Ripple Kurs und Handelsvolumen explodiert – Was steckt dahinter?

Vergangene Woche, am 24. August, schoss der Kurs der Ripple Token XRP plötzlich um circa 70 Prozent in die Höhe. Auch das Ripple Handelsvolumen erreichte ein noch nie dagewesenes Niveau von mehr als 2 Milliarden US-Dollar. Mit einem Mal zog die Kryptowährung die Blicke der Anleger auf sich wie nie zuvor. Was sind die Hintergründe? Eintagsfliege oder Start eines langfristigen Aufwärtstrends? Darauf geht dieser Artikel ein und erklärt, warum Ripple's Währung XRP so „unbeliebt“ ist.

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Ben Bernanke und WWW Erfinder sprechen über Ripple

Ein Grund für die Kursexplosion Ende August könnte die Ankündigung sein, dass 2 hochkarätige Sprecher auf der SWELL-Konferenz sprechen werden. Bei der SWELL-Konferenz, die vom 16. bis 18. Oktober im kanadischen Toronto stattfinden wird, handelt es sich um eine Konferenz, bei der die Rolle von Ripple als weltweites Zahlungssystem diskutiert wird.

Das die Konferenz ausgerechnet in Kanada stattfindet, ist kein Zufall. Denn dort wurden zum einen sowohl damals die ersten Bitcoin Geldautomaten installiert, als auch vor kurzem die ersten Ethereum Geldautomaten. Es ist auch kein Zufall, dass die SWELL-Konferenz zur gleichen Zeit stattfindet, wie die Sibos-Konferenz. Sibos wird wahrscheinlich so gut wie keinem was sagen. Hier handelt es sich um eine Konferenz von SWIFT – dem derzeitigen internationalem Zahlungssystem. Einigen wird der Begriff vielleicht von „SWIFT-Überweisung“ bekannt sein (Überweisungen ins Ausland).

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Auf der SWELL-Konferenz werden einige Speaker zugegen sein. Bemerkenswert sind jedoch vor allem 2 Redner: Ben Bernanke und Sir Timothy John Berners-Lee. Ben Bernanke war von 2006 bis Anfang 2014 war er der Notenbankchef der Amerikanischen FED. Derzeit ist er als Berater für den Hedgefonds Citadell und die Investmentgesellschaft Pimco tätig. Sir Timothy John Berners-Lee ist ein britischer Physiker und Informatiker. Er ist der Erfinder der Computersprache HTML und Begründer des heutigen World Wide Web.

Und genau diese beiden Personen werden auf der SWELL-Konferenz auftreten und darüber sprechen, wie Ripple das internationale Zahlungssystem der Zukunft sein wird. Beiden Rednern wird in dieser Hinsicht eine ausgesprochene Kompetenz zugesprochen. Kein Wunder also, dass Anleger beherzt bei der Kryptowährung Ripple XRP zugegriffen haben. Natürlich muss man auch sagen, dass ein Handelsvolumen von 2 Milliarden US-Dollar zwar auf den ersten Blick viel erscheint. Doch im Vergleich mit an der Börse gehandelten Blue Chips ist das verschwindend gering. Das erklärt auch den extrem starken Anstieg von etwa 70 Prozent. Generell sind Kryptowährungen als sehr volatil bekannt und dementsprechend sollten sie auch vorsichtig gehandelt werden.

ripple handelsvolumen

An diesem Ripple Chart zeigt sich, wie stark das Handelsvolumen plötzlich anstieg.

