EOS Cryptocurrency – der neue Stern am Krypto-Himmel?

Bei der EOS Cryptocurrency steht die Dezentralisierung im Fokus. Dadurch sollen Transaktionen noch schneller und sogar kostenfrei werden. Außerdem versprechen die Entwickler eine Skalierbarkeit. Seit Juni 2017 wird die EOS Cryptocurrency schrittweise ausgegeben, ebenfalls eine Neuerung, die so bisweilen von anderen Kryptowährungen nicht gab. Damit sollen die Krypto-Fans behutsam mit der neuen Währung und ihren Besonderheiten vertraut gemacht werden. Ob dies gelingt? Wir schauen uns die EOS Funktionalität, die technischen Hintergründe und Vorzüge einmal näher an.

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  • EOS Cryptocurrency erst seit Juni 2017 auf dem Markt
  • Kryptowährung kann an Börsen und auf Marktplätzen gehandelt werden
  • EOS Vorteile: Skalierbarkeit, Flexibilität & höhere Sicherheit
  • EOS Token müssen in Wallet verwaltet werden

EOS Cryptocurrency – was ist das eigentlich?

Alles wird dezentralisiert, alles wird besser. So oder so ähnlich könnte die Devise der EOS Cryptocurrency lauten. Die Kryptowährung gibt es erst seit Juni 2017, aber schon jetzt gehört sie zu den beliebtesten digitalen Währungen am Krypto-Markt. Vor allem die EOS Crypto-News, dass künftig keine Transaktionskosten anfallen, haben für die erhöhte Nachfrage gesorgt. Die neue Kryptowährung ist auf den ersten Blick jedoch gar nicht so neu, wie viele vielleicht glauben. Das Logo erinnert stark an Ethereum und genau das ist auch gewollt. Schließlich basiert EOS auf der Ethereum-Blockchain. Im Gegensatz zu ihr arbeitet EOS jedoch deutlich schneller und vor allem kostenneutral. Genau diese Eigenschaften haben Krypto-Fans seit Langem von einer digitalen Währung herbeigesehnt. Herzstück der abgewandelten Blockchain ist das Delegated Proof of Stake-Verfahren.

Delegated Proof of Stake-Verfahren vs. Proof-of Work

Das Proof-of-Work-Verfahren kennen wir bereits von anderen Kryptowährungen. Was genau ist nun der Unterschied bei der EOS Cryptocurrency? Beim Proof-of-Stake-Verfahren werden keine komplizierten Rechenaufgaben genutzt, um die Kryptowährung zu generieren. Stattdessen werden kleine Anteile auf einem Konto/einer Wallet vorgehalten und einfach durch das Verfahren einsperrt. Daher kommt auch der englischsprachige Begriff „staking“. Jeder Teil mit der User übernimmt einen Anteil der Validierungen, sodass es deutlich schneller geht und die Sicherheit im Netzwerk erhöht wird. Für die gehaltenen Coins bekommen die User einen Betrag. Vergleichbar ist dies in etwa mit den Zinsen auf einem Sparbuch.

EOS Cryptocurrency Vorzüge

Gemessen an der Entwicklung vom EOS Crypto Kurs sprechen viele Investoren der Kryptowährung großes Potenzial zu. Oftmals wird sogar als Bedrohung von Ethereum bezeichnet. Das weite Kryptowährungen eng miteinander verbunden sind, zeigt nicht nur der Blick auf das Logo, sondern auch auf die Technologie. Dennoch gibt es bei der EOS Cryptocurrency entscheidende Unterschiede gegenüber Ethereum.

Skalierbarkeit

Das große Problem von Ethereum und anderen Kryptowährungen ist die Skalierbarkeit. Auf der Ethereum-Blockchain können bis zu 2.000 Transaktionen/Sekunde abgewickelt werden. Gemessen an der hohen Nachfrage ist das nicht viel. Genau hier setzt die Technologie von EOS an. Die Entwickler haben eine Skalierbarkeit versprochen. So soll es möglich sein, bis zu 1 Million Transaktionen/Sekunde durchzuführen. Hier zeigt sich bereits, dass eine unglaubliche Effizienz dahintersteckt. Durch diese Schnelligkeit fallen auch Transaktionskosten weg. Ebenfalls ein Punkt, den viele Krypto-Fans und Trader bei anderen digitalen Währungen bemängeln.

