Anleger nehmen Kredite für Bitcoin Investitionen auf

Davor warnen wir regelmäßig: Eine Investition in Kryptowährungen sollte nur mit Geld getätigt werden, welches der Anleger aktuell nicht benötigt und auf das er im Ernstfall auch verzichten kann. Für Bitcoin Spekulationen Kredite aufzunehmen ist unheimlich riskant und kann schon fast gar nicht mehr gut gehen. Dennoch gibt es immer mehr Anleger, die sich für die Cyberwährung verschulden. Es gibt sogar extreme Beispiele, bei denen Anleger ihr Haus verkauft haben, um das Geld in Bitcoin anzulegen. Immer mit der Hoffnung, dass der Preis weiter steigen wird. Ok, das sind wie gesagt, extreme Beispiele. Es gibt auch Menschen die eine Niere verkaufen, um sich damit ein iPhone zu finanzieren. Doch laut einer Umfrage von Coindesk, nehmen rund 19 Prozent der Krypto-Anleger extra Kredite dafür auf.

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19 Prozent der Bitcoin Anleger spekulieren auf Kredit

Der Kurs der Kryptowährung Bitcoin hatte Anfang des Jahres einen regelrechten Crash erlebt. Zuvor war er auf ungefähr 20.000 Dollar gestiegen. Das der Anstieg auch nicht ewig so weitergehen konnte, war abzusehen. Nur die Frage die immer im Raum stehen bleibt ist: Wann? Jetzt, im Nachhinein, wissen wir es. Coindesk hatte unter seinen Lesern eine kurze Umfrage gestartet, um festzustellen, wie viele Personen für eine Bitcoin Geldanlage extra Kredite aufnehmen bzw. auf Margin handeln. 19 Prozent der Befragten sagten, dass sie das tun. Naja, immerhin 81 Prozent der befragten Leser gaben an, keine Kredite dafür aufzunehmen. Die nächste Frage, die Coindesk stellte, ist ebenfalls sehr interessant. Nämlich, ob diejenigen, die Kredite aufgenommen haben, diese bereits wieder zurückzahlen konnten. Etwas mehr wie die Hälfte meinte, dass sie ihre Bitcoin Kredite bereits zurückgezahlt hätten.

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Was nicht aus der Umfrage herausgeht ist, in welcher Größenordnung die Kredite lagen und ob die Darlehen durch Kursgewinne zurückgezahlt wurden oder durch „normale“ Tilgungen. Ohne Frage, so ein Investment KANN gut gehen. Aber mit welchen Risiko! Ob die Umfrage repräsentativ ist, darüber lässt sich ebenfalls streiten. Vermutlich nicht, denn 46 Prozent der rund 3.000 Teilnehmer stammen aus den USA und 36 Prozent aus Europa. Das macht insgesamt 82 Prozent. Der Rest stammte aus anderen Kontinenten und Ländern. Das heißt also, dass der asiatische Markt durch die Umfrage kaum abgedeckt ist. Und dort findet ein Großteil des Bitcoin Handels statt. Wir könnten uns auch gut vorstellen, dass die Werte dann anders ausgefallen wären, eher zugunsten der Kreditaufnahme. Fakt ist aber, dass es definitiv Anleger gibt, die sich für ein Bitcoin Investment verschulden.

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Ist Spekulieren auf Kredit und auf Margin dasselbe?

In der Umfrage wurde die Frage ja so gestellt, ob man entweder einen Kredit für eine Anlage in Bitcoin aufgenommen hat oder Bitcoin auf Margin kauft. 19 Prozent der Befragten antworteten hier mit Ja. Doch ist das eigentlich dasselbe? Spielt es keine Rolle, ob ich zur Bank gehe, einen Kredit aufnehme und das Geld anschließend in Bitcoin investiere oder ob ich auf Margin handle? Nein. Es gibt zwar Gemeinsamkeiten, allerdings auch Unterschiede, die wir im Folgenden etwas genauer aufzeigen wollen. Der Margin Handel wird ja vor allem bei CFD Brokern angeboten.

Die klassische Vorgehensweise ist, dass ein Anleger zur Bank geht und einen Kredit zur freien Verfügung aufnimmt. Bzw. wird das heute vermutlich auch häufig digital abgewickelt. Je nach Höhe des Darlehens muss der Kunde diesen über mehrere Monate oder Jahre zurückzahlen. Was in den USA ebenfalls in Verbindung mit einem Bitcoin Kredit gemacht wird, ist die Kreditkarte dafür zu nutzen. Dazu muss man wissen, dass in den USA in erster Linie Credit Cards im Umlauf sind. Das heißt, der Nutzer zahlt die Umsätze nicht auf einen Schlag zurück, sondern in Raten. Das ist dann ebenfalls wieder ein Kredit. Wie dieses Geld dann in Kryptowährungen angelegt wird, ist nebensächlich. Der Spekulant nimmt ein Darlehen für seine Investition auf.

