Ethereum Classic kaufen – Trading sogar kostenlos möglich

Wer Ethereum Classic kaufen möchte, kann wahlweise direkt beim Krypto-Broker handeln oder an einer der unzähligen Krypto-Börsen investieren. Einige Krypto-Börsen bieten den Handel sogar mit 0,00 Euro Gebühren an. Seit der Abspaltung von Ethereum erfreut sich Ethereum Classic großer Beliebtheit. Allerdings musste die Kryptowährung 2017 und auch im Jahresverlauf 2018 turbulente Zeiten überstehen. Ob dieser Trend anhält, bleibt fraglich. Ethereum Classic kaufen oder nicht? – Wir beantworten die Fragen und  geben einen Ausblick auf die künftige Kursentwicklung.

  • Ethereum Classic kann gegen BTC, ETH & Fiat-Währungen erworben werden
  • ETCs werden in einem Wallet verwaltet
  • Ethereum Classic kaufen bei vielen Krypto-Börsen möglich
  • Alternative Investments: ETC-CFDs bei Krypto-Brokern
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Ethereum Classic kaufen – Hintergrundinformationen zur Kryptowährung

Seit der Hard Fork im Juli 2016 können die User Ethereum Classic kaufen. Kurz nach der Abspaltung stieg der Kurs auf 200 Prozent, sodass sich das Investment ausgezahlt hatte. Ethereum Classic schaffte es kurzfristig unter die besten Kryptowährungen am Markt.

Hard Fork und ihre Gründe

Zur Hard Fork kam es durch den DAO-Hack. Um zu verstehen, warum die User hohe Verluste erzielten, schauen wir uns die Grundlagen näher an. Die Decentralized Autonomous Organization war ein Smart Contract, welcher auf der Ethereum-Blockchain basierte. Nutzer mussten DAO-Token für Ether kaufen, um ein Mitspracherecht zu haben. Durch das Halten der Token wurden die User faktisch fester Bestandteil des DAO-Ökosystems. Die Ether für die DAO-Token wurden von der Organisation gehalten. Allerdings kam es zum größten Hack, den die Krypto-Gemeinde jemals gesehen hatte. Aufgrund einer Systemlücke war es Angreifern möglich, ca. ein Drittel der Einlagen zu entwenden. Damit wurde die DAO-Krise ausgelöst, welche zeitgleich zu Kontroversen der Ethereum- Community führte.

Ethereum-Blockchain sollte manipuliert werden

Die entwendeten Token wollte die Community wieder beschaffen, sodass verschiedene Lösungsansätze diskutiert wurden. Um eine Manipulation der Ethereum-Blockchain zu erreichen sowie den Hack faktisch ungeschehen zu machen, beschloss die Community die Hard Fork, aus der Ethereum Classic entstand. Seither können die User an Krypto-Börsen Ethereum Classic kaufen. Nach der Einführung der Token war die Nachfrage so groß, dass ETC unter den Top 10 der beliebtesten digitalen Währungen rangierte. Mittlerweile hat sich der Trend jedoch gewandelt.

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Wo kann ich Ethereum Classic kaufen?

Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, wo die User Ethereum Classic kaufen können. Wer die Token direkt erwerben möchte, handelt an Krypto-Börsen oder auf Krypto-Marktplätzen. Wie Ethereum Classic kaufen? Bevor sich User für einen Anbieter entscheiden, sollten sie zunächst den Anbieter Vergleich durchführen. Wie die Erfahrungen zeigen, gibt es Unterschiede zwischen den Gebühren sowie den Zahlungsmethoden. Nicht überall kann man beispielsweise ETC mit Visa oder Banküberweisung kaufen, sondern unter anderem nur mit Bitcoin.

