IOTA Mining: Virtuelle Währung maßgeblch für „Internet of Things“

Ein IOTA Mining im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Die Kryptowährung kommt ganz ohne die Unterstützung von Minern aus. Statt der Blockchain-Technologie beruht IOTA auf einer anderen technologischen Lösung. Diese ermöglicht der Kryptowährung künftig große Wachstumschancen, denn IOTA soll für das „Internet of Things“ maßgeblich sein. Wie Anleger in IOTA investieren und von der Entwicklung der Kryptowährung profitieren können, zeigen wir hier. Neben dem Kauf der Coins ist beispielsweise der CFD-Handel auf IOTA möglich.

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  • Kein IOTA Mining erforderlich
  • 779.531 Milliarden Token wurden bereits generiert
  • Direktkauf von IOTA Token umständlich, da Tausch von BTC oder ETH
  • IOTA CFDs als Investment-Alternative

In IOTA investieren: Sind Token eine Möglichkeit?

Dass IOTA Potential hat, bewies die Kryptowährung in den letzten Monaten. Die digitalen Währungseinheiten können gekauft oder verkauft werden. Wer einen IOTA Coin kaufen möchte, kann dazu Kryptobörsen oder Kryptomarktplätze nutzen, wo die sogenannten IOTA Token gehandelt werden. Vergleichbar ist IOTA mit Ethereum; diese Kryptowährung wird im Netzwerk als „Ether“ bezeichnet. Das Prinzip ist anders als bei Bitcoin. Wer in IOTA investieren und die Token kaufen möchte, kann immer nur ganze Token erwerben. Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen ist eine Aufteilung mit Nachkommastellen nicht möglich. Bereits bei der Einführung wurde die Gesamtmenge der IOTA Token auf 2.779.531 Milliarden Stück festgelegt. Warum genau diese Stückzahl? Diese Anzahl ist für trinäre Positionen optimiert und ergibt sich aus folgender Berechnung: 2,779,530,283,277,761 ((3^33-1)/2) IOTA.

MIOTA handeln

Da IOTA eine enorme Masse aufweist, werden auf den Börsen MIOTA zur Verfügung gestellt. 1 MIOTA entspricht 1.000.000 IOTA Token. Entspricht der aktuelle Kurs beispielsweise 0,71 Euro/1 MIOTA, so beträgt der Preis/IOTA Token 0,00000071 Euro. Um die Berechnung und Unterteilung besser verstehen zu können, haben wir eine Übersicht erstellt:

  • PI = Peta IOTA = 1.000.000.000.000.000 = 10^15
  • TI = Tera IOTA = 1.000.000.000.000 = 10^12
  • GI = Giga IOTA = 1.000.000.000 = 10^9
  • MI = Mega IOTA = 1.000.000 = 10^6
  • KI = Kilo IOTA = 1.000 = 10^3
  • I = IOTA = 1 =1

Wie werden Token generiert, wenn es gar kein IOTA Mining gibt?

IOTA Mining gibt es nicht – aber wie werden die Token dann generiert? Sämtliche IOTA Token wurden bereits im Genesis Block generiert. Das bedeutet, dass sämtliche Coins schon vor der Veröffentlichung geschürft wurden. Mit Beginn des Projektes wurden sämtliche IOTA Token an Investoren verkauft. Die Projektfinanzierung erfolgte im Vorfeld durch ein ICO. Anleger konnten dabei faktisch in IOTA investieren, jedoch in Form von Bitcoins. Über das Projekt wurden insgesamt mehr als 1.337 Bitcoins gesammelt. Ein ähnliches Prinzip kennen wir von Ethereum. Hier wurden 2015 etwa 18 Millionen USD gesammelt, um die ETH-Entwicklung zu beginnen.

Transaktionskosten bei IOTA

Wir kennen es von anderen Kryptowährungen, dass Transaktionskosten an die Miner weitergeleitet werden. Doch was passiert, wenn es gar kein IOTA Mining gibt? Es fallen gar keine Transaktionskosten an, wenn Anleger in IOTA investieren. Miner können also keine zusätzlichen Coins verdienen, um sie in ihrer IOTA Wallet zu speichern. Hier zeigt sich ein weiterer großer Unterschied zu anderen digitalen Währungen: Dank der entfallenden Transaktionskosten hat die Kryptowährung für viele Investoren ein hohes IOTA Potential und ist zukunftsweisend.