Ripple expandiert nach China

Ein weiterer Grund für den Kursanstieg könnten die Expansionspläne von Ripple sein, in naher Zukunft auch auf den chinesischen Markt einzusteigen. Hier handelt es sich zwar nicht um eine ganze neue Nachricht, dennoch könnte das mit dazu beigetragen haben. Emi Yoshikawa, Ripple's Direktor für Joint Venture Partnership äußerte sich dazu wie folgt:

„China ist ein Schlüsselmarkt für das globale Zahlungsnetzwerk, deshalb versuchen wir unsere Präsenz vor Ort aufzubauen. Grenzüberschreitende Zahlungen (Business-to-Business; B2B) mit China haben einen jährlichen Wert von fünf Billionen US-Dollar und dem großen chinesischen e-Commerce-Markt fehlt derzeit eine effiziente und kostengünstige Lösung.“

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt gibt es eine ganze Reihe von Kooperationsxpartnern im Ripple Blockchain Netzwerk. Dazu gehören zum Beispiel Santander, SEB, Merill Lynch, BBVA, Bank of America, UBS, UniCredit und viele weitere. Doch chinesische Banken fehlten eben bisher, was Ripple gern ändern will.

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Was Ripple so anders macht

Ripple ist anders als die anderen bekannten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin. Der Sinn und Zweck der meisten digitalen Währungen besteht darin, die Banken im Zahlungssystem zu umgehen. Die Erschaffung einer Welt ohne Banken. Bei Ripple ist das jedoch genau anders. Ripple sucht den Kontakt zu Banken und versucht sie ins System zu integrieren. Hier geht es nicht darum, ein neues Finanzsystem zu erschaffen. Warum?

Ripple, bzw. die Erfinder, gehen davon aus, dass sich eine Welt ohne Banken nicht durchsetzen wird. Dazu ist die Macht der Kreditinstitute weltweit zu mächtig. Wenn also nicht gegen die Banken, dann mit ihnen – so der pragmatische Gedanke. Und diese Idee ist nicht dumm!

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Bei Alfacashier lassen sich relativ einfach verschiedene Kryptowährungen miteinander handeln.

Ripple ist viel günstiger als bisher

Wenn Geld virtuell über Landesgrenzen hinweg transferiert wird, entstehen für die Beteiligten circa 2 bis 3 Prozent Gebühren. Weiter oben wurde Emi Yoshikawa zitiert, der sagt, dass allein in China jährlich 5 Billionen US-Dollar grenzüberschreitend überwiesen werden. Weltweit sollen es wohl über 155 Billionen US-Dollar sein. Es überrascht daher nicht, dass ein Zahlungssystem, welches die Kosten auf ein Bruchteil reduzieren kann, extrem gefragt ist. Genau das bietet Ripple. Kapital wird weltweit über die Blockchain versandt, für unter einem Collar Cent Kosten je Transaktion! Einige Schuldverschreibungen haben ein Volumen von mehreren Milliarden US-Dollar. Allein für eine einzige Transaktion lassen sich somit mehrere Zehntausend Dollar Gebühren sparen. Bisher wird alles über das SWIFT System abgewickelt. Ripple ist daher in direkter Konkurrent. Die Ripple-Blockchain kann derzeit sekündlich genauso viele internationale Transaktionen abwickeln, wie das VISA-Netzwerk, 1.500 Transaktionen.

Stefan Thomas, Ripple-CTO sagt dazu folgendes:

„Finanzinstitute können mit RippleNet ihre Kundenzahlungen mit nur einer Schnittstelle sofort, zuverlässig und kostengünstig umsetzen.“ 

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Wie soll die Zukunft von Ripple aussehen?

Im Endeffekt ist es das Ziel von Ripple, ein Peer-to-Peer-Zahlungssystem mit eigenem Devisenmarkt zu werden. Wie bereits erwähnt, sollen die bisherigen Fiat-Währungen dabei aber nicht ersetzt, sondern eingebunden werden. Jede Währung kann problemlos integriert und unterstützt werden. Das die Kryptowährung auf einem guten Weg ist, unterstreicht die Aussage von CEO Bran Garlinhouse:

„Wir sind das einzige Unternehmen mit echten Kunden, während unsere Konkurrenz noch im Sandkasten spielt. Ein „Proof of Concept“ ist noch lange kein Business Modell.“

Wie vom Ripple Aufschwung profitieren?