Ethereum Classic kaufen – einige Anbieter zur Auswahl

Wo kann ich Ethereum Classic kaufen und das bestenfalls kostenlos? Diese Frage stellen sich mit Sicherheit viele Nutzer. Wie die Erfahrungen zeigen, bieten längst nicht alle Krypto-Börsen oder Krypto-Marktplätze den kostenlosen Handel. Mit Euro können die Nutzer beispielsweise bei LiteBit ohne Gebühren Ethereum Classic kaufen. Wer auf Coinbase investieren möchte, kann ebenfalls direkt mit Euro die Kryptowährung erwerben, muss jedoch mit Zusatzkosten rechnen. Für die Zahlung mit Kreditkarte fallen 3,99 Prozent und für die Zahlung mittels SEPA-Verfahren 1,5 Prozent Gebühren an. Deutlich geringer sind die Kosten, wenn User bei Binance Ethereum Classic kaufen. Allerdings ist der Kauf hier ausschließlich gegen Bitcoin möglich. Dafür zahlen die Kunden eine Gebühr von 0,1 Prozent. Preisintensiver ist der direkte Kauf mit Euro auf Anycoin direct. Die Gebühr beträgt 0,30 Prozent. Dafür haben die User jedoch eine große Auswahl bei den Zahlungsmöglichkeiten. Neben Visa und MasterCard steht die Sofortüberweisung oder das SEPA-Verfahren zur Wahl.

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Weitere Möglichkeiten für den Direktkauf von Ethereum Classic

Für Anleger bedeutet eine große Auswahl bei Krypto-Börsen oder Krypto-Marktplätzen auch eine bessere Ausgangslage für den Preisvergleich. Deshalb wollen wir auch andere Plattformen berücksichtigen, um die Frage „Wo kann ich Ethereum Classic kaufen?“ noch aussagekräftiger zu beantworten.

Ethereum Classic kaufen auch mit anderen Kryptowährungen möglich

Wir haben gesehen, dass der Kauf von ETC nicht nur mit Fiat-Währungen, sondern auch mit Kryptowährungen möglich ist. Bittrex bietet beispielsweise den Kauf mit Bitcoin, ETH oder USDT. Auch mit Fiat-Währungen können die User hier zahlen. Für die Abwicklung der Transaktionen werden Gebühren von 0,25 Prozent berechnet. Weniger Auswahl beim Kauf mit Kryptowährungen haben User bei Poloniex. Der Kauf von ETH ist nur gegen Bitcoin möglich. Auf KuCoin kann Ethereum Classic jedoch mit BTC oder ETH erworben werden. Die Gebühren betragen 0,10 Prozent. Zu den größten Krypto-Börsen (vor allem für ambitionierte Trader) zählt auch Bitfinex. User können mittels USD oder Bitcoin Ethereum Classic kaufen und zahlen dafür Gebühren von 0,20 Prozent. Deutlich teurer ist die Krypto-Börse Kraken. Allerdings können die Kunden hier ein Euro-Konto führen und mit Euro, USD oder Bitcoin Ethereum Classic kaufen. Dafür werden Kosten in Höhe von 0,26 Prozent berechnet.

Tipp: Wussten Sie, dass Sie ETC auch selbst verdienen können? Möglich macht es das Mining. Wer einen Block generiert, bekommt beispielsweise 4 ETC in seinem Wallet gutgeschrieben. Allerdings benötigen Sie für das Mining die entsprechende Hardware. Nicht zu vergessen sind zudem die Stromkosten, welche vor allem im europäischen Raum nicht unerheblich sind.

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Was ist beim Kauf von ETC bei Krypto-Börse zu beachten?

Das direkte Investment in Ether Classic ist mit dem richtigen Anbieter problemlos möglich. Allerdings bleibt eine Frage: Muss ich dabei etwas beachten? Grundsätzlich müssen die Trader ein Wallet besitzen, in welcher die Coins verwaltet werden. Einige Krypto-Börsen oder Krypto-Marktplätze stellen eigene Wallets zur Verfügung, die jedoch nur bedingt empfehlenswert sind. Meist werden die Coins bei diesen Plattformen online gespeichert. Das Problem: Durch die Verbindung zum Internet haben geschickte Hacker theoretisch Zugriff auf die Wallets und können die darin befindlichen Coins entwenden. Wir erinnern uns: Der Grund für die Entstehung von TC war ein DAO-Hack vor wenigen Jahren. Damit zeigt sich, dass theoretisch mit Sicherheitslücken der Zugriff auf die vermeintlich sicher verwalteten Coins möglich ist.

