Ripple Coin – verdrängt die Kryptowährung Bitcoin?

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Ripple Coin – diese Kryptowährung hat in den letzten Monaten des Jahres 2017 ein Kursplus von 36.000 Prozent verbuchen können. Damit setzte sie sich im Windschatten gegen Bitcoin durch. Doch der Hype um Ripple nahm danach rapide ab, sodass Ripple kaufen vielen Investoren nicht mehr so interessant erscheint. War der Hype um den Ripple Coin nur eine kurze Erfolgsgeschichte oder handelt es sich tatsächlich um eine ernst zu nehmende Bitcoin-Konkurrenz? Wir schauen, ob sich Ripple Coins kaufen künftig lohnen kann. Außerdem zeigen wir, wo das Ripple-Investment am besten ist.

  • Ripple Coin kein offizielles Zahlungsmittel
  • Ripple Kurs zeigte 2017 viel Potenzial
  • Ripple = Netzwerk für Zahlungsdienstleister
  • Ripple CFDs bei vielen Brokern möglich
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Ripple Kurs in den letzten Monaten verspricht viel Potenzial

Der Ripple Kurs sorgte in den letzten Monaten für ordentlich Aufsehen. Unterstützt wurde diese Aufmerksamkeit durch das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“: Es veröffentlichte einen Artikel darüber, dass ein Chris Larsen mit circa 37 Milliarden USD zu den reichsten Menschen der Welt gehört. Sein Vermögen hatte der bis dato Unbekannte vor allem Ripple Coin zu verdanken. Larsen ist Mitgründer des US-Start-ups Ripple Labs, das den Ripple Coin auf den Markt brachte. Wer sich 2017 zum Ripple kaufen entschloss, konnte an dem rasanten Kursanstieg von über 36.000 Prozent partizipieren. Der Dezember 2017 war bislang der erfolgreichste Monat – der Wert der Kryptowährung stieg um das Fünfzigfache. Larsen, der nun im Verwaltungsrat des Unternehmens tätig ist, besitzt laut Schätzung des US-Wirtschaftsmagazins mehr als fünf Milliarden Ripple Coins.

Ripple gehört zu den zehn wertvollsten Kryptowährungen

Ripple Coins kaufen war noch vor einigen Monaten nur für wenige Investoren interessant, weil Ripple noch keinen hohen Bekanntheitsgrad hatte. Mittlerweile ist die Kryptowährung zu den zehn wichtigsten digitalen Währungen aufgestiegen. Kurz nach dem rasanten Kursplus fiel der Wert jedoch wieder. Grund hierfür war, dass sich die Handelsplattform CoinMarketCap dazu entschied, die koreanischen Ripple-Kurse nicht mehr in die Berechnung mit einzubeziehen. Es folgte ein Absturz von rund einem Drittel. Viele Investoren wurden dadurch verunsichert, was erneute Kursschwankungen hervorrief. Aufgrund der Marktkapitalisierung gehört Ripple jedoch zu den wichtigsten Kryptowährungen, die es gegenwärtig auf dem digitalen Markt gibt.

Was ist Ripple eigentlich?

Was hat es mit dem Ripple Coin auf sich? Dabei handelt es sich um ein Zahlungsnetzwerk, das vor allem für den internationalen Zahlungsverkehr konzipiert wurde. Es geht darum, Transfers effizienter und vor allem kostengünstiger zu realisieren. Daher sind in das Ripple-Netzwerk überwiegend Banken involviert. Darin liegt der wesentliche Unterschied zwischen Bitcoin und Ripple. Wie viele Ripple News zeigen, wird das System von den Kreditinstituten angenommen und es schließen sich immer mehr Banken im Netzwerk an.

Ripple als Bitcoin der Kreditinstitute

Zahlungsdienstleister und Kreditinstitute stehen vor allem bei länderübergreifenden Transaktionen vor zwei Problemen:

  • Liquidität der involvierten Währungen muss gegeben sein
  • Sicherstellung der Zahlung
Um dies möglichst sicher und effizient abzuwickeln, gibt es eine innovative Lösung: Ripple. In den letzten Jahren hat Ripple Labs an dieser Funktionsweise gearbeitet und eine attraktive Lösung für die Nutzer bereitgestellt.

