Ripple will 55 Milliarden XRP sperren

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
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Im Gegensatz zu Bitcoin oder Ethereum, ist die Kryptowährung Ripple (XRP) nicht dezentralisiert, sondern zentralisiert. Die meisten Anteile sind nicht im allgemeinen Umlauf, sondern besitzt das Unternehmen Ripple Labs selbst. Die Firma will nun einen Großteil der XRP, die sie selbst besitzt, einfrieren. Der Sinn dahinter ist, dass der Markt beruhigt wird, dass Ripple Labs selbst nicht den Markt mit der eigenen Währung überschwemmt und damit den Kurs drückt. Oder anders ausgedrückt: Dadurch, dass Ripple Labs den Großteil der digitalen Währung besitzt, kann es den Markt so beeinflussen, wie es will. Derzeit sind etwas mehr wie 38 Milliarden XRP in Umlauf, wobei das Unternehmen Ripple Labs selbst nochmals 61 Milliarden XRP besitzt (von ursprünglich 80 Milliarden). Das Unternehmen versprach, ungefähr 88 Prozent der eigenen Bestände einzufrieren. In den folgenden Jahren sollen diese dann nach und nach wieder verkauft werden.

 

Ripple sperrt 88 Prozent seiner eigenen XRP

Der Wert der Kryptowährung Ripple (XRP) stieg in den vergangenen Monaten rasant an. Anfang Mai diesen Jahres betrug der Wert je XRP circa 0,05 USD. Mitte Mai, also nur wenige Wochen später, lag er bei über 0,40 USD. Ein Anstieg von 800 Prozent! Gründe für den Anstieg gibt es einige. Zwar ist der XRP Kurs von seinem Hoch wieder etwas entfernt und notiert derzeit (Stand 16. Juni 2017) bei etwas mehr wie 0,26 USD. Doch selbst das ist noch viel mehr als im Vergleich vor einigen Wochen. Genau in dieser Situation fragen sich nun Anleger, ob das Unternehmen den Markt mit seinen eigene XRP Beständen schwemmt und selbst das große Geld macht.

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Um die Anleger zu beruhigen versprach Ripple Labs, rund 88 Prozent seiner eigenen Bestände einzufrieren. Im Anschluss sollen in einem Zeitraum von mindestens 4,5 Jahren jeden Monat etwa 1 Milliarde XRP wieder auf den Markt gebracht und damit der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Damit soll das Vertrauen der Anleger gestärkt werden. Brad Garlinghouse, der Chef von Ripple Labs, selbst äußerte sich dazu, indem er sagte, dass eine Marktschwemme eigentlich völlig irrational wäre und auch den Eigeninteressen widersprechen würde. Dennoch habe man sich für diesen Schritt entschieden, um die „Vertrauensfrage“ ein für alle Mal zu klären.

  • Ursprünglich wurden 100 Milliarden XRP erschaffen
  • Ein Mining oder dergleichen ist nicht vorgesehen
  • Nur circa 38 Milliarden XRP sind im allgemeinen Umlauf
  • Der Großteil des „Rests“ besitzt das Unternehmen Ripple selbst
  • 55 Milliarden XRP davon, sollen Ende 2017 gesperrt werden
  • Die Sperre erfolgt mittels der Ripple-eigenen Technologie über Smart Contracts
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Vertrauen bietet auch der CFD Broker AvaTrade, bei dem Anleger CFDs auf Ripple handeln können.

Sperre erfolgt mittels Smart Contracts

Die Sperre und auch Freigabe der XRP soll mittels Smart Contracts erfolgen, sprich intelligenten Verträgen. Dabei werden die XRP in einen Escrow-Account transferiert. So kann gewährleistet werden, dass die Vertragsbestimmungen auch tatsächlich eingehalten werden. Die Technologie die hier zum Einsatz kommt, basiert selbst auf der Ripple Technologie, bei der ein bestimmte Betrag Geld durch einen Smart Contract gesichert wird. Ab Anfang 2018 sollen dann jeden Monat ungefähr 1 Milliarde XRP zum Aufbau des Netzwerkes freigegeben werden. Was nicht benötigt wird, kann wieder zurück in den Escrow-Account fließen.

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Ripple kaufen – wie geht das?

Wer Ripple kaufen will, also im Prinzip die Währung XRP dahinter, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Zunächst muss sich der Anleger im Klaren sein, was konkret er möchte bzw. was er mit dem Kauf bezweckt. Geht es darum, XRP selbst zu besitzen, so kann die Kryptowährung an einer der vielen Krypto-Börsen gekauft werden. Dazu benötigt der Käufer jedoch ein Ripple Wallet. Obwohl es zwar auch die Möglichkeit gibt, die gekauften Ripple's auf der Börse liegen zu lassen, raten Experten aus Gründen der Sicherheit jedoch davon ab. Über die speziellen Börsen  können die XRP auch wieder verkauft werden. Geht es darum, XRP als längerfristiges Investment zu nutzen – obwohl natürlich niemand weiß, was jemals aus Ripple wird – käme wahrscheinlich diese Variante in Frage.