Hardware-Wallet als Empfehlung

Um bei der Speicherung der Coins auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir deshalb die Nutzung von einer Hardware-Wallet. Zu den bekanntesten Lösungen zählen die Wallets von Ledger oder Trezor. Sie dienen eigentlich auch als multifunktionale Speichermöglichkeit und können nicht nur die ETCs verwalten, sondern beispielsweise auch Bitcoin oder andere digitale Währungen. Wer solch ein Hardware-Wallet nutzen möchte, muss allerdings zunächst investieren, denn die Anschaffung kostet einmalig (je nach Wallet und Anbieter) zwischen ca. 50 Euro und über 100 Euro. Doch das Investment kann sich vor allem bei der Speicherung größerer Coin-Beträge lohnen. Wallet lässt sich auch flexibel einsetzen, denn häufig sind sie nicht größer als ein USB-Stick. Damit haben die Wallet-Besitzer ihre Coins faktisch immer dabei.

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Wie Ethereum Classic kaufen? – Krypto-CFDs als Alternative

Der direkte Kauf der Kryptowährung ist nicht nach dem Geschmack eines jeden Investors. Wer kurzfristig investieren und dafür weniger Aufwand möchte, kann auch auf Alternativen zurückgreifen. Solche bieten sich bei Krypto-Brokern in Form von CFDs oder anderen Finanzderivaten. Der Handel mit ETC ist beispielsweise auch auf Differenzkontrakte möglich. Dabei investieren die Anleger nicht direkt in die Kryptowährung, sondern spekulieren vielmehr auf deren Kursverlauf. Die Trader können auf fallende oder steigende Kurse setzen und damit auch von einer negativen Kursentwicklung partizipieren. Anleger, welche die Token direkt erworben haben und in ihrem Wallet verwalten, freuen sich natürlich nicht über eine rückläufige Kursentwicklung. Genau hierin besteht auch eine der Stärken der CFDs.

Nur wenig Eigenkapital erforderlich

Wer Krypto-CFDs handeln möchte, benötigt nur vergleichsweise wenig Eigenkapital. Anleger hinterlegen eine Sicherheitsleistung, welche nur einen Anteil des eigentlichen Kapitals für die Investition beträgt. Außerdem können die Investoren einen Hebel von bis zu 1:2 (für private Anleger) nutzen und damit das in den Markt gebrachte Kapital vervielfachen. Wer als professioneller Trader agiert, kann mit einem deutlich höheren Hebel arbeiten. Allerdings müssen sich die Trader beim Broker einem umfangreichen Prüfungsverfahren unterziehen, um als professioneller Anleger zugelassen zu werden. Der Hebel wirkt allerdings in beide Richtungen und hat damit nicht nur positive Auswirkungen. Er kann auch zu höheren Verlusten führen.

 

Risiko bei ETC-CFDs

ETC und andere Kryptowährungen haben einen äußerst volatilen Charakter. In Kombination mit dem Investment in Differenzkontrakte multipliziert sich damit das Risiko. Die CFDs gelten bereits von Haus aus als spekulative sowie risikoreiche Derivate. Grund hierfür ist vor allem der Hebelfaktor. Doch gepaart mit dem volatilen Kursverlauf von ETC wird das Risiko für die Anleger deutlich erhöht. Allerdings möchten wir nicht verschweigen, dass in diesem vermeintlichen Risiko natürlich auch eine enorme Chance für besonders hohe Gewinne besteht. Dennoch ist das CFD-Investment nicht für alle Trading-Typen geeignet. Vor allem weniger erfahrene Anleger sollten zunächst ohne Risiko mit virtuellem Guthaben üben. Möglich machen es Demokonten, welche bei vielen Krypto-Brokern zur Verfügung gestellt werden.

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Wie finde ich eigenen geeignet Krypto-Broker?

Es gibt mittlerweile unzählige Anbieter, welche den Handel mit Krypto-CFDs oder anderen Derivaten zur Verfügung stellen. Dabei fällt das Angebot für Etherum Classic im Vergleich zu Bitcoin und anderen digitalen Währungen jedoch deutlich geringer aus. Trader, welche zunächst mit dem kostenlosen Demokonto beginnen möchten, sollten gezielt im Broker-Vergleich nach diesen Anbietern Ausschau halten. Die Erfahrungen zeigen allerdings, dass mittlerweile nahezu alle Broker ein Demokonto, wenngleich vielleicht auch nicht immer zeitlich unbegrenzt, zur Verfügung stellen. Damit steigt die Auswahl für die Trader deutlich und bietet mehr Flexibilität beim Investment.