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Ein Blick in die Thematik: Nostro- und Lorokonten

Um den Vorteil für die Kreditinstitute zu verstehen, schauen wir hinter die Kulissen des Zahlungsverkehrs. Kreditinstitute müssen bei der internationalen Abwicklung folgende Konten führen:

  • Nostrokonto
  • Lorokonto
Führt ein Kreditinstitut Zahlungen zwischen verschiedenen Währungsräumen durch, muss es eine andere Bank beauftragen, das Nostrokonto zu belasten. Damit gehen Kostenaufwendungen und Risiken (durch Inflation) einher. Vereinfacht dargestellt, wird das Geld auf diesem Konto „geparkt“. Diese Vorgehensweise bedeutet für die Banken einen enormen Kosten- und Organisationsaufwand und ein Risiko. Zwar kann Ripple nicht alle Herausforderungen der Kreditinstitute lösen, jedoch die Kosten effizienter gestalten.

Ripple Coin für xRapid – wie die Kryptowährung Banken einbezieht

Ripple Labs stellt zum einen verschiedene Systeme zur Verfügung und forscht zum anderen an Neuerungen. Dazu zählen:

  • xRapid
  • xCurrent
  • xVisa
xRapid trägt zur Kostenminimierung bei und sichert die Liquidität im internationalen Zahlungsverkehr. Die Transaktionen werden durch xRapid sogar noch beschleunigt. Außerdem wird der Kapitalbedarf auf den Nostro- und Lorokonten gesenkt, sodass die sogenannte Liquidität on demand mithilfe des Ripple Coins zur Verfügung gestellt werden kann.

xCurrent ist die Anwendung, die die bereitgestellte Liquidität von xRapid ermöglicht. So können grenzüberschreitende Transaktionen innerhalb von wenigen Sekunden besonders kostengünstig mittels End-to-end-Transaktion abgewickelt werden. Mit diesem Vorgang werden die Kosten um circa 33 Prozent gesenkt. Für die teilnehmenden Kreditinstitute also eine enorme Ersparnis. Ein weiterer Vorteil: Durch die xCurrent-Validierungen können Transaktionen in Echtzeit unveränderlich getätigt werden.

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Ripple Coin hat dank der Banken viel Potenzial

Das System von Ripple mag im ersten Augenblick absonderlich erscheinen. Denn Bitcoin, die erste aller Kryptowährungen, wurde entwickelt, um eben die Banken und andere Institutionen aus dem Zahlungsverkehr herauszuhalten. Nun bietet Ripple genau diesen ungeliebten Netzwerkteilnehmern eine Plattform. Mit der weiteren Verbreitung von Ripple und den Ripple Coins steigt auch die Marktkapitalisierung der Kryptowährung. Damit verbunden sind wachsende Begehrlichkeiten der Investoren. Ripple kaufen wird für viele Anleger zur attraktiven Chance, in eine Kryptowährung zu investieren. Das zeigt sich im enormen Zuwachs an einer Ripple Exchange und an vielen alternativen Angeboten, wie beispielsweise Ripple CFD beim Broker.

Ripple und der Ripple Coin – wie sind sie miteinander verbunden?

Der Ripple Coin wird häufig in einem Atemzug mit Ripple genannt, ist aber bei Weitem nicht das gleiche. Die Technologie hinter dem Netzwerk hat enormes Potenzial und kann sich auch längerfristig als „der Bitcoin der Banken“ durchsetzen. Die Innovation ist nicht der Ripple Coin, sondern vielmehr das Netzwerk. Innerhalb des Netzwerkes wird der Ripple Coin ausgegeben und kann gegen andere digitale Währungen getauscht werden. Zudem ist das Ripple kaufen an Börsen oder auf Marktplätzen möglich.

Ripple nur als Start-up?

Das Netzwerk von Ripple unterstützt das gegenwärtige Finanzsystem und teilt den ursprünglichen Gedanken der Blockchain nicht. Deshalb sprechen Ripple-Kritiker davon, dass es sich gar nicht um eine richtige Kryptowährung handele. Ein näherer Blick auf die Funktionalität des Ripple-Systems zeigt aber, dass viel Potenzial hinter Ripple und den Ripple Coins steckt. Aufgrund der Nutzung einer bankenunabhängigen Währung wird bei Ripple Coin nicht zwangsläufig ein Zahlungsmittel benötigt.

