Ether Kurs wieder 70% im Plus

Letzte Woche erst berichteten wir darüber, dass der Ether Kurs um 50 Prozent gesunken ist. Diese Woche heißt es wieder, dass der Kurs um circa 70 Prozent angestiegen ist. Ja was ist denn hier los? Auch Bitcoin zieht wieder mächtig an und ist vom Tief letzte Woche schon wieder um 1.000 Dollar gestiegen. Also alles wieder gut und Grund zur Entwarnung? Naja, so einfach ist das Ganze dann doch nicht. Warum der Kurs erst so dramatisch einbrach, ist nicht ganz klar, wie auch schon letzte Woche angedeutet. Wer sich den Kursverlauf näher anschaut, sieht, dass es sich einfach um eine Blase gehandelt haben muss. Schließlich gab es auch keine fundamentalen Neuigkeiten, die einen derartigen Anstieg hätten begründen können. Und so kommt dann meist eins zum anderen. Es herrscht Panik und der Kurs bricht ins Bodenlose ein. Allerdings hat Ethereum Zukunft, so zumindest die Meinung vieler Spekulanten. Ab einem bestimmten Punkt kommen dann auch wieder größere Käufergruppen in den Markt. Das wird wohl auch hier in dieser Woche geschehen sein.

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70% Anstieg in 2 Tagen

Der Ether Kurs brach am Sonntag (16. Juli 2017) bis auf circa 136 Dollar ein. In den nächsten beiden Tagen schaffte er es sage und schreibe auf ungefähr 240 Dollar. Das entspricht einem Anstieg von über 75 Prozent! Was war der Auslöser? Auch hier gibt es keinen bestimmten Grund, der zu so einem Kursanstieg führte. Sicherlich wird es auch eine technische Gegenreaktion sein. Denn einige Trader und Investoren nutzen die Talfahrt für einen Einstieg in Ethereum. Deutlich wird das zum Beispiel auch am Handelsvolumen der Kryptowährung. Bis zum Tiefpunkt sank das Volumen immer mehr. Dort kam dann wieder mehr Handelsaktivität in Form von Käufen auf, was den Kurs nach oben drückte. Generell lässt sich festhalten, dass vergangene Woche bzw. diese Woche, mit das größte Handelsvolumen am Ether-Markt zu verzeichnen war, was es bisher gab (Quelle: coinmarketcap.com).

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Ein weiterer Grund ist sicherlich auch, dass Ether im Fahrwasser der anderen Kryptowährungen, vornehmlich Bitcoin, schwimmt. Bitcoin brach zuletzt ebenfalls ein, auf circa 1870 Dollar. Konnte sich dann jedoch auch innerhalb von nur wenigen Tagen wieder deutlich erholen. Im Gegensatz zu Ether, stieg der Bitcoin Kurs allerdings die nächsten Tage noch weiter an und notiert aktuell bei circa 2.730 Dollar (Stand 21. Juli 2017). Bitcoin ist derzeit also wesentlich näher an seinem Allzeithoch von ungefähr 3.000 Dollar, als Ethereum.

  • Käufer nutzen den Kursrückgang für neue Investments
  • Innerhalb von nur 2 Tagen stieg Ether um ca. 75%, Bitcoin um gut 50%
  • Bitcoin ist jedoch nur noch 9% vom Allzeithoch entfernt, während Ether 42% davon entfernt ist

Alles wieder in Butter?

Wie soeben angeführt, stagniert der Ether Kurs kurzfristig – im Gegensatz zu Bitcoin. Ähnlich sieht es bei der Kryptowährung Ripple (XRP) aus. Bei beiden Digitalwährungen kann keinesfalls Entwarnung gegeben werden. Sicherlich, im Verhältnis zu Jahresbeginn, stehen beide Werte deutlich im Plus. Doch wer hat denn schon zu Jahresanfang in die beiden Währungen investiert? Erst im Laufe des Jahres wurde das Interesse an Kryptowährungen wieder größer. Und der Anstieg begann bei Ripple sowieso erst im April bzw. Mai. Bei Ethereum sieht es ähnlich aus. Da kam im März bereits ein erstes Kaufinteresse auf und dann später im Mai sehr deutlich.

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Auch wenn Ethereum um circa 75% in den letzten Tagen stieg, kann man noch nicht von einem Aufwärtstrend sprechen.

Wie geht's weiter?

Eines steht mit Sicherheit fest: Kryptowährungen sind und bleiben extrem volatil – in beide Richtungen. Das macht ein Trading nicht unbedingt einfacher. Zwar ist Volatilität wichtig im kurzfristigen Handel. Doch sie kann das Trading auch extrem erschweren. Wenn wir uns den „langfristigen“ Chart von Ethereum und Ripple anschauen, (langfristig ist bewusst in Anführungsstriche geschrieben, denn einige Monate Chartverlauf sind nicht wirklich langfristig. Doch da erst in diesem Jahr Schwung in die beiden Kryptowährungen kam, macht es keinen Sinn, den Chart noch länger zu betrachten) dann sieht das Bild momentan nicht ganz so rosig aus. Aus charttechnischer Sicht ist der steile Abwärtstrend zunächst gebrochen. Doch häufig erfolgt nochmals ein Rücksetzer. Die Gefahr besteht auch deshalb, weil eben diese beiden Kryptowährungen den Schwung nicht so fortsetzen konnten wie Bitcoin.