Andere Finanzderivate als Alternative

Das Angebot für ETC-Finanzderivate ist deutlich eingeschränkt. Wer beispielsweise in Zertifikate oder ETFs investieren möchte, muss sich dafür bei anderen Kryptowährungen umschauen. Es gibt beispielsweise Index-Zertifikate auf Ethereum oder Bitcoin.

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Ethereum Classic kaufen oder nicht?

Nach der Hard Fork stellten sich viele Anleger die Frage gar nicht, ob das Investment in die Kryptowährung sinnvoll ist oder nicht. Der Hype war so groß, dass der Kurs innerhalb weniger Tage um ein Vielfaches zunahm. Doch wie sieht es heute aus: Ethereum Classic kaufen oder nicht? Zugegeben, es ist ruhiger um den einstigen Krypto-Shootingstar geworden. Doch die Community gibt es weiterhin. Auch die Meldungen in den Medien rund um ETC sind deutlich weniger geworden. Allerdings erlebte die Kryptowährung nach einer langen Durststrecke und enormen Verlusten Ende 2017 und bis zum März 2018 einen neuen Aufschwung. Der Preis kletterte beispielsweise am 21. September 2017 auf ein neues Hoch von 45,86 USD. Zwar gab der Kurs im Anschluss wieder nach, schaffte es jedoch pünktlich zum Jahreswechsel, den Trend zu korrigieren und ein neues Hoch in Angriff zu nehmen. Dieses wurde jedoch nicht erreicht, wenngleich der Kurs am 14. Januar 2018 auf 43,71 USD schnellte. Im weiteren Jahresverlauf zeigte sich der volatile Charakter.

Seitwärtstrend seit Anfang April ausgebildet

Seit Ende Februar 2018 gab der Kurs immer wieder nach und fiel Anfang April sogar auf ein neues Tief. Seither hat sich der Preis jedoch stabilisiert und bildet einen Seitwärtstrend aus. Wer nun Ethereum Classic kaufen möchte, kann künftig vielleicht von einem erneuten Aufwärtstrend partizipieren. Allerdings musste die Kryptowährung auf Basis ihrer Marktkapitalisierung den Platz unter den Top 10 der Kryptowährungen räumen und rangiert gegenwärtig (Stand 15. November 2018) laut den Daten von coinmarketcap auf Platz 17.

Fazit: Ethereum Classic kaufen kann sich gerade lohnen

Die Kryptowährung wurde zwar aus den Top 10 der begehrtesten Kryptowährungen (basierend auf der Marktkapitalisierung) verdrängt, jedoch heißt das in der Krypto-Welt noch gar nicht. Wir wissen bereits von vielen anderen digitalen Währungen, dass Bitcoin und Co. einen stetigen Wandel unterlegen sind und durch einen volatilen Kursverlauf bestechen. Zwar ist die Nachfrage nach den ETC im Vergleich zu ihrer Einführung nach der Hard Fork deutlich zurückgegangen, allerdings schaffte ETC im Dezember 2017 noch einmal einen Kurssprung. Seitdem mussten die Anleger jedoch zahlreiche Höhen und Tiefen verkraften, wobei seit dem April 2018 der Seitwärtstrend vorherrscht. Gerade wegen ihm kann es jetzt von Vorteil sein, zu investieren. Gelingt ETC erneut die Trendwende und bildet ein Hoch aus, können die Anleger davon partizipieren. Für das Investment eignen sich beispielsweise Krypto-Börsen oder Krypto-Marktplätze, bei denen jedoch ein Wallet zur Verwaltung der Coins benötigt wird. Wer nicht direkt investieren und lieber flexibel bleiben möchte, der kann auch bei ausgewählten Krypto-Brokern auf ETC-CFDs setzen. Sie gelten allerdings als risikoreich und sind daher nur bedingt für die Investments zu empfehlen.

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