„Ripple Mining“ – Ripple verdienen und etwas für die Ökobilanz tun

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Ein „Ripple Mining“ gibt es genau genommen nicht. Genau das ist ein Kritikpunkt, den viele Ripple-Skeptiker dem Unternehmen vorhalten. Ripple ist bereits vollständig generiert und wird durch Ripple Labs ausgegeben. Es gibt aber eine Möglichkeit, etwas Nachhaltiges für die Ökobilanz zu tun und Ripple zumindest im weitesten Sinne zu generieren. Im Vergleich zu Bitcoin weist Ripple damit eine deutlich bessere Ökobilanz auf und ist deshalb für viele Experten die umweltfreundlichere Kryptowährung, die darüber hinaus Effizienz beim internationalen Zahlungsverkehr schafft. Wie genau „Ripple Mining“ abläuft, erklären wir hier.

  • „Ripple Mining“ kann nicht ausgeführt werden
  • Token wurden bereits generiert
  • WCG ermöglicht Verdienen von XRP
  • Ripple Ökobilanz deutlich besser als die von Bitcoin
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Was steht hinter Ripple?

Schauen wir uns zunächst an, welches Unternehmen hinter der Kryptowährung steht. Seinen Ursprung hatte Ripple 2012. Er entstand aus der Idee, internationale Zahlungsvorgänge zu vereinfachen und effizienter zu gestalten. Die bisherige Abfolge der Banken war folgende: Sie mussten ihr Geld über viele Vermittler an den Empfänger senden, was natürlich etliche Risiken (unter anderem Veruntreuung oder Inflation) mit sich brachte. Mithilfe des Ripple-Netzwerks sollen diese Vermittler aus den Transaktionen ausgeschlossen werden. Ein weiterer Vorteil des Netzwerks ist die hohe Transparenz bei den Transaktionen. Alle Teilnehmer können jederzeit sehen, was genau mit ihrem Geld passiert. Mit einer Kryptowährung, die bezahlbare Transaktionen für Finanzinstitutionen anbietet, füllt Ripple eine Lücke.

Ripple Blockchain erklärt

Der Blick auf die Ripple Blockchain zeigt, dass sie auf sogenannten IOUs (I owe you) beruht. Damit sind Schuldverschreibungen gemeint. Die Nutzer des Netzwerkes stellen sich diese IOUs gegenseitig aus und generieren damit faktisch virtuelle Schuldscheine. Eine wesentliche Funktionsweise bei den Transaktionswährungen nehmen die Gateways ein. Sie stellen IOUs aus und nehmen dafür Zahlungsmittel an (virtuelle Banken des Ripple-Systems). Die Verbindlichkeiten zwischen den einzelnen Nutzern werden mit den Zahlungen immer wieder angepasst. Allerdings werden diese Verbindlichkeiten nur gespeichert, aber nicht durchgesetzt. Um einem Missbrauch zu vermeiden, müssen Nutzer angeben, wem sie vertrauen. Damit entsteht keine direkte Verbindung zwischen Sender und Empfänger. Das Netzwerk ermittelt einem Pfad von Nutzern, die sich gegenseitig ausreichend viel Vertrauen entgegenbringen. Aus diesem Prinzip leitet sich auch der Name Ripple ab: aus dem Englischen „to ripple“ (Zahlungen sickern) durch Vertrauensbeziehungen.

„Ripple Mining“ – ist das überhaupt möglich?

Ein „Ripple Mining“ gibt es nicht – zumindest kein Mining, wie wir es von Bitcoin und anderen Kryptowährungen kennen. Zwar können die Token in einer Ripple Wallet gespeichert und gehandelt werden, allerdings kann man sie sich nicht verdienen, wie es etwa beim Bitcoin Mining möglich ist. Wer sich für die Coins interessiert, kann sie an verschiedenen Tausch- und Handelsbörsen erwerben. Zudem bietet das Unternehmen Ripple Labs den Nutzern die Möglichkeit, dass sie über das World Community Grid (WCG) Ripples verdienen und im weitesten Sinne „Ripple Mining“ betreiben können. Beim WCG handelt es sich um eine globale Infrastruktur, die nicht genutzte Rechenkapazitäten der Teilnehmer nutzt, um wissenschaftliche Aufgaben zu berechnen. Dieser Prozess findet innerhalb einer Cloud statt. Hierfür gibt es immer wieder wechselnde Projekte. Folgende Projekte sorgten bereits für Aufsehen:

Es gibt auch unzählige Projekte, die bereits erfolgreich mittels „Ripple Mining“ abgeschlossen werden konnten. Eine Übersicht darüber gibt es auf der gleichnamigen Homepage von WCG.