Hinweis: Um eine passende IOTA Wallet zu finden, empfiehlt sich ein Vergleich der Anbieter. Für größere IOTA-Mengen ist eine Offlinespeicherung (beispielsweise Hardware Wallet) besonders gut geeignet. Durch die fehlende Verbindung zum Internet ist diese Speichermethode sicherer als eine Onlinespeicherung.

Der Kursverlauf zeigt, ob der Wert einer Kryptowährung steigt oder sinkt

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IOTA Mining wird für „Internet of Things“ interessant

IOTA soll künftig eine wesentliche Rolle beim „Internet of Things“ einnehmen. Dieser innovative Trend der IT-Welt setzt sich bereits in vielen Bereichen durch. Waschmaschinen, Mobiltelefone, Computer und sogar Autos haben mittlerweile eine Internetverbindung. Dadurch können Geräte miteinander kommunizieren. Heute ist es problemlos möglich, mittels Mobiltelefon Waschmaschinen oder Kaffeemaschinen zu steuern. Das sind nur einige Beispiele, denn das Internet der Dinge steckt noch immer in den Kinderschuhen.

Automatisch Dinge kaufen, wenn Bedarf besteht

Es gibt sogar schon vereinzelt die Möglichkeit, etwa Waschpulver, Staubsaugerbeutel und andere Verbrauchsmaterialen nachzubestellen. Ähnliche Anwendungen gibt es auch bei Kühlschränken. Um diese Dinge technisch umzusetzen, müssen die IT-Voraussetzungen erfüllt sein; zudem werden entsprechenden Zahlungsmöglichkeiten benötigt. Hier kommt IOTA ins Spiel. Die Zahlung wird autonom erfolgen, über ein M2M-Paymentchannel (M2M = Maschine to Maschine). Gegenüber anderen Zahlungsmöglichkeiten (beispielsweise Kreditkarte und Überweisung) gibt es einen wesentlichen Vorteil: Die Transaktionen sind kostenfrei.

Warum nicht Bitcoin für „Internet of Things“?

Bei Bitcoin handelt es sich um eine Kryptowährung, die als dezentrales Zahlungsmittel ins Leben gerufen wurde. Warum wird sie nicht für das Internet der Dinge genutzt? Sollte sich das Internet der Dinge künftig weiter etablieren, werden täglich viele Millionen oder sogar Milliarden Transaktionen durchgeführt. Diese könnten wegen der langen Bearbeitungszeiten von Bitcoin gar nicht realisiert werden. Durch die fehlende IOTA Blockchain und den anderen technischen Ansatz sind diese immensen Transaktionen jedoch schnell möglich.

IOTA Potential: digitale Währung für das „Internet of Things“?

Dass es kein IOTA Mining gibt, ist einer der wesentlichen Vorteile für die künftige Entwicklung und die variablen Einsatzmöglichkeiten der Kryptowährung. Durch den Einsatz im „Internet der Dinge“ ist das IOTA Potential faktisch grenzenlos. Da keine IOTA Blockchain vorhanden ist, finden die Transaktionen deutlich schneller und vor allem ungebremst statt. Hinzu kommt der Verzicht auf die Transaktionsgebühren.

„IOTA Blockhain“ – was ist der Unterschied?

Statt einer einzigen IOTA Blockchain werden viele Stränge genutzt. Sie sind zwar ähnlich aufgebaut wie eine Blockchain, dennoch gibt es wesentliche Unterschiede. Deshalb wird die „IOTA Blockchain“ auch als Tangle („Gewirr“ engl.) bezeichnet. Schauen wir uns das Konzept näher an: Da es keine Blöcke oder ein IOTA Mining gibt, sind alle Transaktionen irgendwie miteinander verbunden und nicht fein säuberlich in einzelne Blöcke unterteilt. Daher kommt der übersetzte Begriff „Gewirr“ dem Wesen der IOTA Technologie schon äußerst nah.

