nutzt, wie Stellar auch, Stablecoins als „Brücke“ zwischen einzelnen Währungen. Dabei können die involvierten Kreditinstitute ihre Zahlungssysteme weiterhin verwenden und dennoch Transaktionskosten sparen. Erforderlich dafür ist jedoch die Einigung auf einen Stablecoin. Erste Tests für den Stablecoin laufen bereits, denn IBM hat bereits einen Coin getestet, welche an den USD gebunden ist. Mit Bekanntgabe dieser ehrgeizigen Ziele, profitierte auch der Stellar Kurs Crypto. Am 23. September 2018 wurde sogar ein neuer Höchstpreis von 0,284661 USD erreicht.

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Crypto Stellar kaufen – sinnvoll oder nicht?

Viele Anleger fragen sich, ob es sinnvoll ist, in die Kryptowährung zu investieren. Das Beispiel anderer digitaler Währungen, wie beispielsweise Bitcoin, hat gezeigt, wie schnell ein vermeintlicher Hype auch ein Ende nehmen kann. 2017 brach der Kurs der „Mutter aller Kryptowährungen“ rasant ein und die Anleger mussten enorme Verluste verkraften. Wie sieht es mit dem Stellar Kurs Crypto aus? Natürlich gibt es gerade beim volatilen Kursverlauf der digitalen Währungen keine Garantie. Schauen wir uns jedoch die ambitionierten Ziele von Stellar Crypto und seinen Partnern an, ist die Ausgangslage etwas anders. Stellar soll künftig im Zahlungsverkehr eine essenzielle Rolle für alle Nutzer spielen und die Transaktionskosten enorm senken sowie den Zahlungsverkehr schneller machen. Dabei bleiben die Transparenz und die Zentralität weiterhin bestehen. Da sich die Zahlungen immer mehr in Richtung Online-Abwicklung entwickeln, kann Stellar aufgrund seiner technischen Grundlagen und der Partner durchaus als ernstzunehmende Konkurrenz zu gängigen Zahlungssysteme dienen.

Roadmap beflügelt Stellar Kurs Crypto

Im Januar 2018 veröffentlichte die Organisation die Roadmap, welche den Stellar Kurs Crypto ebenfalls in eine Aufwärtsbewegung versetzte. Darin definiert waren zwei ambitionierte Ziele:

  • Stellar Decentralized Exchange veröffentlichen
  • Lightning Netzwerk auf Stellar-Blockchain implementieren

Die SDEX soll künftig Transaktionen zu äußerst geringen Gebühren realisieren können: 1 Cent/100.000 Lumen Transaktion. Zusätzlich soll jeder User ICOs nutzen können. Durch die Implementierung des Lightning-Netzwerkes ist ein weiterer Meilenstein geplant. Damit möchte Stellar das Problem der Skalierung lösen und die Kryptowährung massentauglich machen.

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Crypto Stellar kaufen ist sinnvoll, aber…

Auf Basis der Roadmap ist Crypto Stellar kaufen sinnvoll. Gelingt der Organisation wirklich die Umsetzung der avisierten Ziele, wird dies den weltweiten Zahlungsverkehr enorm beeinflussen. Die Kosten für die Transaktionen werden deutlich reduziert und auch der Stellar Kurs Crypto wird weiter zunehmen. Damit könnte XLM zu einer echten Bitcoin-Konkurrenz heranwachsen, wenngleich die Intention der Gründung sich hier unterschieden hat.

Crypto Stellar kaufen, aber wo?

Wer vom Stellar Kurs Crypto partizipieren möchte, kann die Lumen direkt bei zahlreichen Krypto-Börsen erwerben. Der direkte Kauf gegen Euro oder eine andere Fiat-Währung ist jedoch (noch) nicht möglich. Stattdessen können die Lumen nur gegen andere digitale Währungen, wie beispielsweise Bitcoin, Stratis oder Ethereum, getauscht werden. Um die digitalen Einheiten zu verwalten, ist auch eine Wallet erforderlich. Dafür stehen neben der offiziellen Wallet auch Wallet-Alternativen anderer Anbieter bereit. Trader haben die Wahl zwischen einer Online- oder Offline-Speicherung, wobei wir aus Gründen der Sicherheit die Offline-Speicherung präferieren.

