Flash-Crash & Fake News bei Ethereum

Letzte Woche Mittwoch (21. Juni 2017) kam es zu einem Flash-Crash im Ether Kurs. Grund war eine Verkaufsorder im Wert von 30 Millionen US-Dollar über die Handelsplattform GDAX. Dort wurden daraufhin hunderte von Stop-Loss Orders ausgelöst, was den Kurs immer weiter nach unten drückte. Das Resultat: Ethereum wurde kurzzeitig für nur 0,10 US-Dollar gehandelt! Und das, obwohl der Kurs vor Kurzem noch bei über 400 US-Dollar notierte! Aktuell (Stand 30. Juni 2017) notiert der Kurs zwar wieder bei über 300 Dollar, doch es zeigt, wie volatil und anfällig ein Investment in Kryptowährungen ist.

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Ether im Wert von 30 Millionen Dollar verkauft

An dieser Stelle stellt sich einem natürlich unwillkürlich die Frage, wer für 30 Millionen Dollar Ethereum verkauft. Hätte der Investor seinen Bestand in mehreren kleineren Tranchen verkauft, hätte er sicherlich mehr daran verdienen können. Denn durch die eine große Verkaufsorder stürzte der Kurs in den Keller. Beschleunigt wurde der Kurssturz durch das Auslösen von über 800 Stop-Loss Orders, hinzu kamen noch automatische margengesteuerte Auflösungen. Eine Kettenreaktion.

Die Handelsplattform GDAX stellte daraufhin den Handel kurzzeitig ein um festzustellen, ob es Manipulationen gab. Nachdem aber keine Hinweise auf illegale Aktivitäten oder Account-Übernahmen gefunden wurden, konnte der Handel wieder aufgenommen werden. Der Ether Preis stabilisierte sich daraufhin auch schnell wieder.

Ethereum Flash Crash

Am 21. Juni 2017 brach der Ether Kurs kurzzeitig von ca. 300 Dollar auf 0,10 Dollar ein.

Anleger profitiert vom Kurssturz

In der Spitze (nach unten) wurde sogar eine Kauf Order für nur 10 US-Dollar Cent ausgelöst! Der Anleger konnte aus einer Investition von 350 Dollar in nur wenigen Minuten ein Vermögen von über einer Million machen! Zufall? Vielleicht. Es klingt auch unglaubwürdig, dass ein Investor bewusst 30 Millionen Dollar verkauft, um anschließend eine Million Dollar Gewinn zu machen. Vielleicht handelte es sich bei der „0,10 Dollar Order“ um einen Glückspilz, der rein spekulativ mal eine Order dort ansetzte. „Kann ja nix passieren“. Möglicherweise wusste er auch vorher von der großen Verkaufsorder. Wie dem auch sei, fraglich bleibt es trotzdem, warum ein Anleger eine für Kryptowährungen so große Verkaufsorder tätigte.

Flash-Crash untergräbt Vertrauen in Kryptowährung

An dem Vorfall wird schnell ersichtlich, wie riskant ein Investment in digitale Währungen sein kann. 30 Millionen Dollar mögen zwar für einen persönlich viel Geld sein. Doch im Börsenhandel – insbesondere im Währungshandel – werden Billionen Dollar jeden Tag gehandelt. Im Forexpaar EUR/USD könnte man mit einer 30 Millionen Dollar Order nicht wirklich viel ausrichten. Das könnte das Vertrauen in die Kryptowährung untergraben. Von einer Währung erwartet man zurecht eine gewisse Stabilität – doch das ist hier überhaupt nicht gegeben. Unsicherheit ist Gift für Anleger. Denkbar wäre daher, dass der Ether Kurs in nächster Zeit in seinem kurzfristigen Abwärtstrend verharrt.

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Fake News & Echte News?