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  • Ethereum und Ripple noch nicht „übern Berg“
  • Alternative im Krypto-Trading könnte Litecoin und Dash sein
  • Litecoin ist in einem intakten Aufwärtstrend
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Bei AvaTrade können Trader mithilfe von CFDs von einem fallenden Ether Kurs profitieren.

Litecoin und Dash als Alternative?

Im Bereich der Altcoins werden vor allem Litecoin und Dash immer häufiger diskutiert. Daher lohnt sich auch mal ein Blick auf diese beiden Crypto currencies. Selbstverständlich handelt es sich hier auch um sehr volatile Märkte. Doch gerade Litecoin vollzieht nicht 1:1 den Kursverlauf der großen Kryptowährungen. Hier sieht das Chartbild schon wesentlich freundlicher aus. Auch das betonen wir hier im Blog seit einigen Wochen. Zwar fiel der Litecoin Kurs ebenfalls bis zum 16. Juli. Allerdings prallte er dort genau am intakten Aufwärtstrend nach oben ab. Auch hier nutzten Käufer die fallenden Kurse für einen Einstieg. Da Litecoin nicht ganz so im Interesse der Anleger steht, sind die Bewegungen hier möglicherweise etwas ausgeglichener als bei Bitcoin. Doch da bei Litecoin der Markt ebenfalls erst im April an Schwung gewann, sind Prognosen für die Zukunft natürlich schwierig. Doch als Beimischung im Online Trading oder für's Krypto-Depot sollte ein Investment in Litecoin ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Zumindest für diejenigen, die grundsätzlich die Zukunft von Kryptowährungen positiv sehen.

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Nicht ganz so eindeutig wie bei Litecoin aber ähnlich, sieht es bei Dash aus. An dieser Stelle muss jedoch gesagt werden, dass Dash von der Marktkapitalisierung deutlich hinter den bereits genannten digitalen Währungen steht.

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Litecoin dagegen befindet sich in einem derzeit intakten Aufwärtstrend.

Mit AvaTrade auf steigende und fallende Kurse setzen

Wer Kryptowährungen an einer Krypto-Börse, wie zum Beispiel Bitcoin.de kauft, muss zwangsläufig von steigenden Kursen ausgehen. Für eine strategische Positionierung auf längere Sicht, mag der direkte Kauf von Kyptowährungen Sinn machen. Wer jedoch eher kurzfristig agiert oder sich nicht sicher ist, ob das alles wirklich Zukunft hat, der kann mittels CFDs vom Auf und Ab der Kryptowerte profitieren. Unsere Empfehlung in diesem Bereich ist der irische CFD und Forex Broker AvaTrade. Er ist einer der wenigen Anbieter, die CFD Trading mit 5 verschiedenen Kryptowährungen ermöglichen: Bitcoin, Ether, Ripple, Litecoin und Dash. Sprich, alle hier im Artikel genannten Werte stehen bei AvaTrade zur Verfügung.

Doch der Handel über einen Online Broker hat nicht nur den Vorteil, dass mehrere Kryptowährungen gleichzeitig gehandelt werden können. Vor allem besteht auch die Möglichkeit, von fallenden Kursen zu profitieren. Ein Depot, in das direkt in Digitalwährungen investiert wurde, kann mithilfe von CFDs kurzfristig gegen Kursverluste abgesichert werden. Einige Trader spekulieren dagegen nur auf kurzfristige Bewegungen. Doch eines darf nie vergessen werden: Es besteht bei einem Investment in Kryptowährungen, egal in welcher Form, immer ein hohes Risiko. Daher sollte auch nur Geld investiert werden, welches derzeit nicht benötigt wird und auf das im Ernstfall auch verzichtet werden kann. Keinesfalls sollte ein Großteil des Handelskapitals in Kryptowährungen angelegt werden.

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Bei AvaTrade nicht nur Bitcoin und Ethereum, sondern auch Litecoin, Ripple und Dash handeln.

Händler die im Bereich CFD und Forex Trading allgemein oder speziell im Bitcoin Handel nur wenig Erfahrung haben, sollten auf das kostenfreie AvaTrade Demokonto zurückgreifen. Trader können dort mit virtuellem Kapital unter realen Bedingungen handeln und Trades machen.

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  • Mit CFDs auf steigende und fallende Kurse spekulieren
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  • Kryptowährungen 24/5 oder teilweise sogar 24/7 handeln
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Fazit: The same procedure as every …

… week?! Es bleibt einfach extrem volatil. Vielleicht sollten sich Trader wie hier im Artikel beschrieben, auch mal auf einige Nebenwerte im Krypto-Bereich konzentrieren, wie eben Litecoin. Zumindest zum aktuellen Zeitpunkt ist das Trading hier doch ein wenig einfacher. Selbstverständlich kann sich das auch jeden Tag wieder ändern. Daher ist es für Händler enorm wichtig mit Stopps zu arbeiten. Doch auch hier nochmal ein Wort zur Vorsicht. Das Setzen eines Stopps heißt nicht, dass der Verkauf dann auch exakt zu diesem Preis ausgeführt wird (es sei denn, es handelt sich um einen garantierten Stopp-Loss). In der Praxis wird bei Unterschreiten des Kurses (sofern der Händler long ist), eine Verkaufsorder zum nächst möglichen Preis ausgelöst. Und in sehr volatilen Marktphasen, kann der nächste gestellte Preis auch deutlich niedriger liegen.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
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