Schweiz wird immer attraktiver für Startups aus der Krypto-Szene

Die Schweiz wird immer mehr zu einem beliebten Standort für Unternehmen, die mit Kryptowährungen oder der Blockchain arbeiten. Neben Startups gilt dies auch für große internationale Unternehmen. Ein Beispiel für ein zunehmendes Interesse aus der Krypto-Szene ist das kleine Dorf Gondo. Bis vor 120 Jahren gab es hier noch Goldminen, heute werden hier Bitcoins anstatt Gold geschürft.

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Kleines Dorf mit Potenzial für Kryptowährungen

In Gondo leben noch nicht einmal 100 Menschen. Das Dorf wurde im Jahr 2000 von einem Erdrutsch massiv zerstört. Gondo ist wohl ein eher unüblicher Ort für Startups. Allerdings hat sich das Unternehmen Alpine Mining genau hier niedergelassen und ein Büro eröffnet, in den mit 900 Grafikkarten und Rechnern Algorithmen gelöst werden, um Kryptowährungen zu schürfen.

Für  das Unternehmen Alpine Mining ist Gondo ein idealer Standort. Die Hardware für das Mining sollte im Idealfall in einer kühlen Umgebung stehen. Daher werden die Büros über Plastikrohre mit kühler Luft gekühlt. Da Gondo mitten in den Alpen liegt, herrschen hier optimale Bedingungen. Außerdem gibt es am nahe gelegenen Sera-See ein Wasserkraftwerk. Daher kann Alpine Mining mit Strom aus erneuerbaren Energien Bitcoins minen, was dem Unternehmen sehr wichtig ist.

Schweiz auch für internationale Großkonzerne interessant

Doch nicht nur Startups aus der Krypto-Szene finden ihren Weg in die Schweiz, sondern auch Großkonzerne. Dazu gehört auch die Gazprombank, ein Tochterunternehmen des großen russischen Erdgasunternehmens Gazprom. Der stellvertretende Vorsitzende des Unternehmens, Aleksandr Sobol, sagte, private Großkunden hätten zu der Entscheidung, ebenfalls in den Krypto-Markt einzusteigen, beigetragen. Bald soll ein Pilotprojekt der Schweizer Niederlassung starten, bei dem Transaktionen mit Kryptowährungen erfolgen sollen.

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Gute Rahmenbedingen für Krypto-Szene

Das Land ist für seine guten Rahmenbedingen für Kryptowährungen bekannt. Schon seit einigen Jahren fördert man in den Alpen Kryptowährungen und die innovative Blockchain. Beispiele dafür sind, dass Studenten in Luzern ihre Rechnungen mit Bitcoins bezahlen können und Bürgen in der Gemeinde Chiasso ihre Steuern.

Zu Jahresbeginn wurde eine Taskforce gegründet, die die Blockchain-Technologie Förden und klären soll, wo gesetzlicher Handlungsbedarf besteht. Auf diesem Weg wollen die Behörden auf die Entwicklung von Bitcoins und ICOs im letzten Jahr reagieren und erkennt so auch die Möglichkeiten der Blockchain an. Mitglieder der Taskforce sind der Schweizer Finanzminister, der Wirtschafts- und Erziehungsminister sowie Vertreter von Bund, Kantonen und Blockchain-Startups. Das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen ist ebenfalls Teil der Taskforce. Sie soll erarbeiten, welche gesetzlichen Rahmenbedingen für Blockchain-Startups und ICOs notwendig sein könnten.

Bedeutung der Blockchain für Schweizer Wirtschaft nimmt zu

Für immer mehr Branchen in der Schweiz nimmt die Bedeutung der Blockchain zu. Auch die Schweizer Regierung befürwortet liberale Gesetze, mit denen für den Wirtschaftsstandort Schweiz neue Möglichkeiten eröffnet werden können. Dennoch sollen auch Risiken vermindert und Rechtssicherheit geschaffen werden.

Die Krypto-Szene in der Schweiz wird immer größer und das Land übernimmt immer mehr eine Vorreiterrolle in Europa. Auch in Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein, mit dem die Schweiz traditionell eng verbunden ist, werden Kryptowährungen immer wichtiger. In den drei Alpen-Ländern werden Kryptowährungen nimmt die Akzeptanz von Kryptowährungen immer mehr zu.

Standort Zug wird immer bekannter

Wenn es um Kryptowährungen und die Schweiz geht, fällt jedoch immer häufiger der Name der Stadt Zug, die auch schon als „Krypto-Valley“ bekannt ist. Mittlerweile sind hier über 100 Unternehmen im Bereich Kryptowährungen oder Blockchain tätig. Vor allem die vergleichsweise geringen Steuern locken wohl viele Startups in die Schweiz. Außerdem zeigt sich die Politik sehr offen und liberal gegenüber Kryptowährungen.

Die Stadt Zug entwickelt sich also immer mehr zum Zentrum der Krypto-Szene. Die Zahl der Fintech-Unternehmen, die hier ihren Sitz haben, wird stetig größer und auch die Krypto Valley Association ist hier zu Hause. Die Krypto Valley Association arbeitet mit Unterstützung des Bundesrates daran, ein international führendes Ökosystem für die Blockchain aufzubauen.

