Vermögensverwalter Fidelity beginnt mit Kryptohandel

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Das Wall-Street-Unternehmen Fidelity, der viertgrößte Vermögensverwalter der Welt, steigt in den Kryptohandel ein. Dazu wurde mit Fidelity Digital Assets ein neuer Unternehmenszweig gegründet. Fidelity Digital Assets will eine Krypto-Handelsplattform für institutionelle Anbieter sowie Custody-Lösungen für den Handel mit Bitcoins, Ethereum und einigen weniger bekannten Kryptowährung anbieten. Der Krypto-Trading-Desk ermöglicht Kunden Dienstleistungen rund um die Verwahrung und den Handel mit Kryptowährungen.

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Großer Vermögensverwalter reagiert auf Nachfrage

Fidelity ist ein amerikanisches Unternehmen mit 27 Millionen Kunden. Insgesamt verwaltet man ein Kundenvermögen von 7,2 Billionen US-Dollar und ist damit einer der größten Finanzdienstleister der Welt. Mit seinen neuen Angeboten reagiert das Unternehmen auf die noch immer hohe Nachfrage institutioneller Investoren nach sicheren Lösungen für den Handel mit Kryptowährungen. Der Handel ist an mehreren Börsen möglich, die die Vorgaben des Unternehmens erfüllen. Im Rahmen des sogenannten Fidelity-Standards müssen diese unter anderem eine interne Crossing-Engine nutzen und intelligentes Orderrouting anbieten.

Handel an sieben Tagen rund um die Uhr

Das Unternehmen will seinen Kunden rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche den Handel mit Kryptowährungen ermöglichen. Dies trägt dem Umstand Rechnung, dass der Kryptohandel international ohne Unterbrechungen möglich ist. Das Angebot mit Custody-Lösungen und Trade-Execution-Dienstleistungen richtet sich unter anderem an Hedgefonds und Marktmittler. Diese Institutionen sollen einen einfachen Zugang zu digitalen Assets erhalten. Fidelity möchte in Zukunft weiter in den Bereich Kryptowährungen investieren und auch Experimente wagen. Kunden sollen diese neue Anlageklasse besser verstehen und einfacher nutzen können.

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Große Erfahrung einbringen

Wie der neue Leiter von Fidelity Digital Assets, Tom Jesspo, bei CNBC sagte, ist das Unternehmen dank jahrelanger Erfahrung sehr gut in der Lage, Hackerangriffe zu vermeiden und einen sicheren Handel durch Cold-Storage-Lösungen anzubieten. Die benötigte Technologie wurde bereits bei anderen Angeboten von Fidelity genutzt. Das Unternehmen versucht also, seine vorhandenen Ressourcen nun auch für den Kryptohandel nutzbar zu machen. Auch im Bereich der Unternehmenssicherheit kann Fidelity einige Erfahrung vorweisen.

Bekannte Namen im Kryptohandel aktiv

Mit Fidelity kommt nun ein weiterer in der Finanzwelt bekannter Name dazu, der sich im Bereich der Kryptowährungen engagiert. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass unter institutionellen Investoren die Nachfrage nach sicheren Custody-Lösungen und anderen Krypto-Dienstleisungen groß ist. Auch die Intercontinental Exchange (ICE), Goldman Sachs und Morgan Stanley planen einen Einstieg in den Kryptohandel. Kryptowährungen etablieren sich so immer mehr an der Wall Street und damit in der etablierten Finanzwelt.

Passende Angebote für institutionelle Anleger aufbauen

Immer wieder wurde in der Vergangenheit gesagt, dass institutionelle Anleger den Einstieg in den Kryptohandel scheuen würden, da für sie passende Custody-Lösungen fehlen. Fidelity ist der Ansicht, dass dies nur etablierte Unternehmen ermöglichen können. Laut eigener Aussage arbeitet man bereits mit 13.000 Kunden aus dem institutionellen Bereich zusammen. Fidelity Investments-CEO Abigail Johnson kündigte bereits vor einiger Zeit an, dass ihr Unternehmen noch in diesem Jahr in den Kryptohandel einsteigen will. Dies scheint nun endgültig der Fall zu sein.