In einem Internetforum kam die Meldung auf, dass der Erfinder der Kryptowährung Ethereum- Vitalik Buterin – in Folge eines schweren Verkehrsunfalls starb. Kurz darauf griffen auch diverse größere Medienplattformen diese Nachricht auf. Buterin widerlegte jedoch die Meldung mittels seiner eigenen Technologie. Er veröffentlichte auf Twitter ein Bild von sich und einer Blocknummer inklusive dem dazugehörigen Hash. Erst vor Kurzem traf sich Buterin mit Präsident Putin und tauschte sich über die Möglichkeiten mittels der Blockchain Technologie aus.

Auch Julian Assange, bekannt als Wikileaks Gründer, nutze die Blockchain bereits, um Gerüchte über seinen Tod zu widerlegen. Nach der Fake News fiel der Ether Kurs um einige Dollar. Ob es aber einen direkten Zusammenhang gibt, ist unklar.

Vitalik Buterin Tod Fake News

Buterin widerlegt mittels seiner eigenen Technologie die Spekulation um seinen Tod. Bild: Twitter

Buterin doch nicht der Erfinder von Ethereum?

Ethereum scheint derzeit von einer Negativmeldung nach der anderen geplagt zu sein. Jetzt berichtet die britische Zeitung „The Times“ sogar, dass Vitalik Buterin gar nicht der Erfinder der Kryptowährung Ethereum ist. Angeblich soll der britische Programmierer Gavin Wood den kompletten Code für die Ethereum-Plattform geschrieben haben. Bevor eine solch renommierte Zeitung einen Bericht veröffentlicht, können Leser sicher sein, dass gründlich recherchiert wurde. Einen absoluten Anspruch auf Wahrheit hat die „Times“ natürlich auch nicht.

Branchenkenner lässt die Meldung jedoch eher kalt. Gavin Wood ist ohnehin Ethereum Mitbegründer, CTO und Chefentwickler – ganz offiziell. Insider gehen daher sowieso davon aus, dass Buterin eher das Gesicht nach außen ist und die digitale Währung in den Medien repräsentiert. Das erklärt auch, warum der Ether Kurs zwar von seinem Hoch aktuell circa 33 Prozent entfernt ist, aber eben auch nicht im Keller geblieben ist. Letztlich spielt es auch eine untergeordnete Rolle, wer wirklich den Ethereum Code geschrieben hat und wer nicht. Bei Bitcoin weiß man auch nicht, wer der Erfinder ist.

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Genereller Rückgang bei Kryptowährungen zu beobachten

Ethereum stieg seit Jahresbeginn um mehrere Tausend Prozent. Da ist ein Abwärtstrend geradezu überfällig und keine Katastrophe. Auch andere digitale Währungen mussten Rückgänge hinnehmen. Der Bitcoin Kurs ist von seinem Allzeithoch bei ungefähr 3.000 Dollar derzeit circa 500 Dollar entfernt. Auch andere Kryptowährungen wie Ripple, Dash oder Litecoin sind derzeit im Abwärtsmodus.

Da ist jedoch völlig normal, bei einem derart steilen Anstieg in den vergangenen Wochen. Etwas „unnormal“ ist dagegen der Flash-Crash bei Ether. Doch das Interesse am Trading mit Kryptowährungen ist auch weiterhin ungebrochen. Einige namhafte Broker, wie Ayondo oder XTB nehmen gerade Bitcoin in den Basiswert-Katalog mit auf. Beim Broker AvaTrade, der schon seit geraumer Zeit den Handel mit digitalen Währungen ermöglicht, können Kryptowährungen jetzt sogar als Teil von Währungspaaren gehandelt werden. Das heißt, nicht nur CFDs auf Bitcoin oder Ether, sondern ganz klassisch ETH/USD oder BTC/EUR. Das ermöglicht Tradern ganz neue Möglichkeiten. Bisher war es nur möglich, direkt auf die Kursentwicklung des Basiswertes zu spekulieren. Doch beispielsweise mit BTC/EUR können Trader auf den Euro-Kurs in ihre Spekulation mit einfließen lassen.