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Wie kann ich „Ripple Mining“ mit meinem privaten PC durchführen?

Grundsätzlich kann jeder Nutzer seine privaten Rechenkapazitäten dem Netzwerk zur Verfügung stellen und spenden. Dafür werden Ripple Token empfangen. Mit Blick auf den Ripple Kurs kann sich diese Spende richtig lohnen, denn vor allem 2017 konnte Ripple einen enormen Zuwachs für sich verbuchen.

„Ripple Mining“ nutzen: So geht es in der Praxis

Die Ripple News zeigen, dass es immer wieder neue Projekte in der Community gibt, für die Nutzer ihre Rechenleistung spenden können. Um an diesen Projekten mitarbeiten zu können, sind zunächst einige Schritte notwendig. Wir zeigen, wie das „Ripple Mining“ funktionieren kann:

  1. Interessenten eröffnen eine Wallet und registrieren sich dann bei WCG.
  2. Nach der Anmeldung wird der BOINC-Manager heruntergeladen. Er wurde von der Universität Berkeley entwickelt und ermöglicht das Cloud-Computing für wissenschaftliche Zwecke.
  3. Nachdem der Manager installiert wurde, wird ein Nutzername und ein Passwort vergeben. Nun erfolgt der WCG-Login.
  4. Jetzt analysiert der BOINC-Manager die Rechenleistung und stellt überschüssige Ressourcen für die gewählten Projekte zur Verfügung. Nutzer merken dies vor allem an der langsameren Arbeitsweise ihres PCs. Wer sich den Taskmanager aufruft, kann sehen, wie viel Arbeitsspeicher für die Anwendung genutzt wird.
  5. Für die Spende der Rechenleistung erhalten die Netzwerk-Teilnehmer nun die Ripple. Dafür sind zwei weitere Schritte notwendig: Beitritt zum Ripple Labs Team und Registrieren auf der Plattform „Computingforgood“. Hierzu wird eine Ripple-Adresse mit dem WCG-Nutzernamen und dem WCG-Verifikationscode benötigt.
  6. Nachdem alle Abläufe für das „Ripple Mining“ umgesetzt wurden, geht die Belohnung in der Ripple Wallet ein. In der Zwischenzeit löst der Rechner der Netzwerkteilnehmer die wissenschaftlichen Aufgaben. Im Vergleich zur Teilnehmeranzahl ist die ausgegebene Ripple-Menge vergleichsweise gering. Wer Ripple für die Aktivierung seiner Wallet durch Spenden verdienen möchte, muss mehrere Tage Rechenzeit zur Verfügung stellen.

Warum eigentlich Mining?

Für was ist das Mining überhaupt notwendig? Wer sich schon einmal mit Bitcoin und der Blockchain befasst hat, wird wissen, dass sie immer wieder neu zusammengesetzt werden muss. Durch das Mining wird dieser Prozess verarbeitet. Außerdem ist das Mining dafür zuständig, dass die Geldmenge kontrolliert und schrittweise erhöht wird. Für das Mining werden große Ressourcen benötigt, was auch den negativen Aspekt der Ressourcenverschwendung mit sich bringt. Hier geht das „Ripple Mining“ neue Wege.

