Russland blockiert Bitcoins

Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
Ruben Wunderlich

Russland hatte diese Woche Dienstag verkündet, den Zugang zu Bitcoins bzw. zu Kryptowährungen im Allgemeinen zu erschweren oder sogar – zumindest in Russland – nicht mehr zugänglich zu machen. Der stellvertretende Zentralbankchef Sergei Shvetsov kündigte in einer Stellungnahme an: „Wir können Kleinanlegern nicht einen direkten und einfachen Zugang zu solchen dubiosen Instrumenten bieten.“ Die russischen Bürger müssten vor solchen riskanten Währungen und Investments geschützt werden, so die Begründung. Auch Wladimir Putin äußerte sich wenig später am selben Tag genauso. Liegt dem russischen Staat wirklich etwas an der Sicherheit der Bürger oder möchte man einfach keinen Zugang zu einer für den Staat unkontrollierten Währung zulassen? Welche Alternativen gibt es trotzdem?

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Bitcoin – 600 Dollar Flashcrash wegen Russland-Äußerungen

Schon letzten Monat wurde angekündigt, dass die Regulierung von Kryptowährungen in Russland vorangetrieben werden soll. Daher ist es keine allzu große Überraschung, dass diese Woche der stellvertretende Zentralbankchef sowie Putin selbst sich gegen den Zugang von Bitcoin und Co. aussprachen. Der russische Staat müsse seine Bürger vor den unkalkulierbaren hohen Risiken die mit Kryptowährungen einhergehen schützen, lautet die Begründung. Der Schutz soll sich jedoch nicht nur auf Privatpersonen beschränken, sondern auch Unternehmen sollen keinen Zugang zu Kryptobörsen in Russland erhalten. Shvetsov sieht Bitcoin sogar als Schneeballsystem an. Wie kommt er darauf? Er betrachtete sorgsam die Kursentwicklung in den vergangenen zwei Jahren. Das brachte ihn zu der Annahme, dass es sich bei Bitcoin ganz klar um ein Schneeballsystem handeln müsse. Auf einem internationalen Finanzforum in Russland sagte er:

„Wenn dieses Schneeballsystem anwächst, ist es klar, dass das Interesse daran analog zum Profit ansteigt“

Putin sagte, dass er ausdrücklich die Meinung von Shvetsov unterstütze und dass die beiden sich in den vergangenen Monaten intensivst über dieses Thema austauschten. Zwar gebe es auch Chancen, doch die Risiken überwiegen. Vor allem die Möglichkeit, mit Bitcoins Geldwäsche zu betreiben oder andere kriminelle Handlungen bzw. den Terrorismus zu finanzieren, ist eines der wesentlichen Risiken.

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Die Äußerungen aus Russland führten kurzzeitig zu einem Flaschcrash bei Bitcoin. Um circa 600 US-Dollar brach der Kurs binnen Minuten ein. Allerdings erholte sich der Bitcoin Kurs ebenso schnell wieder. Was könnte der Grund für die schnelle Erholung sein? Zunächst einmal ist Russland nicht der dominierende Markt für Kryptowährungen. Außerdem können Nutzer mehr oder weniger problemlos auf Börsen in anderen Ländern ausweichen. Es könnte jedoch auch daran liegen, dass weder die RZB noch Putin einen Hinweis darauf gaben, dass ICOs verboten werden sollen. Genau das war nämlich vergangenen Monat in China passiert. ICOs sind eine beliebte Art, wie Unternehmen Eigenkapital einsammeln.

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Warum will Russland Zugang zu Kryptowährungen verhindern? Mehr Kontrolle?!

Erst im Juni äußerte sich Wladimir Putin, dass er den Einsatz der Blockchain Technologie begrüße. Daran muss sich natürlich bis heute nichts geändert haben. Bereits damals äußerten wir die Vermutung, dass sich das Land bzw. der Staat stärker digitalisieren möchte, um die Bürger stärker zu überwachen. Auch wenn es in den Medien hierzulande oftmals anders dargestellt wird, aber Russland ist technologisch im Vergleich sehr weit fortgeschritten. Einige Experten gehen sogar soweit, dass Russland militärisch zwar nur etwa 10 Prozent der Geräte und Ausrüstung besitzt wie die USA, dafür aber technisch den Vereinigten Staaten überlegen ist. Das beweisen Vorfälle wie zum Beispiel, dass Russland Raketen der USA steuern konnte. Auch als Nordkorea eine Rakete über Japan schickte, reagierte der US-Abwehrschild auf Japan nicht.

Daher liegt die Vermutung nahe, dass Russland den Zugang zu Kryptowährungen verhindern will, um mehr Kontrolle zu erlangen. Die Technologie dahinter wird sicherlich trotzdem genutzt werden. Es ist auch gut möglich, dass das Land selbst Kryptowährungen besitzt.