IOTA senden – so geht es ohne IOTA Mining

Was geht vor sich, wenn ein Trader in IOTA investieren und die Token von A nach B senden will? Zunächst wird bei jedem Vorgang eine neue Transaktion gebildet. Um diese an das Netzwerk zu übermitteln, müssen vorher zwei Transaktionen von anderen Marktteilnehmern aus dem Netzwerk bestätigt werden. Dabei handelt es sich auch um eine Prüfung (beispielsweise ob der Account gedeckt ist). Hier wird faktisch die Aufgabe der bekannten Kryptominer aus anderen Netzwerken übernommen. Die Software läuft jedoch im Hintergrund, sodass diese Prüfungsschritte von den Nutzern nicht bemerkt werden. Die Transaktionen verifizieren sich selbst.

IOTA: Ideengeber und Möglichkeiten der Kryptowährung

Schauen wir uns an, welche Vorteile Trader haben, wenn sie in IOTA investieren:

  • Wegfall der Transaktionskosten
  • Unendliche Skalierbarkeit
  • Schnelle Transaktionen
  • Anzahl aller IOTA ist begrenzt
  • Quantensicher
  • Snapshotting
  • Unveränderliches Ledger/Tangle

Nachteile von IOTA

Es gibt auch Nachteile, die wir nicht verschweigen möchten. Viele Kenner der Kryptoszene glauben, dass IOTA zu hohe Versprechungen macht, die gar nicht einzuhalten sind (darunter die Skalierbarkeit). Deshalb misstrauen viele Kryptofans den Aussagen von IOTA. Aufgrund der rasanten Wertentwicklung und der IOTA News entscheiden sich aber auch immer mehr Trader zum Investment (beispielsweise in die Token selbst oder IOTA CFD).

Köpfe hinter IOTA

Beim Blick auf die IOTA Entwicklung wird deutlich, dass es die Kryptowährung noch nicht lange gibt. Gegründet wurde sie 2015 durch ein Team verschiedener Ideengeber, namentlich David Sønstebø, Sergey Ivancheglo, Dominik Schiener und Dr. Serguei Popov.

Allerdings handelt es sich um ein Projekt, das auf Basis verschiedener Investoren überhaupt erst realisiert werden konnte. Dazu wurden 1.337 Bitcoins gesammelt.

Die öffentliche Beta-Testphase begann im Sommer 2016. 2017 konnten Anleger dann schon in IOTA investieren. Die Token wurden bei vielen großen Börsen angeboten, jedoch ohne IOTA Mining. Grund hierfür: Die Token wurden bereits vor Veröffentlichung generiert. Durch das fehlende IOTA Mining fallen die Transaktionskosten weg, was für viele Anleger den weiteren Vorteil der Kostenersparnis darstellt.

In IOTA investieren: Token kaufen

Viele Anleger haben das IOTA Potential erkannt und möchten die Token erwerben. Um in IOTA investieren zu können, ist die Anmeldung auf einem Kryptomarktplatz oder an einer Kryptobörse erforderlich. Doch der Kauf der Token ist nicht ganz einfach, denn IOTA muss gegen Bitcoin oder Ethereum getauscht werden. Dafür muss man eine der beiden Kryptowährungen im entsprechenden Wert besitzen, ebenso eine geeignete Wallet. Wer IOTA Token erwerben möchte, muss dafür zunächst Bitcoins kaufen und diese dann zu einer Krypto Exchange senden. Dort kann dann der Tausch in IOTA stattfinden. Ein weiterer Nachteil: Es fallen dreimal Gebühren an:

  • Kauf von Bitcoins/Ethereum erforderlich
  • Versenden zur Exchange
  • Tausch von Bitcoin/Ethereum in IOTA

Auf der Plattform Bitfinex können Investoren direkt gegen Euro handeln. Wer sich hier registriert, muss jedoch als neuer Kunde 10.000 USD Guthaben kapitalisieren.

