Japan bestraft Börsen und will Kryptowährungen stärker regulieren

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Vergangene Woche brach der Bitcoin Live Kurs um ungefähr 25 Prozent ein. Und das gerade, als er sich wieder zu erholen begann. Als Grund werden unter anderem Vorstöße der Regierungen aus den USA und Japan genannt, Kryptowährungen im Allgemeinen deutlich stärker zu regulieren. Obwohl natürlich damit nicht direkt die virtuelle Währung, sondern der Handel mit digitalen Währungen, zum Beispiel über Krypto Börsen, gemeint ist. Denn diese unterliegen bis dato einer noch geringen Regulierung, im Gegensatz zu Anbietern von Krypto Trading, die den Handel über CFDs abwickeln. Die Regulierung der digitalen Währung an sich, ist momentan nicht der Fokus der japanischen Finanzaufsicht. Im Prinzip geht es den Regierungen, unserer Meinung nach, aber letzten Endes nur darum, kontrollieren zu können, wer wie viele Coins handelt. Bestimmt spielt der Aspekt der Sicherheit der Kundengelder ebenfalls eine Rolle. Doch wir sind der Meinung, dass es vor allem um Kontrolle geht. Kontrolle, die aus Sicht eines Krypto-Verfechters nicht gewollt ist. Welche aktuellen Entwicklungen es diesbezüglich gibt, werden wir in diesem Artikel näher beleuchten.

Japans Finanzaufsicht geht resolut gegen Krypto Börsen vor

Nachdem China den Handel mit digitalen Währungen auf Krypto Börsen verbot, wechselten viele Anleger einfach in benachbarte Länder. Doch dann verhinderte die chinesische Finanzaufsicht auch den Zugang in andere Länder. Davon profitierten die Börsen in Südkorea und Japan, da sich das Handelsvolumen nun dorthin verschob. Nach der Pleite der japanischen Börse Mt.Gox verschärfte die dortige Regulierungsbehörde den Ton. Obwohl das von Seiten der Regulierer eher positiv gemeint war. Man wollte einen rechtssicheren Raum schaffen und auch eine Grundlage für den zukünftigen Krypto Handel. Als Folge mussten sich neue Börsen seit 2017 registrieren lassen. Bisher haben 16 virtuelle Marktplätze auch diesen Status erhalten. Doch die Behörden vertrauten auf die Selbstregulierung der Börsen. Anfang des Jahres gab es jedoch einen gigantischen Hackerangriff auf die japanische Krypto Börse Coincheck, bei der circa 430 Millionen Coins der Cyberwährung Nem gestohlen wurde. Seitdem werden die Behörden auch persönlich bei den Betreibern vorstellig und machen vor-Ort-Kontrollen. Insbesondere die IT-Sicherheitssysteme und Schutzmechanismen für Kundenkonten werden jetzt direkt vor Ort kontrolliert. Der zuständige japanische Minister erklärte dazu:

„Es ist extrem wichtig für virtuelle Währungshändler, wirksame interne Kontrollen inklusive dem Management von IT-Systemrisiken, um die Kunden zu schützen“ 

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Sicherheitsmechanismen hinken hinterher

Es ist immer ein schmaler Grad zwischen (unerwünschter) Regulierung auf der einen Seite und Sicherheit auf der anderen. Eigentlich möchte man in der Krypto-Szene keine Regulierung. Die Börsen sollten sich selbst regulieren. Doch die Fälle von kriminellen Diebstählen zeigt, dass man auf der anderen Seite natürlich auch die Sicherheit von Kundengeldern berücksichtigen muss. Es ist daher gar nicht so einfach eine Lösung zu finden, bei der beide Seiten zufrieden sind. Letzten Endes sitzen die Behörden aber meist am längeren Hebel.

Fakt ist, dass die Sicherheitsmechanismen in Japan teilweise noch deutlich hinterherhinken, wie auch am Beispiel von Coincheck deutlich wurde. Das betrifft aber nicht nur dieses Unternehmen, sonder viele Startup's aus der Branche. Eine Krypto Börse aufzubauen ist eben auch deutlich einfacher wie eine Bank.

Oftmals sind die jungen Firmen überfordert. Neue Kunden, Wachstum, Marketing, Compliance, IT-Sicherheit, gesetzliche Bestimmungen, Einstellen und Schulung von Personal usw. Da es aber letztlich um das Geld verdienen geht und die Behörden einem ja auch immer „im Nacken sitzen“, bleibt häufig die Sicherheit auf der Strecke.

Als Folge bestrafte die japanische Finanzaufsicht mehrere Krypto Marktplätze. Mehrere Unternehmen müssen dabei ihre Sicherheitssysteme verbessern. Zwei Anbieter wurden sogar vorübergehend für eine Monat geschlossen.

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Was als Anleger zur Vorsicht tun?

Nur renommierte Anbieter nutzen, wie zum Beispiel in unserem Krypto Vergleich. Diese unterliegen alle einer gewissen Regulierung. Wer über einen Krypto Marktplatz wie bitcoin.de handelt, der ist bei einem regulierten Anbieter. Wie unsere Bitcoin.de Krypto Erfahrungen zum Beispiel zeigen, ist der einzige deutsche Anbieter der den direkten Handel von digitalen Währungen ermöglicht.