Ripple Coin universell einsetzbar

Theoretisch könnte jedes Kreditinstitut seine eigenen digitalen Coins erschaffen. Das ist jedoch eher unwahrscheinlich, denn der Ripple Coin ist universell einsetzbar und es gibt dazu bereits ein Rulebook. Mit dem gegenwärtigen System wird das Wechselrisiko deutlich minimiert, sodass mit den Ripple Coins die Zahlungen günstig und schnell abgewickelt werden. Würde ein Kreditinstitut theoretisch seine eigenen Coins zur Abwicklung nutzen, müssten noch immer die Nostro- und Lorokonten mit hoher Liquidität gehalten werden. Daraus würden sich wieder höhere Kosten und folglich eine ineffiziente Abwicklung der internationalen Transaktionen ergeben.

Ripple Prognose und aktuelle Kursbewegung

Wer sich für das Ripple kaufen interessiert und sich den Kursverlauf anschaut, wird überrascht sein: Die Kursbewegung ist äußerst volatil. Zwar stieg der Ripple Kurs zeitweise in enorme Höhen (vor allem 2017), aber er fällt ebenso schnell wieder; oftmals ohne erkennbaren Grund. Möchten Investoren Ripple Coins kaufen, müssen sie also den perfekten Zeitpunkt abpassen. Wann ist dieser genau?

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Bitcoin und Ripple: der Unterschied

Generell haben alle Kryptowährungen einen volatilen Kursverlauf. Ripple bildet hier keine Ausnahme. Beim Ripple Coin handelt es sich aber nicht um eine reine Kryptowährung wie beim Bitcoin. Grund hierfür ist die Integrierung der Kreditinstitute in das Netzwerk. Banken nutzen Ripple für internationale Transaktionen. Sollen beispielsweise USD in Yen getauscht werden, werden im Netzwerk die USD in Ripple Coins umgetauscht und dann diese Ripple Coins in Yen.

Ein weiterer Unterschied zwischen Ripple und Bitcoin besteht in der Gewinnung der Ripple Coins. Bitcoins werden durch das Mining von Nutzern geschürft; ein Ripple Mining gibt es indes nicht. Stattdessen wurden die Coins direkt vom Unternehmen bereitgestellt. 100 Milliarden Ripple wurden anfangs ausgegeben, etwa 40 Milliarden sind im Umlauf. Die restliche Summe wird von Ripple Labs gehalten.

Künftige Kursentwicklung von Ripple

Mehr und mehr Investoren kaufen Ripple, da sie glauben, dass sich die Technologie im Zahlungsverkehr durchsetzt. Das macht sich natürlich im Kursverlauf bemerkbar: Die steigende Nachfrage führt zu einer Erhöhung des Preises. Wer investieren möchte, sollte auf jedem Fall die Angebote auf den Kryptobörsen und -marktplätzen miteinander vergleichen.

Ripple CFD als Alternative zum Ripple Coin?

Mittlerweile ist auch der Handel mit Differenzkontrakten auf Kryptowährungen für viele Investoren interessant. Dabei werden die Coins nicht direkt erworben, sondern lediglich auf ihren Kursverlauf spekuliert. So haben Investoren die Möglichkeit, von fallenden und steigenden Kursen zu profitieren. Ripple CFDs sind vor allem für jene Anleger interessant, die kurzfristige Investments mit etwas Risiko bevorzugen. Differenzkontrakte sind risikoreiche Investments, die sich zugleich durch ihren geringen Eigenkapitalbedarf auszeichnen. Außerdem können Trader beim CFD-Handel einen Hebel nutzen, der zu höheren Gewinnen – und Verlusten – führen kann.