Unternehmen mit über 70 Jahren Erfahrung

Fidelity, das vor allem in den USA unter dem Namen Fidelity Investments bekannt ist, wurde bereits 1946 von Edward C. Johnson II gegründet. Noch heute hat die Familie Johnson die Hälfte des Unternehmens in ihrem Besitz. Seine Tochter Abigail Johnson steht heute als CEO an der Unternehmensspitze. Der Hauptsitz des Finanzunternehmens befindet sich in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts.

Insgesamt sind über 43.000 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. Seit Ende der 1960er Jahre orientierte man sich zunehmend internationaler und Anfang der 1990er Jahre wurde auch in Deutschland eine Niederlassung eröffnet. Neben den Aufgaben als Vermögensverwalter ist Fidelity unter anderem auch als Kapitalgesellschaft an zahlreichen Fonds beteiligt.

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Bald weitere neue Handelsplattform

Auch die Krypto-Handelsplattform Bakkt, die mit großer Spannung erwartet wird, wird bald wohl ihre Arbeit aufnehmen. Der Handel könnte hier ab Dezember möglich sein. Die neue Plattform erhielt kürzlich Unterstützung von Adam White, der zuvor bei Coinbase beschäftigt war. Er wechselt als Chief Operating Officer zu Bakkt und soll dabei helfen, die neue Handelsplattform aufzubauen.

Branche entwickelt sich weiter

Bakkt könnte der nächste große Schritt für die Branche sein und institutionellen und privaten Investoren weitere Handelsoptionen eröffnen. Die neue Handelsplattform könnte mittelfristig ein großer Konkurrent von Coinbase werden. Zudem hat die Plattform Unterstützung von der Wall Street, was ebenfalls ein Vorteil sein könnte. Neben der Intercontinental Exchange, der Muttergesellschaft der New Yorker Börse, konnte Bakkt Partnerschaften mit international tätigen Unternehmen wie Starbucks oder Microsoft abschließen.

CFTC-Genehmigung fehlt noch

Die operative Genehmigung der Commodities and Futures Trading Commission (CFTC) steht allerdings noch aus. Sobald diese erteilt wird, könnte Bakkt eine wichtige Rolle beim Handel mit Kryptowährungen sowie Fonds und ETFs auf Bitcoins übernehmen. Bakkt arbeitet laut eigener Aussage zurzeit eng mit den verantwortlichen Börden, insbesondere dem Clearing-Stellen-Risikoausschuss, zusammen. So will man sicherstellen, dass man in der Lage ist, die Vorgaben der CFTC und der US-Regierung einzuhalten.

Testphase ab November

Im Falle eines erfolgreichen Genehmigungsverfahrens könnte die Börse schon im November mit der Beta-Testphase beginnen. Der eigentliche Kryptohandel könnte dann ab Dezember durchgeführt werden. Außerdem hofft man darauf, für das angestrebte Marktmodell ein Patent zu erhalten. Das Modell von Bakkt hat das Ziel, den Handel mit Krypto-Produkten innerhalb eines geregelten Regulierungsrahmens anzubieten.

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Risiken im Kryptohandel senken

Bakkt hat sich zum Ziel gesetzt, Risiken im Kryptohandel zu minimieren, aber dennoch neue Möglichkeiten für Innovationen zu schaffen. Kunden sollen so regulierte Kryptoprodukte handeln können. Risiken sollen unter anderem durch festgelegte Anforderungen an die vollständige Vorfinanzierung von Geschäften verringert werden. Außerdem sollen Kunden einen direkten Storage-Zugang erhalten. Auf diesem Weg müssen Clearing-Mitarbeiter nicht selbst mit Kryptowährungen umgehen. Des Weiteren soll ein Fonds die Sicherheit aller investierten Gelder sicherstellen.

Ein Regulierungsrahmen ist auch für die CEO von Bakkt, Kelly Loeffler, für neue Industrien sehr wichtig. Die Regulierungsbehörden sind aus ihrer Sicht im Dialog mit der Industrie. Durch die neue Plattform könnte frisches Kapital auf den Kryptomarkt kommen und so auch zum Anstieg der aktuellen Kurse von Kryptowährungen beitragen.

Bitcoin-Futures waren Meilenstein

Ein wichtiger Meilenstein waren wohl die Bitcoin-Futures, die Ende 2017 auf den Markt kamen. Diese könnten die Basis für die neuesten Krypto-Angebote gebildet und zur Stabilisierung des Marktes beigetragen haben. Zurzeit kann man beobachten, dass Bitcoins und andere große Kryptowährungen sehr viel weniger Volatilität zeigen als in der Vergangenheit.

