IOTA-Token: Der neue Stern am Himmel der Kryptowährungen?

Schon mal was von der Kryptowährung IOTA gehört? Nein? Dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Dennoch lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die „neue“ Kryptowährung zu werfen. Na gut, ganz neu ist die digitale Währung nicht. Die ersten IOTA-Token wurden bereits 2014 „auf den Markt“ gebracht. Kenner der Branche können mit IOTA durchaus etwas anfangen. Doch im Gegensatz zu Bitcoins, sind IOTA eher Kryptogeld für Maschinen, nicht für Menschen. Mit Hilfe dieses Altcoins sollen sich Maschinen gegenseitig selbst bezahlen, sprich von Maschine zu Maschine – oder auch M2M genannt.

Das Internet der Dinge braucht eine eigene Währung

Das Internet der Dinge – In den letzten Jahren haben wir diesen Begriff immer und immer wieder gehört. Die Maschinen sollen untereinander und miteinander reden können. Klassisches Beispiel: Der Wecker gibt einen Auftrag an die Kaffeemaschine, das diese den Kaffee aufbrühen kann. Oder Kühlschrank meldet, dass die Butter alle ist und bestellt gleich selbst. Das ließe sich endlos fortführen. Nur: Für einige Transaktionen benötigt man Geld. Auch hier wieder ein Beispiel: Das Auto fährt ins Parkhaus. Wie wäre es, wenn sich das Auto gleich selbst um das Bezahlen kümmert? Per Sensoren zum Beispiel. Technisch ist das alles heutzutage grundsätzlich keine Herausforderung. Das Problem besteht nur darin, dass man irgendwie eine einheitliche Währung benötigt. Denn mithilfe von Kreditkarte und Bankkonto lässt sich das im globalen Umfang nicht regeln.

Und genau hier kommt der Altcoin IOTA ins Spiel. Die IOTA-Token sollen als Bezahlwährung zwischen den Maschinen dienen. Damit könnten sogar ganze Produktionsketten völlig automatisiert verlaufen. Im Prinzip verwalten die Maschinen ihr eigenes Geld und nutzen nicht direkt das Geld des Eigentümers. Also der Kühlschrank, der die benötigten Vorräte online bestellt, greift nicht aufs Portemonnaie des Eigentümers zurück, sondern verwahrt selbst Geld – IOTA.

Der IOTA Chart seit der Börsennotierung im Juni 2017.

Der IOTA Chart seit der Börsennotierung im Juni 2017.

Die Gründer dieser Kryptowährung gehen sogar soweit, dass Maschinen, die gar keinen Eigentümer haben, mit anderen Maschinen oder Menschen Geschäfte machen können. Ein Parkhaus zum Beispiel, das niemandem gehört. Allerdings stellt sich natürlich an dieser Stelle die Frage, wer so etwas konstruieren und bauen soll?! Eine Maschine, die niemandem gehört…

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Die Entwickler hinter IOTA

Im Jahr 2014 haben die drei Gründer Dominik Schiener, Serguei Popov und David Sønstebø IOTA entwickelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wie sie selbst sagen, wollten sie mit den IOTA-Token „das Rückgrat einer autonomen Ökonomie der Maschinen“ bilden, indem sich die Maschinen untereinander direkt selbst bezahlen. Selbstverständlich sind IOTA nicht aufs Bezahlen beschränkt. Auch Daten und Informationen können beliebig ausgetauscht werden.

Bitcoin kommt allerdings für ihr Vorhaben nicht infrage. Bei geschätzten 50 Milliarden Maschinen weltweit, gelangt Bitcoin an seine Grenzen. IOTA wurde dagegen so konstruiert, dass es beliebig erweiterbar und skalierbar ist. Bei IOTA gibt es auch keine Miner, so wie zum Beispiel im Bitcoin Mining., sondern nur Transaktionen. Dominik Schierer erklärt die Funktionsweise wie folgt:

„Die Transaktionen sind miteinander verbunden, und jeder, der eine Transaktion absendet, nimmt am Konsens teil. Wenn du eine neue Transaktion bildest, musst du zwei vorhergegangene Transaktionen verifizieren.“

Er ergänzt:

„Wenn man sich heute eine Blockchain anschaut, ist das ein einziger chronologischer Strang, der Block auf Block setzt. Das hat Beschränkungen, etwa das 10 Minuten Intervall bei Bitcoin. Was IOTA nun macht, ist, dass es anstatt einen Strang viele Stränge benutzt.“

Und genau diese theoretisch unendliche Skalierbarkeit ist erforderlich, wenn Milliarden von Maschinen untereinander kommunizieren, Daten austauschen und sich sogar bezahlen.

Bei ALFAcashier können eine Vielzahl an Altcoins gehandelt werden. IOTA gehört bisher noch nicht dazu.

Bei ALFAcashier können eine Vielzahl an Altcoins gehandelt werden. IOTA gehört bisher noch nicht dazu.

Investitionen in IOTA

Das alles ist natürlich noch Zukunftsmusik. Und wer in IOTA investieren will, sollte sich auch intensiver mit der Funktionsweise dahinter beschäftigen. Bis vor Kurzem konnten IOTA nicht offiziell gehandelt werden. Die Gründer verkauften Ende 2015 ein erstes Paket im Wert von 500.000 Dollar an interessierte Investoren. Ein halbes Jahr später waren die IOTA Währungseinheiten schon über 15 Millionen Dollar wert, zur Freude der Investoren. Dominik Schiener gibt sich daher selbstbewusst, wenn er sagt, dass IOTA das innovativste Altcoin Projekt seit Ethereum ist.