Stadt bei Zürich sehr attraktiv

Zug liegt nur 23 Kilometer von Zürich entfernt. In der Stadt leben 30.000 Menschen. Der Kanton gilt als besonders wohlhabend, sogar für Schweizer Verhältnisse. Die Lebensqualität ist in der schönen Stadt zwischen Flüssen, Bergen und Seen sehr hoch. Auch dies trägt womöglich zu der Beliebtheit von Zug als heimliche Krypto-Hauptstadt bei.

Mitte des letzten Jahres waren wohl schon 50 bis 100 Startups, die mit der Blockchain arbeiten, in Zug aktiv. Die Steuern sind dort für europäische Verhältnisse sehr gering. Vor allem aus diesem Grund zieht es immer mehr FinTech-Unternehmen in die Alpen. Die gesetzlichen Vorgaben rund um Kryptowährungen sind ebenfalls sehr positiv.

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Stadt unterstützt Startups

In Zug unterstützt auch der Bürgermeister die neuen Unternehmen und zeigt sich offen gegenüber neuen Geschäftsmodellen und den Herausforderungen der Digitalisierung. Die Stadt will weiter daran arbeiten, für Startups attraktiv zu sein, und so auch die Unternehmenskultur in der Stadt ausbauen. Neben einigen bekannten Startups hat auch die Ethereum Stiftung ihren Sitz in Zug.

Die Erfolgsgeschichte rund um Kryptowährungen in Zug geht in den Frühling 2016 zurück. Damals gab die Stadt bekannt, dass sie offiziell Zahlungen mit Bitcoins akzeptiert. Zwar haben diese Möglichkeit nur wenige Bürger für sich genutzt, doch die lokale Regierung zeigte mit dieser Entscheidung Offenheit gegenüber Kryptowährungen und der Blockchain.

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Zahlreiche Angebote rund um Kryptowährungen in der Schweiz

Übrigens gibt es schon seit drei Jahren Bitcoin-ATMs in der Schweiz, die von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht genehmigt wurden. Bitcoins sind damit also am Automaten erhältlich. Außerdem wurden Transaktionen mit Bitcoins bereist 2015 von der Mehrwertsteuer befreit und damit Bitcoin als Währung anerkannt.

Institutionelle und private Anleger in der Schweiz interessieren sich immer mehr für Kryptowährungen. Daher werden auch vermehrt strukturierte Produkte mit Bitcoins oder anderen Kryptowährungen als Assets angeboten. Einer der ersten Anbieter war die Schweizerische Privatbank Vontobel, die schon früh Partizipationszertifikate auf Bitcoins auf den Markt brachte.

Etablierte Unternehmen in der Szene

Ein weiterer wichtiger Anbieter des Landes ist Bitcoin Suisse. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet und ist heute in mehreren Bereichen rund um Kryptowährungen aktiv, darunter auch im Mining. Das Unternehmen ist als Kryptofinanzmakler und Vermögensverwalter reguliert. In Zug ermöglichte man als Dienstleister für ein Zahlungs-Terminal erstmals, dass man bei einer öffentlichen Stelle öffentliche Dienstleistungen in Bitcoins zahlen kann. Außerdem hat Bitcoin Suisse ein Netzwerk an Automaten aufgebaut, an denen man an mehreren Standorten in der Schweiz Bitcoins erhalten kann. Auch Bitcoin-Zeritifikate brachte man auf den Markt.

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Fazit: Vorreiterrolle bei Kryptowährungen & Blockchain-Technologie

Die Schweiz ist auf dem besten Weg, eine Vorreiterrolle bei Kryptowährungen und der Blockchain einzunehmen. Immer mehr Startups aus der Krypto-Szene, aber auch große internationale Unternehmen wie die Gazprombank, ein Tochterunternehmen des großen russischen Erdgaskonzerns Gazprom, wollen die guten Bedingungen für Kryptowährungen in der Schweiz nutzen.

Neben vergleichsweise geringen Steuern sind auch die Gesetze für Kryptowährungen in der Schweiz durchaus liberal. Die Regierung zeigt sich offen gegenüber Kryptowährungen und der Blockchain. Eine Anfang des Jahres gegründete Taskforce soll diese Innovationen noch weiter voranbringen und auch den rechtlichen Handlungsbedarf aufzeigen.

Für immer mehr Wirtschaftszweige wird die Blockchain international und immer mehr Unternehmen arbeiten damit. Rund 100 davon haben sich in Zug angesiedelt und die Stadt immer mehr zur Hochburg der Krypto-Szene gemacht. Dort werden die Unternehmen auch von den Politikern des wohlhabenden Kantons unterstützt, die das Ziel haben, den attraktiven Standort weiter auszubauen. Neben der Schweiz werden auch die beiden Nachbarländer Österreich und das ebenfalls als Finanzstandort bekannte Fürstentum Liechtenstein bei Kryptowährungen immer mehr zu Pionieren.