Kryptowährungen 2.0 – Die neue Generation von Coins: Hat Bitcoin ausgedient?

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
Ruben Wunderlich

Die meisten unserer Leser werden wissen, dass es in der Welt der Kryptowährungen längst nicht mehr nur den Bitcoin gibt. Digitale Währungen wie Ethereum, Liteocin, Ripple oder sogar Bitcoin Cash sind Nutzern durchaus ein Begriff. Auch wenn man nicht immer weiß, worin sie sich unterscheiden, so ist doch klar, dass jeder Coin irgendwie den Anspruch hat, die beste Kryptowährung der Welt zu sein. Die Erfindung von Bitcoin bzw. der Blockchain Technologie war ein Meilenstein in der Geschichte. Das wird sich vor allem noch in Zukunft bemerkbar machen. Doch Bitcoin hat durchaus einige Herausforderungen, um nicht Probleme zu sagen, die andere Kryptowährungen besser machen wollen. Daher sprechen Experten mittlerweile von der zweiten und sogar schon dritten Generation von virtuellen Währungen. In diesem Artikel stellen wir exemplarisch einige vor.

Warum überhaupt Kryptowährungen?

Wir berichten auf diesem Portal recht umfangreich über das Thema Kryptowährungen. Der versierte Leser weiß, was die Faszination an den Cyberwährungen ausmacht. Hier nochmal kurz zusammengefasst: Mit Kryptogeld lassen sich schnell, fälschungssicher, dezentral und in den meisten Fällen auch preiswert Transaktionen durchführen. Zum Beispiel schickt Paul 0,5 Bitcoins an Tom. Diese Transaktion wird in der Blockchain für alle Ewigkeiten vermerkt und ist für jeden sichtbar. Doch das war nur der erste Schritt. Der Urgedanke von Bitcoin sozusagen. Mit Hilfe der Blockchain Technologie lassen sich noch ganz andere Dinge umsetzen, die die Kryptowährungen 2.0 und 3.0 gern ändern möchten.

Die zweite Generation der Kryptowährungen: Ethereum und Ripple

Als Beispiel möchten wir an dieser Stelle auf Ethereum und Ripple eingehen. Es existieren natürlich noch mehr Coins aus der zweiten Generation, häufig genannt auch Altcoins. Doch diese beiden haben durchaus Potential.

Ethereum

Ethereum wurde 2013 von Vitalik Buterin entwickelt. Im Jahr 2015 wurde die Kryptowährung dann bekannt. Auch mit Ethereum lassen sich Transaktionen wie bei Bitcoin durchführen. Doch das allein wäre ja noch nichts Besonderes. Die eigentliche Währung des Ethereum Netzwerks heißt Ether. Auch Ethereum basiert auf der Blockchain Technologie. Im Gegensatz zu Bitcoin ermöglicht Ethereum nicht nur Transaktionen, sondern auch sogenannte Smart Contracts (zu Deutsch: Intelligente Verträge).

Diese Anwendung beruht auf der Wenn-Dann-Logik. Also wenn Fall A eintritt, dann wird B ausgeführt. Machen wir das mal an einem Beispiel deutlich:

Ein Kunde kauft ein Auto auf Kredit. Der Kredit und auch die folgende Abwicklung beruhen auf einem Smart Contract. Dieser überwacht zum Beispiel die laufenden Zahlungen des Kunden. Sofern er pünktlich zahlt, kann er das Auto weiter nutzen. Wenn die Zahlung jedoch nicht pünktlich eintrifft, so sorgt der „Smart Contract“ dafür, dass das Auto nicht mehr anspringt. „Wenn“= Zahlung erfolgt nicht pünktlich; „Dann“ = Motor nicht anspringen lassen. Das mal nur als einfaches Beispiel. Man verzeihe uns das fehlende technische Know-how im Kfz-Bereich.

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Denkbar wäre auch die Anwendung im Immobiliensegment in Form des Grundbuches. Notare usw. wären dann nicht mehr erforderlich. Der Smart Contract sorgt dann auch automatisch für die Weiterleitungen der Zahlungen. Die Eigentumsrechte werden ebenfalls automatisch übertragen. Eigentümer der Immobilie wäre dann der, mit dessen Wallet das Haus verknüpft ist. Auch im Wertpapierhandel lässt sich die Blockchain problemlos einsetzen. Im Versicherungsbereich und sogar im Gesundheitswesen. Das ist zwar bis dato noch Zukunftsmusik. Doch wir gehen stark davon aus, dass das früher oder später Realität werden wird – in welcher Form auch immer.

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Ripple

Auch Ripple, mit der eigenen Währung XRP, gehört zu den Kryptowährungen der zweiten Generation. Ripple ist jedoch anders als andere virtuelle Währungen, daher führen wir diesen Coin hier auch an. Im Gegensatz zum Rest der Krypto-Welt arbeitet Ripple mit dem Bankensystem zusammen. Das macht die Währung für Anleger interessant, da es hier bereits eine reale Anwendung gibt. Ziel ist, internationale Transaktionen nahezu kostenfrei abzuwickeln. Bisher entstehen den Banken immer noch hohe Gebühren.