Neben dem Kursverlauf können auf Stop-Loss Funktionen gesetzt werden

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Zielsetzung eine andere

Die EOS Cryptocurrency hat eine gänzlich andere Zielsetzung als Bitcoin. Während die Mutter aller Kryptowährungen nach wie vor versucht, sich weiter als alternatives Zahlungsmittel zu etablieren, gibt es diese Zielsetzung bei EOS nicht. Stattdessen soll eine Plattform etabliert werden, mit deren Hilfe dezentrale Anwendungen weiterentwickelt der Blockchain-Technologie realisiert werden können. Im Fokus stehen hier die smarten Verträge. Auch innerhalb der EOS Cryptocurrency gibt es keine Limitierung nach oben.

Supermajority-Konsens sorgt für höhere Sicherheit

Bei der EOS Cryptocurrency ist ein besonderes Feature implementiert: Supermajority-Konsens. Bei schwerwiegenden Fehler im System (beispielsweise auch durch Hackerangriffe) können diese durch eine sogenannte Rollback-Aktion ungeschehen gemacht werden.

Die EOS Funktionsweise

Die EOS Cryptocurrency ist der von Ethereum sehr ähnlich und dennoch gibt es signifikante Unterschiede. Zwei Eigenschaften stehen dabei im Fokus: der Wegfall von Transaktionskosten und die Skalierbarkeit.

Im Gegensatz zu Ethereum wird bei EOS das Delegated Proof-of-Stake-Verfahren angewandt. Was bedeutet es? Hierbei werden neue Token innerhalb des Netzwerkes durch Besitz in der Wallet freigeschaltet die Besitzer validieren mit ihrem Anteil die Transaktionen und erhöhen damit die Sicherheit im Netzwerk. Zusätzlich dazu werden durch die Netzwerk-User „Zeugen“ („delegates“) gewählt, die die Transaktionen validieren. Hier gibt es die wesentliche Neuerung bei der EOS Cryptocurrency. Unternehmen müssen selbst Token halten, um die Validierung vorzunehmen. Wahlweise können sie auch ihren Anteil delegieren. Das bringt eine höhere Effizienz und ermöglicht die kostenlosen Transaktionen. Zur Verdeutlichung: beim EOS-Netzwerk geht es um den Besitz von Token.

Kritik an der Funktionsweise

Es gibt natürlich auch kritische Stimmen zur EOS Cryptocurrency. Einige glauben, dass durch dieses Verfahren die Plattform von Einzelpersonen oder kleineren Gruppen kontrolliert wird. Ob diese doch eintritt, wird die Entwicklung zeigen, denn die Kryptowährung ist noch äußerst jung und steckt noch immer in der Weiterentwicklungsphase.

Tipp: Ein wesentlicher Vorteil ist ein besonderes sicherheitsrelevantes Feature von EOS: Supermajority-Konsens. Dadurch können vorherige Datenbestände bei technischen Problemen oder schwerwiegenden Fehlern im System wiederhergestellt werden.

Block.one – die EOS-Macher

Hinter der neuen Kryptowährung steht ein Unternehmen namens „block.one“. Gegründet wurde es durch Dan Larimer und hat seinen Sitz auf den Cayman Islands. Larimer ist kein Unbekannter, wenn er gründete bereits 2014 Bitshare und Steem. Diese Unternehmen hat er jedoch verlassen und widmet sich seitdem der Weiterentwicklung der EOS Cryptocurrency.

Zuteilung der ersten Coins

Das Projekt startete am 27. Juni 2017 und endete am 1. Juni 2018. Innerhalb dieses Zeitraumes wurden die ICO Token schrittweise ausgegeben. In der ersten Phase brachte das Unternehmen 20 Prozent (Gegenwert ca. 185 Millionen USD in ETH verkauft) in den Markt. Die zweite Phase schloss sich an und erstreckt sich über 350 Teile zu je 23 Stunden. Hier wurden weitere 70 Prozent der Token in den Markt gebracht. 10 Prozent verbleiben jedoch bei block.one selbst und sind nicht für die Netzwerk-User bestimmt. Beim Start war EOS weitestgehend konzeptionell, sodass der ICO auf Ethereum-Basis durchgeführt wurde. Dennoch wird es künftig eine eigene EOS-Blockchain geben.