Im letzten Jahr hatten viele Beteiligte die Hoffnung, dass über Bitcoin-Futures mehr institutionelle Investoren am Handel teilnehmen und so Gelder auf den Markt bringen. Der Kurs von Bitcoins stieg in der Tat kurz nach der Markteinführung auf einen Rekordwert von mehr als 20.000 Dollar. Allerdings folgte Anfang 2018 ein klarer Absturz. Nun scheinen sich die Kurse jedoch auf einem stabilen Niveau eingependelt zu haben.

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Futures stabilisierten Preise

Eine Gruppe Forscher der Federal Reserve in San Francisco kam im Rahmen einer Studie zu dem Ergebnis, dass die Futures der Grund für den Kursrückgang und die Stabilisierung bei Kryptowährungen waren. Futures ermöglichten erstmals, Bitcoins zu shorten. Von dieser Möglichkeit machten viele Anleger Gebrauch und förderte so den Kursrückgang.

Für Christopher Ginacarlo, den Vorsitzenden der CFTC, war dies der richtige Weg. So konnten weitere Finanzprodukte mit Kryptowährungen auf den Markt gebracht werden und es wurde ein nachhaltigeres Preisniveau erreicht. Institutionelle Investoren trugen seiner Meinung nach zudem dazu bei, dem Markt zur heutigen Reife zu verhelfen.

Unternehmen und Fonds arbeiten mit Kryptowährungen

Unternehmen und auch bekannte Fonds wie der Stiftungsfonds der Universität in Yale interessieren sich zunehmend für Kryptowährungen. Letzterer hatte kürzlich angekündigt, in zwei Fonds, die in Verbindung zu Kryptowährungen stehen, zu investieren. Diese Entscheidungen trugen laut Ginacarlo ebenfalls zur Stabilisierung bei. Aus seiner Sicht gibt es mehr institutionelle Bewegung am Markt, die sich weiter fortsetzen und so den Markt weiterentwickeln kann. Für Giancarlo sind Kryptowährungen auf einem guten Weg und könnten ein ausgereiftes Finanzinstrument werden, dass sich in wenigen Jahren auch im Mainstream etablieren kann.

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Fazit: Weiterhin großes institutionelles Interesse am Kryptohandel

Kryptowährungen finden ihren Weg an die Wall Street. Nun beteiligt sich mit dem Vermögensverwalter Fidelity ein weiteres bekanntes Unternehmen am Handel mit Kryptowährungen. Der neue Unternehmenszweig Fidelity Digital Assets soll eine Krypto-Handelsplattform aufbauen, die sich insbesondere an institutionelle Investoren richtet. Zum Angebot gehören auch Custody-Lösungen und Cold-Storage-Dienstleisungen zur sicheren Aufbewahrung von Kryptowährungen.

Ein Krypto-Trading-Desk soll den Handel mit Kryptowährungen und deren Verwahrung erleichtern. Der Handel kann an mehreren Börsen, die den Standards von Fidelity entsprechen, erfolgen. Bei seinen neuen Angeboten kann das Unternehmen auf seine Erfahrung und Technologien aus anderen Unternehmensbereichen zurückgreifen.

Fidelity ist nicht das einzige Unternehmen, dass an neuen Angeboten im Kryptobereich arbeitet. Die angekündigte Kryptobörse Bakkt, die von der Intercontinental Exchange, dem Betreiber der New Yorker Börse, unterstützt wird, könnte im Dezember mit dem Handel beginnen. Noch hat Bakkt jedoch keine Genehmigung der Commodities and Futures Trading Commission (CFTC). Neben bekannten Unternehmen wie Goldman Sachs interessieren sich derzeit auch Stiftungsfonds für Kryptowährungen. Kürzlich hatte der Stiftungsfonds der Universität Yale angekündigt, in zwei Fonds, die mit Kryptowährungen in Verbindung stehen, investieren zu wollen.

Wenn mehr institutionelle Investoren auf dem Markt aktiv werden, kann der Kryptomarkt weiter reifen. Eine wichtige Ausgangsbasis waren wohl die Bitcoin-Futures, die seit dem letzten Jahr gehandelt werden könnten. Diese haben wohl ihren Beitrag geleistet, um die Kurse von Kryptowährungen nachhaltiger zu stabilisieren.

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