Ripple-Investment ohne Wallet

Wer keine Ripple Coins kaufen, sondern in Ripple CFD investieren möchte, benötigt dafür keine Wallet. Auch das ist für viele Investoren ein entscheidender Vorteil, weshalb sie sich für den Handel mit Differenzkontrakten entscheiden. Angeboten werden die CFDs bei verschiedenen Plattformen. Auch Ripple eToro steht zur Verfügung. eToro gehört zu den führenden Anbietern für den Kryptohandel und stellt neben Ripple eToro auch Bitcoin und weitere digitale Währungen für den Handel zur Verfügung.

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Social Trading für Ripple interessant?

eToro bietet das sogenannte Copy Trading oder Social Trading an. Hier können Anleger von den Erfahrungen erfolgreicher Trader profitieren und deren Portfolios und Ripple-Investments kopieren. Alternativ gibt es Broker, die ein eigenständiges Investment bieten. Das Social Trading hat den Vorteil, dass ungeübte Anleger von erfolgreichen Investoren lernen und an der Schwarmintelligenz der Community partizipieren können. Zum Üben empfehlen wir zudem ein Demokonto, wie es bei vielen Brokern kostenlos und mit virtuellem Guthaben ausgestattet zur Verfügung steht.

Ripple kaufen: Kurs genau analysieren

Ripple kaufen – ja oder nein? Diese Entscheidung hängt maßgeblich von der Kursentwicklung ab. Ganz egal, ob Trader sich für Ripple CFD oder den direkten Kauf von Ripple Coins entscheiden, der Kurs ist bestimmend. Kaufen die Investoren überteuert zu einem ungünstigen Kurs, bezahlen sie zu viel und können dieses Defizit unter Umständen beim späteren Verkauf nicht mehr aufholen; Verluste sind die Folge. Um das zu verhindern, ist die Kursanalyse unumgänglich. Hier wird der Kursverlauf von Ripple innerhalb eines Timeframes genau untersucht. Erkennen Investoren beispielsweise Trend frühzeitig und können Handelssignale richtig interpretieren, verschafft ihnen das unter Umständen einen Vorteil beim Investment.

Kursanalyse will gelernt sein

Die Analyse beim Ripple Kurs will gelernt sein. Nicht jeder Investor kann sofort den Kurs richtig lesen. Die richtige Interpretation ist ausschlaggebend für die Anwendung der eigenen Handelsstrategie. Für die Kursanalyse empfiehlt sich die Nutzung von Tools, die beim MetaTrader und anderen Handelsplattformen (kostenlos) zur Verfügung stehen. Hierüber können beispielsweise folgende Indikatoren im Chartverlauf angezeigt werden:

  • Trendlinien
  • Widerstandslinien
  • Trendkanäle
Zudem ist die Anzeige von verschiedenen Diagrammtypen möglich. Gebräuchlich sind vor allem das Kerzen- und Balkendiagramm. Hier kann man auf einen Blick wichtige Kursdaten im Diagramm ablesen, ohne über viel Vorkenntnis verfügen zu müssen. Dennoch empfehlen wir für das Üben der Kursanalyse ein Demokonto.

Fazit: Ripple Coin kann sich als Investment lohnen

Wer sich den Ripple Coin kaufen möchte, benötigt dafür eine Wallet. Aufgrund der Kursentwicklung in den letzten Monaten kann sich das Ripple-Investment durchaus lohnen. Doch es muss nicht immer das Ripple kaufen bei einer Kryptobörse oder einem Kryptomarktplatz sein. Als alternative Investition eignet sich beispielsweise ein Ripple CFD. Angeboten werden die Differenzkontrakte bei vielen Brokern. Sie sind vor allem für flexible Anleger geeignet, die ein gewisses Maß an Risiko nicht scheuen. Die Differenzkontrakte gehören zu den spekulativen Finanzderivaten und sind mit einem erhöhten Verlustrisiko verbunden. Für Anleger mit wenig Eigenkapital können sie jedoch interessant sein. Um herauszufinden, ob der CFD-Handel für die eigenen Anlageziele geeignet ist, empfehlen wir die Nutzung eines Demokontos. Hierüber können sich Investoren zunächst mit virtuellem Guthaben mit dem Ripple-Investment ohne Risiko vertraut machen. Möchten auch Sie Ripple kaufen? Im Krypto Broker Vergleich finden Sie interessante Anbieter für Ihr Vorhaben.

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