ICO war ein voller Erfolg

Der ICO war so erfolgreich, dass sogar zahlreiche Fach Medien darüber berichteten. Kein geringeres Magazin, als die New York Times haben für EOS und den ICO interessiert. Dadurch wurde die neue Kryptowährung noch bekannter und schaffte es schließlich aufgrund ihrer Marktkapitalisierung unter die Top 10 der beliebtesten digitalen Währungen.

Kann ich Token handeln?

Wie andere Kryptowährungen auch, so kann natürlich auch der EOS Token gehandelt werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wer die EOS Kryptowährung kaufen und physisch erwerben möchte, kann dafür eine Krypto-Börse nutzen. Weiß nicht überall der Tausch gegen eine Fiat-Währung möglich, jedoch meistens gegen andere Kryptowährungen. Die Kosten für den Handel an den Krypto-Börsen variieren jedoch. Wir haben uns umgesehen und stellen einige wichtige Krypto-Börsen für den EOS-Handel vor:

  • Kraken: EOS kaufen mit USD, Euro, Bitcoin oder Ethereum Gegengebühr von 0,26 Prozent möglich
  • Bitpanda: EOS Kauf nur gegen Euro mit einer Gebühr von 1,49 Prozent
  • Binance: EOS lässt sich mit Bitcoin, Ethereum, BNB und vielen anderen Kryptowährungen kaufen; Gebühr 0,10 Prozent

Um jedoch eine Krypto-Börse aktiv zu werden, wird eine Wallet zur Verwaltung der Token benötigt. Auch hier gibt es verschiedene Ausführungen; besonders sicher ist jedoch die Hardware Wallet. Bevor Trader sich dazu entschließen, EOS Token zu kaufen, empfehlen wir einen Vergleich der Konditionen bei den Krypto-Börsen, dass hier viele Unterschiede bei den Gebühren gibt.

EOS Tausch kann teilweise umständlich sein

Wenn eine Krypto-Börse nicht den Tausch von EOS gegen Fiat-Währungen anbietet, kann es zu umständlichen Abwicklungen kommen. Trader, die zunächst Bitcoin oder andere Kryptowährungen erwerben müssen, sehen sich häufig mit zusätzlichen Transaktionskosten konfrontiert. Für den Kauf von Bitcoin fallen zunächst Transaktionskosten an. Weitere Kosten kommen dann beim Tausch von Bitcoin gegen EOS hinzu. Deshalb sollten Investoren hier genau auf die Handelskonditionen der Krypto-Börsen achten.

Handel bei CFD-Broker ebenfalls möglich

Wer die Token nicht physisch erwerben möchte, kann auch bei einem CFD-Broker handeln. Der Vorteil: Es wird nur ein geringes Eigeninvestment benötigt und dennoch können die Trader direkt vom Kursverlauf partizipieren. Eine Wallet zur Speicherung der Token ist jedoch nicht erforderlich. Der Handel auf Differenzkontrakte hat einen weiteren Vorteil: Die Trader können einen Hebel anwenden. Damit wird die Kapitalmenge multipliziert und so deutlich mehr Kapital in den Markt gebracht. Dementsprechend sind auch die möglichen Gewinne und aber auch Verluste höher. Genau dieses erhöhte Verlustrisiko macht auch die CFDs aus und gehört zur Kehrseite für Trader. Deshalb wird der CFD-Handel auch nicht für alle Anlagetypen empfohlen.

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Tipp: Risikobereitschaft mitbringen

Wer sich für den CFD-Hand entscheidet, sollte ein wenig Risikobereitschaft mitbringen. Da die Positionen meist nur kurze Zeit gehalten werden, machen sich Kursschwankungen besonders deutlich. Hier heißt es, ruhige Nerven zu bewahren und seine Handelsstrategie umzusetzen. Wer möchte, kann zunächst auch mit einem kostenlosen Demokonto den CFD-Handel auf EOS ausprobieren. Einige Krypto-Broker bieten ein Demokonto mit kostenlosen Guthaben zur freien Verfügung. Wer dieses Konto zu Übungszwecken nutzt und geschickt mit Weiterbildungsangeboten kombiniert, kann sich einen besseren Einblick in den CFD-Handel verschaffen. Natürlich ist dieses Vorgehen keine Garantie für einen Gewinn.