Wer jedoch kurzfristig auf den Ripple Kurs spekulieren möchte, könnte mit CFDs auf Ripple gut beraten sein. Denn hier wird Ripple nicht direkt gekauft, sondern mit dem CFD Broker lediglich ein sogenannter Differenzkontrakt geschlossen. CFDs sind etwas für sehr kurzfristig agierende Trader. Der Vorteil im Gegensatz zum Beispiel zu Hebelzertifikaten liegt darin, dass es kein Bezugsverhätlnis oder Ähnliches gibt. Auf der Handelsoberfläche wird direkt der aktuelle Kurs gezeigt. Der Trader muss sich nur für Kauf der Verkauf entscheiden. Doch an dieser Stelle müssen einige Hinweise noch geklärt werden. Obwohl der CFD Handel von der Funktionsweise an sich recht einfach ist, ist er doch sehr spekulativ! Vor allem dann, wenn auch noch ein Hebel genutzt wird. Bevor Anleger also CFDs kaufen – egal ob auf Ripple, Bitcoin, Ether usw. – sollten Chancen und Risiken genau verstanden worden sein! Empfehlenswert ist es auch immer, ein kostenloses Demokonto zu nutzen, um den Handel ohne Einsatz von echtem Geld zu testen. Erst nachdem dort einige Erfahrungen gesammelt wurden, sollte ein eigenes Kapital eingesetzt werden.

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Neben Bitcoin gibt es bei AvaTrade auch CFDs auf Ether, Ripple, Litecoin und Dash.

Der Handel mit Kryptowährungen, insbesondere über CFDs, bietet ohne Chancen auf Gewinne, aber ebenso auch große Risiken. Trader müssen also nicht nur die Funktionsweise des Finanzderivats verinnerlicht haben, sondern sich vor allem intensiv mit dem Risiko auseinandersetzen. Da das Risiko eines Totalverlusts besteht, sollte nur Kapital investiert werden, welches nicht anderweitig benötigt und im Verlustfall auch verschmerzt werden kann.

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Vorteile von CFDs

Trotz der Risiken die vorhanden sind, bieten CFDs doch auch eine ganze Reihe von Vorteilen. Abgesehen von der relativ einfachen und übersichtlichen Funktionsweise, kann vor allem auch auf fallende Kurse spekuliert werden. Leerverkäufe sind ansonsten an einer Krypto-Börse so nicht möglich. Trader sollten jedoch bedenken, dass der angezeigte Kurse im Trading Desk nicht unbedingt der Kurs sein muss, der auch auf einschlägigen Internetseiten zu sehen ist. Der überwiegende Teil der CFD Broker agiert als Market Maker. Das bedeutet, dass der Broker die Kurse selbst stellt, auch wenn er sich an den Referenzkursen orientiert. Einen weiteren Aspekt müssen Händler zum Beispiel beim Ripple Kurs oder auch beim Bitcoin Kurs beachten, in welcher Währung dieser vom Broker taxiert wird. In den meisten Fällen wird dies US-Dollar sein. Doch Bitcoin und andere Kryptowährungen werden manchmal auch in Euro gehandelt. Sollte dies der Fall sein, muss oftmals noch die Entwicklung des Währungspaares EUR/USD beachtet werden.

AvaTrade auszeichnungen

Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen, erhielt der Broker AvaTrade bereits eine Reihe von Auszeichnungen.

  • Es kann sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekuliert werden
  • Der minimale Kapitaleinsatz ist meist recht gering
  • Ein CFD Konto ist innerhalb von 5 Minuten eröffnet (auch ohne Post- oder Video-Ident)
  • Kryptowährungen können gehebelt gehandelt werden
  • Es gibt theoretisch eine unbegrenzte Gewinnchance

Wie angeführt wurde, können Ripple-CFDs gehebelt gehandelt werden. Bevor sich ein Trader für einen Hebel entscheidet, sollte er sich intensiv mit den Vor- und Nachteilen auseinandersetzen.

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AvaTrade bietet CFDs auf Ripple an

Es ist nicht gar nicht so lange her, dass der Forex und CFD Broker AvaTrade CFDs auf Ripple einführte. Damit ist er bis dato der einzige Broker in Europa, der CFDs auf Ripple anbietet. Bitcoin und Ethereum können auch bei anderen Brokern gehandelt werden. Beispielhaft seien hier eToro und Plus500 genannt. Beim letztgenannten gibt es sogar einen 25 Euro Bonus ohne Einzahlung. Doch nur AvaTrade macht den CFD Handel mit Ripple möglich. Können wir den Broker empfehlen? Ein ganz klares Ja! Unsere AvaTrade Bitcoin Erfahrungen zeigen, dass der Broker absolut seriös arbeitet. Wir gehen ganz stark davon aus, dass das auch bei Ripple-CFDs der Fall sein wird. Da das Angebot noch nicht lange am Markt ist, ist es noch zu früh, um eine endgültige Empfehlung speziell für XRP-CFDs auszusprechen.

Hier überzeugt AvaTrade

  • AvaTrade Mindesteinzahlung nur 100 Euro
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AvaTrade ist unsere Empfehlung wenn es darum geht, Ripple-CFDs zu handeln.

Fazit: XRP Sperre könnte Ripple Kurs stabilisieren

Die angekündigte Sperre von 55 Milliarden XRP könnte den Ripple Kurs in nächster Zeit stabilisieren. Denn bis dato hing immer das Damoklesschwert über dem Markt, dass das Unternehmen Ripple Labs, mit seinem Bestand den Markt beherrscht. Auch wenn das von Seiten der Firma immer wieder negiert wurde, kann durch das Einfrieren von 88 Prozent des Eigenbestandes die Vertrauensfrage zumindest vorübergehend geklärt werden.

Da allerdings noch keine konkreten Schritte unternommen wurden, sprich der Transfer in den sogenannten Escrow-Account fand noch nicht statt, konnte der Ripple Kurs vielleicht noch nicht völlig davon profitieren. Möglicherweise kommt es daher in den nächsten Wochen wieder zu einem stärkeren Anstieg. Anleger, die von der Volatilität des Basiswertes profitieren wollen, können mit Ripple-CFDs sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren. Zuvor sollte jedoch sowohl das Produkt als auch die Risiken völlig verstanden worden sein.

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