Doch wie kann man IOTA kaufen – sofern man vom Erfolg des Projekts überzeugt ist? Der offizielle Start an einer Krypto-Börse erfolgte im Juni diesen Jahres. An der Börse Bitfinex können ab sofort IOTA gehandelt werden. Bitfinex ist natürlich nicht nur eine Krypto-Börse für IOTA-Token. Dort können Anleger auch Bitcoins kaufen oder andere digitale Währungen. Da IOTA allerdings erst seit so kurzem offiziell an einer Börse handelbar sind, lässt sich noch nichts über die weitere Zukunft sagen – zumindest nicht aus charttechnischer Sicht.

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Laut coinmarketcap.com liegt der Altcoin nach Marktkapitalisierung derzeit auf Platz 8. Aktuell (Stand 28. Juli 2017) liegt die Marktkapitalisierung bei über 760 Millionen Dollar, also noch verhältnismäßig wenig. Unangefochten natürlich Bitcoin mit über 45 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung. Danach folgen unter anderem Ethereum, Ripple, Litecoin und Dash.

Was sind eigentlich Altcoins?

Altcoins sind im Gegensatz zum Platzhirsch BitCoin alternative Coins (alternative Währungen), daher der Name AltCoin. Ethereum oder Litecoin sind zum Beispiel ebenfalls Altcoins. Warum alternative Kryptowährungen? Die Erschaffung von Bitcoin war schon herausragend. Doch im Laufe der Zeit haben sich einige Probleme aufgetan bzw. noch mehr Möglichkeiten, mit denen man anfangs gar nicht rechnete oder wofür Bitcoin auch nicht gedacht war. Zum Beispiel ist Bitcoin gar nicht als Zahlungseinheit zwischen Maschinen entwickelt worden. Altcoins wollen daher bestimmte Nachteile von Bitcoin wettmachen. Zum Beispiel ein schnelleres oder preiswerteres Mining, mehr Sicherheit, weniger Komplexität oder einfach nur für andere Bereiche einsetzbar. Denkbar wäre es natürlich auch, dass sich der eine oder andere Altcoin besser entwickelt als Bitcoin. Derzeit sieht es nicht so aus, aber das kann ja noch werden.

Der Krypto-Handel bei ALFAcashier ist einfach und funktionell aufgebaut.

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Dominik Schierer sieht IOTA übrigens nicht als alleinige Kryptowährung – auch wenn es eine zentrale Rolle im M2M Bereich einnehmen soll. Er selbst sagt dazu:

„Wir planen, dass IOTA auch mit Ethereum und Bitcoin-Schichten wie Rootstock kompatibel ist. Daran arbeiten wir aber gerade noch.“

Wo Altcoins handeln?

Wie soeben erwähnt, können IOTA-Token bisher nur an einer Krypto-Börse gehandelt werden. Sollte das Interesse der Anleger hier deutlich wachsen, wäre es gut möglich, dass das Angebot noch erweitert wird. Andere, bekanntere, Altcoins dagegen können bei CFD Broker oder eben auch direkt an einer Krypto-Börse gehandelt werden. Wer längerfristiger investiert sein möchte – und auch mit großen Kursverlusten leben kann – sollte Altcoins direkt an einer Börse kaufen. Ein umfangreiches Angebot bietet hier ALFAcashier. Unsere ALFAcashier Erfahrungen zeigen, dass nicht nur Euro oder Dollar in Altcoins gewechselt werden können, sondern auch zum Beispiel Bitcoin in Dash.

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Altcoins an Börse oder über Broker handeln?

  • An einer Börse wird der Basiswert direkt gekauft
  • Empfehlenswert bei längerfristiger Investition
  • Keine Leerverkäufe möglich

 

  • Mithilfe eines CFD Brokers kann auf kurzfristige Kursveränderungen spekuliert werden
  • Sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen
  • Auf einem kostenlosen Demokonto üben

Wer von den kurzfristigen Schwankungen profitieren will und möglicherweise auch mal auf fallende Kurse setzt, könnte mit einem CFD Konto gut beraten sein. Hier investiert der Trader allerdings nicht direkt in den Basiswert, sondern spekuliert nur auf die Kursdifferenz. Hier ist allerdings eine gewisse Vorsicht angebracht. Schließlich handelt es sich um hoch volatile Werte und es besteht das Risiko des Totalverlustes. Bevor hier also irgendeine Investition getätigt wird, sollten sich Händler gut mit der Materie vertraut machen und ggf. auf einem Demokonto üben. Das bisher größte Angebot an CFDs auf Altcoins bietet AvaTrade. Neben Bitcoin steht dort Ethereum, Ripple (XRP), Litecoin und Dash zur Verfügung.

Bei AvaTrade können Händler mit CFDs auf die Kursveränderungen bei Kryptowährungen spekulieren - Schon ab 100 Euro Einzahlung.

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Fazit: IOTA-Token werden wohl noch eine Weile bis in den Mainstream brauchen

Immer mehr Menschen beschäftigen sich mi Kryptowährungen wie dem Bitcoin. Auch das mediale Interesse ist groß. Doch bevor eine Investition in Bitcoins oder Altcoins erfolgt, sollte das Prinzip dahinter einigermaßen gut verstanden werden. Gut möglich dass IOTA eine glänzende Zukunft vor sich hat. Doch ob das so schnell in den Mainstream gelangt, ist fraglich. Vielleicht wäre eine kleine Investition sinnvoll, die im Ernstfall auch verschmerzt werden kann.

Wer jedoch noch gar keine Erfahrungen im Krypto-Handel hat, sollte sich zunächst auf die bekannteren Werte konzentrieren. Empfehlenswert ist in jedem Fall das kostenfreie Krypto-Demokonto von AvaTrade.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
Ruben Wunderlich