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World Community Grid – der gute Zweck hinter „Ripple Mining“

Statt Ressourcen zu verschwenden, geht es beim „Ripple Mining“ um den gemeinschaftlichen Zweck. Auch das ist ein völlig neuer Ansatz einer Kryptowährung, den es so bislang nicht gibt. Da die Ripple Token bereits durch das Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden, müssen sie nicht mehr generiert werden. Dennoch können die Ripple Token verdient werden. Bisher wurden 29 wissenschaftliche Forschungsprojekte mit der zur Verfügung gestellten Rechnerkapazität umgesetzt. Dabei geht es um Projekte aus verschiedenen Bereichen:

  • Gesundheit
  • Nachhaltigkeit
  • Armut
Die Ripple Blockchain dient damit nicht nur der effizienteren internationalen Zahlungsabwicklung. Sie kann darüber hinaus kostengünstigere Aufbereitungsmöglichkeiten von Trinkwasser oder eine effizientere Gewinnung von Solarstrom berechnen. Damit ist Ripple nicht nur für Finanzinstitutionen interessant, sondern auch für „Weltverbesserer“ und Idealisten. Diese außergewöhnliche Kombination gibt es bei keiner anderen Kryptowährung.

Ripple Vorteile gegenüber Bitcoin

Ripple wird vor allem von Bitcoin-Fans immer wieder stark kritisiert. Aber worin bestehen genau die Unterschiede zwischen den beiden Kryptowährungen? Ripple kann durch seine innovative Funktionsweise Transaktionen deutlich schneller realisieren. Eine Bitcoin-Transaktion dauert mindestens 10 Minuten – die Ripple-Transaktionen liegen zwischen 5 und 10 Sekunden.

Ripple arbeitet effizienter als Bitcoin

Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt in der kostengünstigen Transaktionsabwicklung von Ripple. Die Kosten betragen nur einen geringen Bruchteil der Bitcoin-Transaktionskosten. Die niedrigsten Bitcoin-Kosten liegen bei ca. 2,70 USD/Transaktion. Bei Ripple sind es 0,0007 USD/Transaktion. Schauen wir uns den Preis für den Kauf von Ripple und Bitcoin an: Bitcoin ist weiter unangefochtener Spitzenreiter der Marktkapitalisierung und gehört zu den bekanntesten Kryptowährungen. Dadurch steigt natürlich der Preis der Kryptowährung. Der Tiefpunkt war bei 5.000 USD, der Höchststand bei deutlich über 15.000 USD. Bei diesen Preisen ist es für kleine private Anleger kaum möglich, Bitcoin zu erwerben. Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil von Ripple: Die Kryptowährung kostet noch immer weit unter 1 USD. Damit ist ein Investment selbst für Anleger mit wenig Eigenkapital möglich.

Vorgeschmack aufs Trading

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Warum ist Ripple nicht überall beliebt?

Wie wir sehen, hat Ripple viele Vorzüge. Dennoch ist die Kryptowährung nicht überall beliebt. Das liegt daran, dass Ripple nicht überall als echte Kryptowährung anerkannt wird. Ein weiterer Nachteil in vielen Augen: Ripple ist keine dezentrale Währung, sondern das Unternehmen Ripple Labs besitzt einen Großteil der Token und bringt sie schrittweise in Umlauf.

Wie kann ich Ripple kaufen?

Dennoch interessieren sich viele Investoren für das Kaufen von Ripple. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ripple kann beispielsweise bei einigen Anbietern gegen andere Währungen gehandelt werden. Dazu gehören Plattformen wie eToro. Hier ist Ripple nur eine von vielen Kryptowährungen, die den Investoren für den Handel zur Verfügung steht. Eine weitere Möglichkeit ist der Direktkauf der Token.

Direktkauf von Ripple an Börsen oder auf Marktplätzen

Wer Ripple physisch besitzen möchte, muss Token per Direktkauf erwerben oder eintauschen. Eine Teilnahme am Projekt macht es möglich, durch die Spende von Rechenleistung einige Token zu erhalten. Gegenwärtig hat Ripple einen Preis unter 1 USD, sodass bereits mit geringem Eigenkapital ein Investment möglich ist. Für den direkten Kauf wird eine sogenannte Ripple Wallet benötigt. Die Wallet gibt es in verschiedenen Ausführungen:

  • Desktop Wallet (für PC)
  • Mobile Wallet (für Smartphone oder Tablet)
  • Web Wallet (in Websites integriert)
  • Hardware Wallet
  • Paper Wallet

Welche Wallet ist die Beste?