Stellar Crypto als CFDs

Neben dem direkten Kauf von Stellar Crypto besteht eine weitere Möglichkeit, um vom Kursverlauf zu partizipieren. Mittlerweile ist auch der Handel von Stellar bei Brokern möglich. Hier werden die Lumen allerdings nicht direkt erworben, sondern die Anleger investieren lediglich auf den Kursverlauf. Differenzkontrakte machen es möglich, dass die Trader von fallenden und steigenden Kursen partizipieren können. Eine Wallet wird dafür nicht benötigt, was für viele Investoren ein enormer Vorteil ist.

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Interessante Stellar-Projekte, die den Stellar Kurs Crypto künftig antreiben können

Dass Stellar bei der Vielzahl der digitalen Währungen längst keine Eintagsfliege ist, haben die letzten Monate gezeigt. Die Kryptowährung hat es geschafft, zahlreiche Altcoins hinter sich zu lassen und sich zu etablieren. Dazu haben nicht nur die renommierten Partner, sondern auch die interessanten Projekte beigetragen. Aus diesem Grund könnte der Kurs auch künftig weiter steigen. Schauen wir uns einige dieser ambitionierten Projekte an, da sie in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt sind.

Veridium

Mit seinem Partner IBM hat Stellar das Projekt „Veridium“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, den Emissionshandel global zu tokenisieren. Der VERDE-Token soll zu diesem Zweck auf den Plattformen implementiert werden, bei denen der Handel mit Gas und Öl stattfindet. Die Emissionsgutschrift wird dann in VERDE-Token gezahlt.

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Open Garden

Dieses Projekt ist für sämtliche Mobilfunkbesitzer interessant, wenn sie mit ihrem Smartphone oder Tablet einen WiFi-Hotspot zur Verfügung stellen. Die Nutzer zahlen das verbrauchte Datenvolumen in Lumen. Für den amerikanischen und europäischen Markt mag dieses Projekt wenig sinnvoll erscheinen, allerdings ist es lediglich für jene Regionen interessant, in denen kaum eine Internet-Infrastruktur besteht.

TillBilly

Das Sammeln von Treuepunkte kennen wir bereits von Payback. Mit dem TillBilly Projekt soll es eine neue Form geben. Die Plattform soll nicht nur als vollwertiger Kassendienst aufgebaut werden, sondern auch durch günstigere Kosten der Zahlung der Kreditkarte oder Apple Pay Konkurrenz machen. Hinzu kommt die Funktion für die Treuepunkte, welche die User mit jedem Vorgang sammeln können.

Fazit: Stellar Crypto hat künftig ambitionierte Ziele & macht anderen Kryptowährungen Konkurrenz

Der Stellar Kurs Crypto hat sich seit der Fork 2014 vervielfacht. Der Kryptowährung ist es tatsächlich gelungen, andere Altcoins hinter sich zu lassen und sich unter den wichtigsten digitalen Währungen zu etablieren. Stellar hat viele Parallelen mit Ripple, allerdings gibt es hinsichtlich der Intention des Projektes wesentliche Unterschiede: Stellar will globale Zahlungen für alle Nutzer zugänglich machen und diese auch jenen Menschen ermöglichen, welche bislang nicht online zahlen konnten. Unterstützt wird die gemeinnützige Organisation durch zahlreiche renommierte Partner aus der Technologie- und Finanzbranche. IBM ist nur einer davon. Realisiert werden verschiedene Projekte, wie beispielsweise das IBM-eigene Zahlungsprojekt World Wire. Im Fokus stehen die reduzierten Transaktionskosten sowie die Schnelligkeit bei den Zahlungsabwicklungen. Doch Stellar hat künftig noch weitere Projekte aus den verschiedenen Bereichen, wie die veröffentlichte Roadmap belegt. Mit der Umsetzung von TillBilly, Open Garden, Veridium und anderen Projekten könnte sich Stellar weiterhin etablieren. Wer davon partizipieren möchte, sollte Crypto Stellar kaufen (bei Krypto-Börse) oder in Krypto-CFDs investieren.

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