Alternativen in anderen Ländern nutzen

Zwar kann Russland den Zugang zu russischen Kryptobörsen verhindern, aber nicht den Zugang zu ausländischen Börsen. Überhaupt besteht keine Möglichkeit, den Zahlungsverkehr als solchen zu verhindern. Denn genau das ist ja der Grund dafür, dass Kryptowährungen wie Bitcoin überhaupt erst erschaffen worden – unabhängig von Staat und Banken. Betroffene Anleger könnten daher einfach den Handel auf ausländischen Krypto-Börsen fortsetzen. Hierzulande wäre das auf der großen Plattform Bitcoin.de möglich, Europas größter regulierter Bitcoin Marktplatz.

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Bitcoin Kurs auf neuem Allzeithoch – Gerade weil Russland Zugang verhindern will?

Wie bereits erwähnt, war der Einbruch der digitalen Währung nur von kurzer Dauer. Einige Tage später gelang Bitcoin sogar der Sprung auf ein neues Allzeithoch von knapp 6.000 US-Dollar. Kann es sein, dass solche Äußerungen wie die aus Russland vielleicht gerade dazu führen, dass die Nachfrage noch mehr steigt? Möglicherweise sehen die Marktteilnehmer, dass es dem Staat wohl kaum um das Wohl der Bürger geht, sondern um mehr Kontrolle. Man sieht, wie sich Menschen unabhängig machen können. Das will man unbedingt verhindern. Denkbar, dass gerade solche Aktionen, darunter auch in China, dazu führen, dass immer mehr Menschen Bitcoins kaufen. Ganz nach dem Motto, „jetzt noch schnell ein paar Bitcoins kaufen, solange es noch geht.“ Tauschen und damit bezahlen geht auch ohne Börsen. Zudem kann das Geld so schnell und einfach außer Landes gebracht werden.

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Wie als Privatanleger vom Bitcoin Kurs profitieren?

Nun stellt sich die Frage, inwieweit Trader und Anleger hierzulande von diesem Wissen profitieren können. Am einfachsten geht das dadurch, indem Händler auf den Kursverlauf spekulieren. Allerdings gleich eines vorweg: Investments in Kryptowährungen sind tatsächlich hoch spekulativ! Und es gibt hohe Risiken, dass das investierte Kapital verloren gehen kann. Und zwar dann, wenn die Marktmeinung nicht eintritt. Aufgrund der hohen Volatilität, sprich Kursschwankungen, können Anleger, die auf die „falsche Richtung“ gesetzt haben, sehr schnell ihr Geld verlieren. Daher sollte nur Kapital investiert werden, auf das im Ernstfall auch verzichtet werden kann.

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder der direkte Kauf von Kryptowährungen, wie Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin usw. Oder das Spekulieren auf das Kursverhalten. Im zweiten Fall kauft der Anleger nicht direkt den Basiswert, sprich die Kryptowährung, sondern spekuliert nur auf eine Kursdifferenz. In der Praxis wird das über CFDs (Contracts for Difference) abgewickelt. Der Vorteil von CFDs besteht darin, dass bereits ab geringen Beträgen, manchmal schon ab 25 Euro, spekuliert werden kann. Außerdem können Trader auch auf fallende Kurse setzen, etwas, was beim direkten Kauf nicht geht.

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Ein empfehlenswerter Anbieter für den direkten Kauf und Verkauf von Kryptowährungen ist The Rock Trading. Dort können Nutzer nicht nur Bitcoins handeln, sondern auch viele weitere digitale Währungen. Als CFD Broker ist Plus500 ein guter Anbieter. In unserem Plus500 Bitcoin Test konnten wir auch das kostenfreie Demokonto ausgiebig testen. Wie schon erwähnt, gibt es im CFD Handel erhebliche Risiken. Um diese besser einschätzen zu können, empfehlen wir auf jeden Fall die vorherige Nutzung des Plus500 Demokontos. Dort erhält der Händler eine reale Handelsumgebung mit Realtime Kursen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass es sich um virtuelles Kapital handelt. Selbst wer über allgemeine Erfahrungen im CFD Trading verfügt, sollte vorher Kryptowährungen im Demoaccount handeln.

Fazit: Russland erschwert Zugang zu Kryptowährungen – Alternativen gibt es reichlich

Auch wenn Russland den Zugang zu Kryptowährungen verhindert, so heißt das nicht, dass Personen aus Russland jetzt keine Bitcoins mehr kaufen könnten. Zugegeben, russische Anbieter werden wohl über kurz oder lang schließen müssen. Doch der Handel wird sich wohl einfach nur in andere Länder verlagern. Warum Russland diesen Schritt geht, darüber lässt sich nur spekulieren. Die offizielle Aussage ist, dass man die Bürger vor solch risikoreichen Investments schützen möchte. Naja…

Anleger, die hierzulande vom Auf und Ab an den Kryptomärkten profitieren möchten, könnten beim Broker Plus500 ein Bitcoin Demokonto eröffnen. Dieses steht zeitlich unbegrenzt zur Verfügung und Anleger erhalten Zugang zu einer realen Handelsumgebung mit virtuellem Kapital. Auch abgesehen vom kostenlosen Demoaccount ist Plus500 einer unserer Favoriten. Die Mindesteinzahlung beträgt lediglich 100 Euro und es gibt keine Nachschusspflicht.

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