Da es so viele verschiedene Ripple Wallets gibt, ist die Entscheidung nicht immer ganz einfach. Alle Wallets haben ihre Vorzüge, aber auch Nachteile. Hardware Wallets und Paper Wallets sind beispielsweise besonders sicher, da sie offline funktionieren. Sie eignen sich vor allem für größere Ripple-Mengen. Grundsätzlich sollte eine Wallet möglichst gut geschützt sein. Wichtig ist der private Schlüssel, der den Zugriff auf die Wallet ermöglicht. Geht er verloren oder gerät in missbräuchliche Hände, haben die Wallet-Inhaber meist keine Chance mehr, auf Ihre Wallet zuzugreifen.

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Ripple Kurs: Wie wird er beeinflusst?

Ripple wird als Investmentmöglichkeit immer beliebter. Hieran zeigt sich, wie wichtig der Kursverlauf der Kryptowährung ist. Angebot und Nachfrage bestimmen den Kurs. Je weniger Ripple gekauft oder gehandelt werden, desto geringer ist die Nachfrage. Der Kurs sinkt. Ist die Nachfrage nach der Kryptowährung hingegen hoch, steigt der Kurs wieder. Beeinflusst wird der Kurs zudem durch Ripple News. Gibt es positive Nachrichten (beispielsweise neue Netzwerkteilnehmer), wirkt sich das oftmals positiv auf den Kursverlauf aus. Negative Ripple Nachrichten haben ebenfalls Einfluss: Das Unternehmen ist in einigen Klageverfahren involviert. Als diese Nachricht bekannt wurde, brach der Ripple Kurs kurzzeitig ein, erholte sich danach leicht.

Ripple Trading: ja oder nein?

Die Blockchain-Technologie hat großes Potenzial, auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Das innovative Ripple-Netzwerk ist zukunftsweisend und hat gute Chancen, seine Stabilität auszubauen und noch erfolgreicher zu werden. Deshalb ist der Handel mit Ripple für viele Anleger interessant. Nicht nur das direkte Investment, sondern auch der CFD-Handel bei einem Kryptobroker kommt infrage. Der Vorteil bei den Differenzkontrakten besteht in deren Flexibilität und geringen notwendigen Investmentsumme. Dennoch geht der CFD-Handel immer mit einem hohen Verlustrisiko einher. Wer das Risiko liebt und auf flexible Investments setzt, sollte sich den CFD-Handel auf Ripple beim Broker einmal näher anschauen. Zum Einstieg bietet sich beispielsweise ein kostenloses Demokonto mit virtuellem Guthaben an.

Fazit: „Ripple Mining“ mit sozialem Aspekt

Grundsätzlich wird kein „Ripple Mining“ benötigt, da die Kryptowährung bereits bei der Ausgabe generiert wurde. Sie wird durch das Unternehmen Ripple Labs schrittweise ausgegeben. Deshalb müssen die Token nicht geschürft und die Ripple Blockchain nicht für die Abwicklung der Transaktionen umgewandelt werden. Dennoch können sich die Nutzer Ripple verdienen. Möglich macht das ein karitativer Ansatzpunkt: Über World Community Grid können die Nutzer ihre Rechenleistung spenden und damit Forschungsprojekte unterstützen. Mit der Rechenleistung werden mathematischen Berechnungen für diese Projekte durchgeführt. Als Belohnung gibt es Ripple, wenngleich die ausgeschüttete Summe äußerst gering ist. Wem dieser Ansatz zu lange dauert, der kann XRP auch an Börsen oder auf Marktplätzen erwerben oder tauschen. Hierfür wird eine Wallet benötigt, um die Ripple zu speichern. Eine weitere Möglichkeit für das Investment ist die Anlage beim Kryptobroker. Hier stehen beispielsweise Ripple-CFDs zur Verfügung, die mit flexiblen kurzfristigen Laufzeiten und einem geringen Eigenkapitalanspruch überzeugen. Dennoch ist der CFD-Hand nicht für alle Anlagetypen geeignet, denn er ist mit einem hohen Verlustrisiko verbunden. Möchten Sie das alternative „Ripple Mining“ ausprobieren? Registrieren Sie sich bei WCG kostenlos und sammeln Sie eigene Erfahrungen.

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