So beeindruckend das vielleicht alles klingen mag: Ob sich das alles so durchsetzen wird oder nicht, weiß niemand. Und selbst wenn, kann keiner sagen, wie lange das dauern wird. Wer Ripple kaufen will, sollte sich also bewusst machen, dass ein Wertanstieg einzig und allein dann infrage kommt, wenn sich diese Lösung durchsetzen wird – oder zumindest wenn die Marktteilnehmer glauben, dass es so kommen wird. Im Gegensatz zu einer klassischen Aktie, bei der ein Unternehmen mit reellen dahintersteht, basiert Ripple im Moment nur auf der Hoffnung und ideellen Werten. Es ist also keineswegs sicher, dass es überhaupt einen Aufschwung geben wird! Das müssen Investoren unbedingt bei ihrer Anlage in Kryptowährungen berücksichtigen.

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In 4 einfachen Schritten zum Ripple kaufen.

Wo Ripple kaufen?

Ripple kaufen können Anleger über mehrere Wege. Zum einen direkt an einer Krypto-Börse. Unsere Empfehlung lautet da Alfacashier und Bitstamp. Wie unsere Alfacashier Erfahrungen zeigen, lässt sich dort relativ einfach Euro gegen Ripple XRP tauschen. Natürlich stehen auch viele weitere Kryptowährungen zur Verfügung. So lassen sich dort auch Bitcoins kaufen. Diese Variante eignet sich vor allem für Investoren, die XRP direkt im Depot haben wollen und Kryptowährungen mit einem längerfristigen Anlagehorizont kaufen.

Für das klassische Trading eignen sich zum Teil andere Broker eher. Im Plus500 Bitcoin Test zeigen wir, dass dort das Online Trading mit mehreren Kryptowährungen möglich ist, unter anderem auch mit Ripple. An dieser Stelle aber der Hinweis, dass bei Plus500 mit CFDs gehandelt wird. Das heißt, dass der Trader nicht direkt den Basiswert kauft, sondern nur auf die Kursveränderung spekuliert. Vorteil ist, dass Händler auch auf fallende Kurse setzen können.

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Wer jedoch noch über wenig Erfahrung im Handel mit Ripple oder anderen digitalen Währungen verfügt, sollte unbedingt vorher das kostenfreie Plus500 Demokonto nutzen. Ohne Risiko, aber unter realen Bedingungen, können Anfänger und Einsteiger mit virtuellem Geld handeln und erste Erfahrungen sammeln.

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Mittlerweile können beim Online Broker Plus500 6 verschiedene Kryptowährungen gehandelt werden.

Fazit: Ripple mit interessanter Perspektive

Ripple hat durchaus das Potential, das derzeit genutzt SWIFT System abzulösen. Natürlich ist es noch ein weiter Weg bis dahin. Doch allein, dass bei der im Oktober geplanten SWELL-Konferenz Ben Bernanke (ehemaliger FED-Notenbankchef) und Tim John Berners-Lee (der Erfinder des WWW) darüber sprechen, wie Ripple das schaffen kann, lässt erahnen, wie stark das Interesse der Bankindustrie an einer Alternative ist. Pro Transaktion (!) lassen sich dadurch mitunter mehrere Zehntausend Euro an Kosten sparen.

Wer davon ausgeht, dass Ripple eine glänzende Zukunft hat, könnte sich über die Krypto-Börse Alfacashier einige Ripple-Token ins Depot legen. Trader hingegen warten auf Chartsignale und steigen per CFDs in den Online Handel ein. Bei Plus500 ist das besonders einfach. Vorher aber unbedingt das gebührenfreie Demokonto nutzen und sich sowohl mit Chancen als auch mit den Risiken ausführlich auseinandersetzen! Im Ernstfall kann die komplette Investition verloren gehen.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
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