Deutsches Finanzministerium legitimiert Bitcoin als Rechnungseinheit

Die Frage „Was sind Bitcoins?“ aus wirtschaftlicher und rechtlicher Sicht sorgt seit längerer Zeit für Verwirrung und Verunsicherung unter Bitcoin-Usern. Nun hat das deutsche Finanzministerium mit der Anerkennung von Bitcoins als „digitale Rechnungseinheiten“ einen wichtigen Schritt in Richtung der Legitimation von Bitcoin als alternative, digitale Währung gemacht.

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Die Stellungnahme erfolgte auf Initiative bzw. Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler und dürfte in der wachsenden Bitcoin Community positiv aufgenommen werden. Neu ist die Beurteilung des Finanzministeriums in Bezug auf Bitcoin allerdings nicht – hat doch die BaFin bereits Ende 2011 im Merkblatt zum Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) Bitcoins als Rechnungseinheiten eingestuft.

Dennoch gibt es insbesonderen Interessenten Sicherheit, die sich noch nicht so intensive mit der digitalen Währung beschäftigt haben. Anleger dürfte darüber hinaus interessieren, dass im Gegensatz zu Aktien, Fonds oder Zertifikaten ab einem Jahr Haltefrist keine Abgeltungssteuer auf Kursgewinne bei Bitcoins erhoben wird. Gewinne aus dem Bitcoin-Handel sind dann in Deutschland entsprechend steuerfrei. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung sollten Anleger bedenken, dass der Bitcoin Kurs in den letzten beiden Jahren teils von extremer Volatilität geprägt war. Für Anleger mit starken Nerven haben sich aber dadurch auch sehr hohe Kursgwinne realisieren lassen. Aktuell (21.8.2013) notiert 1 BTC bei ca. 83,50 Euro.