Weltweit werden pro Jahr in etwa 155 Billionen US-Dollar grenzüberschreitend überwiesen. Für die Beteiligten entstehen dabei Kosten in Höhe von 2 bis 3 Prozent. Eine Anwendung die daher Einsparungen im Milliarden oder sogar Billionen US-Dollar Bereich ermöglicht, hat definitiv Zukunft! Da brauchen wir nicht lange darüber spekulieren. Während Ethereum 15 Transaktionen je Sekunde abwickeln kann, kommt Ripple auf 1.500 Transaktionen je Sekunde, sprich das Hundert-fache. Damit liegt Ripple mit dem Visa Netzwerk gleichauf.

Ripple-CTO Stefan Thomas bringt es auf den Punkt wenn er sagt:

„Finanzinstitute können mit RippleNet ihre Kundenzahlungen mit nur einer Schnittstelle sofort, zuverlässig und kostengünstig umsetzen. 

Bran Garlinhouse, CEO, ergänzt:

„Wir sind das einzige Unternehmen mit echten Kunden, während unsere Konkurrenz noch im Sandkasten spielt. Ein „Proof of Concept“ ist noch lange kein Business Modell.“ 

Ripple könnte daher das Zahlungsnetzwerk der Zukunft im internationalen Devisenmarkt werden. Wie schon erwähnt, sollen die bisherigen „Fiatwährungen“ dabei nicht ersetzt, sondern eingebunden werden.

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Kryptowährungen der dritten Generation: IOTA und Tron

IOTA

Auch über IOTA hatten wir gelegentlich berichtet. IOTA gehört schon zur dritten Generation von Kryptowährungen. Auch dieser Altcoin basiert auf der Blockchain Technologie. Allerdings gibt es hier auch einen entscheidenden Vorteil: Es gibt quasi keine Transaktionskosten. Gleichzeitig bietet die Cyberwährung aber die gleiche Sicherheit wie Bitcoin. Der Vorteil von IOTA liegt in der hohen Skalierbarkeit. Es können zudem auch offline Transaktionen ausgeführt werden. IOTA wird auch häufig mit dem „Internet of Things“ in Verbindung gebracht. Damit ist gemeint, wenn Maschinen in Zukunft unter sich Geschäfte abwickeln und sich gegenseitig bezahlen. Und genau hier kommt IOTA ins Spiel. IOTA könnte die Währung der Maschinen sein. Bei geschätzten Milliarden von Geräten, die diesem Netzwerk dann angehören werden, besteht auch hier enormes Potential. Außerdem interessieren sich immer mehr Unternehmen aus der Industrie für diese Kryptowährung.

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Tron

Von der Kryptowährung Tron haben sicherlich noch nicht alle Leser etwas gehört. Tron ist ein klassischer Token. Ein Token ist sozusagen eine Kryptowährung, die als „Gast“ auf einer fremden Plattform betrieben wird. Tron nutzt dabei noch die Plattform von Ethereum. Doch Ende Mai soll eine eigene Blockchain starten. Tron basiert auf zwei Grundpfeilern: In-Game sowie In-App Käufe und die Veröffentlichung von eigenen Inhalten auf der Tron-Blockchain.

In-Game Käufe kommen, wie es der Name ja bereits sagt, bei Computerspielen vor. Gerade in Asien boomt der Markt für Computerspiele. In den Games erhalten die Spieler Belohnungen, zum Beispiel in Form von Tronix, der Währung von Tron. Auch der Kauf von irgendwelchem Equipment ist da möglich. Neben den In-Game und In-App Käufen hat Tron zudem den Anspruch, ein dezentrales Internet herzustellen, in dem jeder seine Inhalte ohne Zensur zur Verfügung stellen kann. Darunter zählen Bücher, Musik, Filme usw. Mit Tron lassen sich auch Smart Contracts ausführen. Die Entwicklung soll jedoch bis zum Jahr 2027 noch andauern. Allerdings hat auch dieses Projekt das Potential, ein Krypto-Schwergewicht zu werden.

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Fazit: Viele Altcoins über CFD Broker handelbar

Das Wissen um die Kryptowährungen allein ist ja ganz nett. Aber was nützt einem das im täglichen Leben? Anleger können auf Entwicklungen im Krypto Bereich spekulieren. Natürlich nicht auf jede Kryptowährung. Doch eine ganze Reihe von CFD Brokern bieten die wichtigsten Coin im Krypto Trading an. CFDs haben zudem den Vorteil, dass Händler mit ihnen sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren können. Etwas, was mit dem direkten Kauf der Coins ja nicht möglich ist. Zwar wurde mittlerweile auch ein Bitcoin Future aufgelegt, mit dem Anleger ebenfalls auf fallende Kurse setzen können. Doch die allerwenigsten privaten Händler werden die finanziellen Mittel haben, um damit zu handeln.

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