Ist EOS eine gute Investitionsmöglichkeit?

Ob es sinnvoll ist, in die EOS Cryptocurrency zu investieren, lässt sich schwer beantworten. Zunächst war nach dem Start ein regelrechter Hype ausgebrochen. Innerhalb kürzester Zeit war der Token über 5 Euro wert. Bezüglich der Marktkapitalisierung rangiert EOS immer noch unter den vorderen Plätzen der beliebtesten Kryptowährungen, wenngleich es natürlich etwas ruhiger geworden ist. Durch Marktturbulenzen im August/September 2017 ist der Kurs wieder auf 0,70 Euro gefallen. Viele Trader waren daraufhin enttäuscht. Solch ein volatiles Verhalten kennen wir bereits von anderen Kryptowährung, sodass diese Entwicklung nicht überrascht.

Anlageziele entscheidet über mögliche Investition

Das persönliche Anlageziel sollte immer über die Investitionsentscheidung bestimmen. Wer auf eine schnelle Gewinnmitnahme hofft, für den ist der direkte Kauf der Coins weniger geeignet. Trader, die jedoch längerfristig von EOS partizipieren möchten und die Währung als Anlageobjekt sehen, entscheiden sich häufig den direkten Kauf und der Speicherung in einer Wallet.

Kontroverse Meinung zur neuen Kryptowährung

Trotz der viele Vorzüge und Neuerungen ist die EOS Cryptocurrency nicht unumstritten. Vor allem das Prozedere bei der Einführung wie viele Kritiker auf dem Plan. Da der EOS-Hype basierend auf einem Whitepaper ausbrach, sehen viele Kritiker Dan Larimer als Betrüger. Sie sprechen davon, dass er zunächst nur leere Versprechungen machte und damit den Krypto-Hype befeuert. Durch die rasante Nachfrage zum Start des Projektes wollte er rasch Geld für künftige Projekte generieren. Diese kritischen Stimmen sind jedoch (bislang) nicht mit fundierten Fakten unterlegt. Dennoch gibt es sie und deshalb erwähnen auch wir sie an dieser Stelle.

Fazit: EOS Cryptocurrency – kommt der neue Hype durch kostenlose Transaktionen?

Die EOS Cryptocurrency gibt es noch gar nicht so lange, denn sie wurde erst im Juni 2017 eingeführt. Das Whitepaper sorgte dafür, dass bereits in den ersten Tagen die Nachfrage rasant stieg und die Krypto-Fans einen neuen Liebling hatten. Das zeigte sich auch an der Marktkapitalisierung, denn mittlerweile gehört EOS zu den beliebtesten digitalen Währungen am Krypto-Markt. Die Kryptowährung macht es sich zur Aufgabe, faktisch alles zu dezentralisieren. Dadurch sollen die Transaktionen nicht nur rasend schnell, sondern vor allem auch kostenneutral durchgeführt werden. Da es erstmalig keine Transaktionskosten, sind viele Krypto-Fans bereits in Verzückung geraten. Außerdem ist die Skalierbarkeit einer der wesentlichen Vorteile der neuen Währung. Sie basiert zwar rein technisch auf der Ethereum-Blockchain, bietet jedoch zahlreiche Zusatzfunktionen. Zu den wichtigsten gehört die Supermajority-Konsens-Funktion. Sie erlaubt es, vorherige Datenbestände nach technischen Problemen wiederherzustellen. Auf diese Weise lassen sich auch Hackerangriffe neutralisieren. Genau diese Hackerangriffe machten in der Vergangenheit von sich reden, denn so verloren viele Token-Besitzer anderer Kryptowährungen große Investitionssummen. Hinter EOS steht ein Unternehmen, welches jedoch völlig losgelöst von den Transaktionen agiert. Block.one stellt lediglich die Software zur Verfügung und besitzt selbst nur noch einzelner Prozent der Token. Die restlichen 90 vorgenerierte Token wurden in einem Zeitraum vom 27. Juni 2017 bis zum 1. Juni 2018 phasenweise in den Markt gebracht. Hier stehen sie Tradern für den Kauf an Krypto-Börsen zur Verfügung. Auch der CFD-Handel auf EOS bei ausgesuchten Krypto-Brokern ist möglich.