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An AvaTrade führt kein Weg vorbei, wenn es um CFDs auf Kryptowährungen geht.

Bei AvaTrade die meisten Crypto's traden

Zumindest im europäischen Raum führt an AvaTrade kein Weg vorbei, wenn man mit CFDs auf Kryptowährungen spekulieren möchte. Der irische Broker ermöglicht den Handel mit Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin und Dash. Damit stehen so viele Krypto-Basiswerte zur Verfügung, wie bei keinem anderen Anbieter hierzulande. Und wie bereits erwähnt, kommen jetzt noch einige Kryptowährungen als Teil von Währungspaaren hinzu. Zunächst nur BTC/EUR und ETH/USD, doch weitere sollen schon bald folgen. Damit kann AvaTrade durchaus als Pionier auf diesem Gebiet bezeichnet werden.

Digitale Währungen mit CFDs traden oder lieber an der Börse?

AvaTrade bietet den Krypto-Handel mittels CFDs an. Das hat einige Vorteile für den Trader. So können Anleger sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren. Etwas, was sich im derzeitigen Umfeld als sehr lukrativ herausstellen könnte. Beim Kauf von Bitcoin, Ether, Ripple & Co an einer Börse, muss der Investor hingegen von steigenden Preisen ausgehen, da Leerverkäufe so nicht möglich sind.

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Ein CFD Konto bei AvaTrade ist innerhalb weniger Minuten eröffnet. Wer zudem noch mit Kreditkarte einzahlt, dem steht das Kapital umgehend für das Online Trading zur Verfügung. Ein Post- oder Video-Ident Verfahren ist nicht nötig. Alle erforderlichen Dokumente können ganz praktisch per E-Mail oder Upload an den Broker gesandt werden. Wer an einer Krypto-Börse handeln will, muss sich zunächst sowohl bei der Börse selbst registrieren, als auch ein Wallet erstellen, eine Art elektronisches Portemonnaie. Etwas umständlich für jemanden, der auf Kursveränderungen spekulieren möchte.

Letztlich ist es aber natürlich eine persönliche Angelegenheit. Wer zum Beispiel Bitcoin oder Ripple (XRP) „physisch“ besitzen möchte, muss an der Börse kaufen. Natürlich gibt es Kryptowährungen nicht in der Hinsicht physisch. Der Käufer erwirbt aber direkt das Eigentum. Im CFD Trading erwirbt der Händler jedoch nicht den Basiswert, sondern handelt nur die Kursdifferenz. Das macht den CFD Handel an sich sehr einfach. Aber wer direkt das Eigentum vorzieht, sollte beispielsweise an einer Bitcoin Börse kaufen.

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AvaTrade: Einer der ersten Broker die CFDs auf Bitcoin möglich machten.

Fazit: Kurskorrektur längst überfällig – Mit CFDs auch auf fallende Kurse spekulieren

Die Kurskorrektur bei Ether, Bitcoin, Ripple usw. war längst überfällig. Sicherlich hat nicht nur die eine Nachricht zum Kursrückgang beigetragen. Etwas krasser hingegen war der Kursverlauf an der Börse GDAX, bei der Ether von über 300 Dollar auf nur 0,10 Dollar einbrach. Anleger müssen sich also immer bewusst machen, dass es sich hier um ein äußerst spekulatives Investment handelt. Wer über noch keine oder nur sehr wenig Erfahrungen verfügt, sollte zunächst das Angebot auf dem AvaTrade Demokonto testen.

Wer in der derzeitigen schwachen Phase auf fallende Kurse setzen möchte, kann das mittels CFDs realisieren. Beim Broker aus Irland – AvaTrade – stehen derzeit 5 Kryptowährungen fürs Online Trading zur Verfügung: Bitcoin, Ether, Ripple, Litecoin und Dash. Anleger sollten sich jedoch vorher gründlich über die Chancen und Risiken informieren. Außerdem sollte nur Kapital investiert werden, welches im Ernstfall auch verloren gehen kann.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
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