Bei der Auswahl eines Krypto Marktplatzes sollten Anleger vor allem auch darauf achten, dass das Unternehmen bei der Verwahrung der Kunden-Coins sogenannte Cold Wallets nutzt. Das sind Wallets, die nicht mit dem Internet verbunden sind, sie sind sozusagen offline. Damit haben Hacker keine Möglichkeit, auf diese Coins zuzugreifen. Natürlich können nicht alle Coins offline verwahrt werden, da es ja auch immer einen gewissen Zahlungsverkehr gibt. Bei bitcoin.de werden zum Beispiel rund 98 Prozent der Bitcoins offline verwahrt. Bei Coincheck gab es selbstverständlich auch Cold Wallets. Doch die gestohlenen Coins der Kryptowährung Nem, stammten aus Online Wallets. Vielleicht war der Online Bestand zu hoch.

Anleger sollten daher auch nur die Coins direkt beim Anbieter verwahren, die sie wirklich dort benötigen. Bestände, die aktuell nicht gebraucht werden, sollten daher auf dem eigenen Rechner bzw. „zu Hause“ verwahrt werden. Auch zu Hause könnte man Cold Wallets einrichten.

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Regulierung – Na und?

Das Thema Regulierung von Kryptowährungen bzw. Krypto Börsen ist ein laufendes Thema. Wir werden uns immer wieder damit beschäftigen. Da wird es wohl in naher Zukunft nichts „Abschließendes“ geben. Einige berührt dieser Punkt emotional sehr, denn sie stehen hinter dem Gedanken der digitalen Währung. Für sie bedeutet das eine gewisse Freiheit und Unabhängigkeit vom etablierten System der Banken, Politik und Geldwesen. Das ist ja auch der Grund, warum Bitcoin erschaffen wurde. Allerdings gibt es auch eine ganze Reihe von Krypto-Nutzern und Händlern, denen eine Regulierung relativ egal ist. Warum? Weil sie Gewinne aus sind, die aus dem Krypto Trading heraus entstehen. Wir vermuten, dass die wenigsten Anleger Bitcoin & Co. als Zahlungsmittel nutzen möchten oder weil sie hinter der Philosophie der Kryptowährung stehen. Für viele geht es in erster Linie einfach nur darum, kurzfristig Gewinne zu machen. Und das ist auch legitim. Wir möchten an dieser Stelle keinesfalls die eine oder andere Richtung oder Denkweise schlecht reden!

Für Anleger, die Gewinne aus dem Handel mit Kryptowährungen erzielen wollen, eignen sich möglicherweise auch CFDs. CFD Broker sind hierzulande bereits völlig reguliert. Zwar gibt es auch hier natürlich immer wieder Stellschrauben, an denen gedreht wird, aber im Großen und Ganzen ist die Regulierung von CFD Brokern schon sehr weit „fortgeschritten“, um das mal so auszudrücken. Die letzte große Anpassung betraf die Nachschusspflicht. Forex und CFD Broker dürfen hierzulande keine Nachschusspflicht mehr ermöglichen, was aus Sicht des Kunden grundsätzlich positiv zu werten ist. Denn so kann er nicht mehr Geld verlieren, als was er investiert hat.

Die Vorteile des CFD Handels:

  • Trader können auf steigende und fallende Kurse spekulieren
  • Kryptowährungen mit Hebel handeln (nicht bei jedem Broker möglich)
  • Oft keine Ordergebühren bzw. Kommissionen
  • Schon ab kleinen Beträgen handeln (bei eToro ab 25 Euro)
  • Konto in wenigen Minuten eröffnet
  • Keine Bitcoin Wallet etc. erforderlich
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eToro als empfehlenswerter regulierter Broker

Regulierung ist ja per se nichts Verwerfliches. Denken wir nur mal daran, wie viele schwarze Schafe es im Bankenwesen geben würde, wenn es keine Regulierung gäbe. Im Bereich CFD Trading mit Kryptowährungen können wie eToro empfehlen. An dieser Stelle jedoch der Hinweis, dass der CFD Handel nicht für jeden Anleger geeignet ist. Bevor sich ein Anleger dafür entscheidet, sollte er sich umfassend über die Funktionsweise und die Risiken, die es im Zusammenhang mit CFDs gibt, informieren. 

Welche Vorteile CFDs haben, haben wir bereits angeführt. Ein eToro Konto ist in wenigen Minuten eröffnet. Zwar muss auch hier eine Identifizierung erfolgen, wie unsere eToro Krypto Erfahrungen zeigen, allerdings kann das über den Upload von Dokumenten erreicht werden. Sofern der Händler mit Kreditkarte oder Skrill etc. einzahlt, steht das Kapital auch umgehend für den Handel zur Verfügung. Trades sind bereits ab 25 Euro möglich, die eToro Mindesteinzahlung liegt bei 50 Euro (bzw. Dollar). Gerade die Mindesthandelssumme empfinden wir als äußerst positiv. Da gerade Kryptowährungen naturgemäß eine hohe Volatilität aufweisen, sollten insbesondere Einsteiger mit kleinen Beträgen anfangen. Kunden steht außerdem ein kostenloses Bitcoin Demokonto zeitlich unbegrenzt zur Verfügung. Natürlich können Nutzer dort neben Bitcoin auch viele weitere Altcoins handeln wie Ethereum, Ripple (XRP), Litecoin, Dash, Bitcoin Cash usw.

Darum entscheiden sich Krypto Trader für eToro:

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
Ruben Wunderlich