Beim Handel auf Margin investiert ein Trader ebenfalls in eine digitale Währung. Allerdings nutzt er dabei nur einen Teil seines verfügbaren Kapitals, welches er beim Broker hinterlegt hat. Den Rest, abhängig von der Höhe des Hebels, finanziert der Anbieter. Damit spekuliert der Händler auf eine gewisse Art und Weise ebenfalls auf Kredit. Nur dass der Kredit dieses Mal vom Broker kommt und nicht von einer Bank. So viel erstmal zu den Gemeinsamkeiten. Wir können das Ganze hier natürlich nur am Rande streifen und vereinfacht darstellen.

Plus500 ist Sponsor der Fußballmannschaft Atletico Madrid.

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Der Unterschied liegt in der Herkunft des Geldes

Der Unterschied des Ganzen liegt in der Herkunft des Geldes. Angenommen, ein Trader eröffnet ein CFD Konto und überweist gespartes Geld, welches er nicht benötigt, zum Broker. Der Einfachheit halber 1.000 Dollar. Dort kauft er mit dem gesamten Kapital Bitcoin CFDs, mit einem Hebel von 1:5. In der Praxis bedeutet das, dass er eine offene Position am Markt von 5.000 Dollar hat. 1.000 Dollar davon entfällt auf die Margin Position und 4.000 Dollar stammen vom Broker. Der Bitcoin Kurs steht beispielsweise bei 20.000 Dollar. Der Preis für die Digitalwährung fällt jetzt auf 16.000 Dollar. Spätestens an dieser Stelle stellt der Broker die Position automatisch glatt. Der Trader hat einen Verlust von 1.000 Dollar erlitten, was einem Totalverlust entspricht. Der Händler hat zwar zum Teil mit dem Geld des Brokers spekuliert. Dieser lässt jedoch nicht zu, dass der maximale Verlust größer wird, als die Einzahlung des Kunden. Man spricht auch davon, dass es keine Nachschusspflicht gibt. Zumindest in Deutschland gibt es keine Broker mehr mit Nachschusspflicht bzw. Kunden aus Deutschland brauchen das nicht mehr zu befürchten. Der Spekulant hat zwar Geld verloren, allerdings stammte dieses aus seinem Ersparten. Wenn der Trader einen Hebel von 1:2 genutzt hätte, dann hätte der Kurs bis 10.000 Dollar fallen können, bis er einen Totalverlust erleidet (wir wissen, dass auch das Mitte Januar 2018 geschah).

Hätte er hingegen einen Kredit aufgenommen und das Geld im Krypto Trading verloren, dann sähe die Sache anders aus. Doch auch hier müssen wir festhalten, dass nicht der Marginhandel dafür sorgte, dass der Trader auf einem Kredit sitzen bleibt, sondern der Händler selbst, indem er zuvor ein Darlehen aufnahm. Deswegen können wir sagen, dass Spekulieren auf Kredit und der Margin Handel nicht dasselbe sind. 

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Also bedenkenlos auf Margin handeln?

Das soll natürlich nicht bedeuten, dass im CFD Handel nichts passieren kann. Wie am obigen Beispiel gezeigt, kann der Anleger dennoch einen Totalverlust erleiden. Das Beispiel war übrigens gar nicht so weit hergeholt. Hätte ein Trader diesen Trade am 17. Dezember 2017 getätigt, hätte er nur 3 Tage (!!) später diesen Verlust einfahren müssen. Daher nochmals der Hinweis, dass Trader niemals mit Kapital spekulieren, welches anderweitig benötigt wird oder welches sie gar nicht haben. Auf der anderen Seite wollen wir damit auch nicht sagen, dass das CFD Trading per se schlecht ist. Wie überall gilt, wer sein Handwerk beherrscht, wird auf Dauer erfolgreich damit sein.

Die Vorteile CFDs auf Kryptowährungen

  1. Sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen
  2. Schon kleinste Bruchteile handeln
  3. Trading mit Hebel
  4. Keine Umständliche Registrierung an einer Börse
  5. Bitcoin, Ethereum, Ripple (XRP) & andere Kryptowährungen innerhalb von 5 Minuten traden
  6. Keine CFD Nachschusspflicht vorhanden

Mit der Broker App den Markt auch von unterwegs im Blick behalten.

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Um auch ein Gefühl für den CFD Handel zu bekommen, empfiehlt es sich, ein kostenloses Bitcoin Demokonto zu eröffnen und zunächst mit virtuellem Kapital und ohne Risiko zu traden. So entwickelt der Händler ein Gespür für den Markt, lernt, was es bedeutet auf Margin zu handeln und macht sich gleichzeitig mit der Plattform des Brokers vertraut. Danach sollte Schritt für Schritt der Übergang zum Echtgeldhandel erfolgen.

Ein hervorragender Anbieter, den wir für das Bitcoin kaufen empfehlen können, ist Plus500. Der Broker hat seinen Sitz in Großbritannien und Kunden aus Deutschland unterliegen dort keiner Nachschusspflicht oder auf Margin Call genannt.

Die Vorteile von Plus500:

  • Keine Handelskommissionen – fixe Spreads
  • 25 Euro Neukundenbonus – OHNE eigene Einzahlung!
  • Zeitlich unbegrenztes Demokonto
  • Britische Einlagensicherung bis 50.000 GBP je Kunde
  • Gratis Risikomanagement-Tools
  • Bitcoin & viele andere Kryptos handeln
  • Keine Nachschusspflicht vorhanden

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
Ruben Wunderlich