Direkter Tausch von IOTA Token

Mittlerweile gibt es auf der Exchange CoinFalcon die Möglichkeit, IOTA direkt gegen Euro zu tauschen. Dort gibt es kein Mindestguthaben, aber das tägliche Handelsvolumen ist sehr eingeschränkt. Die Gebühren für den Handel liegen zwischen 0 Prozent und 0,15 Prozent. Wer größere Summen in IOTA investieren möchte, muss daher den Umweg über andere Plattformen und den mehrfachen Tausch auf sich nehmen.

IOTA CFD – Handel der Kryptowährung beim Broker

Eine weitere Möglichkeit, in IOTA zu investieren bieten die Kryptobroker. Hier werden beispielsweise Differenzkontrakte auf IOTA oder andere digitale Währungen angeboten. IOTA CFD gehört jedoch zu den spekulativen Derivaten und ist äußerst risikoreich. Dennoch können Anleger mit kleinem Kapital den Handelseinstieg wagen. Wird zusätzlich ein Hebel genutzt, vervielfacht sich der mögliche Gewinn. Achtung: Auch der mögliche Verlust wird beim Hebeleinsatz vervielfacht. Aus dem Grund ist der Handel mit Differenzkontrakten nicht für alle Anlegertypen geeignet. Wer jedoch bei seinen Investments flexibel bleiben möchte und risikobereit ist, für den sind CFDs eine Anlagealternative.

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Kosten für den CFD-Handel

Beim Handel mit IOTA CFDs fallen natürlich Kosten an. Dabei handelt es sich um Spreads sowie Transaktions- und Finanzierungskosten.

Der Spread hängt von der Liquidität des Marktes und den Konditionen des jeweiligen Kryptobrokers ab. Market Maker berechnen meist feste Spreads und ECN-Broker variable Spreads. Finanzierungskosten fallen an, wenn eine Position über Nacht gehalten wird. Aufgrund der unterschiedlichen Preisgestaltung bei den einzelnen Kryptobrokern sollten die Anleger genau vergleichen, bevor sie in IOTA investieren.

CFD- Handel üben

Für alle, die erstmalig in IOTA investieren möchten, empfehlen wir die Nutzung eines Demokontos. Viele Kryptobroker stellen ein Demokonto kostenfrei zur Verfügung und ermöglichen damit den risikolosen Handel mit virtuellem Guthaben. Ein Investment auf ein IOTA Zertifikat ist jedoch nicht möglich, da es ein solches gegenwärtig gar nicht gibt.

Fazit: IOTA Mining wird nicht benötigt

Ein IOTA Mining ist nicht notwendig, da bereits vor der Ausgabe der Token eine maximal festgelegte Menge von 2.779.531 Milliarden Stück generiert wurde. Durch das fehlende Mining entstehen bei der Transaktionsabwicklung keine zusätzlichen Kosten. Außerdem werden die Transaktionen deutlich schneller abgewickelt, denn das System arbeitet automatisiert. Wer in IOTA investieren und die Token erwerben möchte, muss jedoch mit einem umständlicheren Ablauf rechnen. Nicht überall kann die Kryptowährung direkt gegen Euro eingetauscht werden. Bei den meisten Handelsplätzen ist nur ein Tausch über Bitcoins oder Ethereum möglich. Damit fallen faktisch dreimal Gebühren an, was natürlich das Investment deutlich teurer macht.

Dennoch sind viele Anleger vom IOTA Potential überzeugt und investieren. Dafür eignen sich aber nicht nur die Token beim direkten Kauf, sondern beispielsweise auch IOTA CFD. Gehandelt werden die Differenzkontrakte bei einem Kryptobroker. Aber Vorsicht: Die Differenzkontrakte gehören zu den risikoreichen Finanzderivaten und sind daher nicht für alle Anlegertypen geeignet. Wer das Risiko scheut, sollte auf andere Investmentmöglichkeiten zurückgreifen. Dennoch bieten CFDs aufgrund ihres geringen Eigenkapitalbedarfs eine interessante Möglichkeit für Anleger mit wenig Kapital. Möchten Sie an IOTA partizipieren? Entscheiden Sie sich für den direkten Kauf der Token oder das CFD-Investment? IOTA Zertifikate gehören bis jetzt noch nicht zu den Optionen.