Chinas Bitcoin Angriff verpufft

Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
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Wir berichteten bereits darüber, dass die chinesische Regierung ICOs verboten hat. ICOs sind Initial Coin Offerings, mit denen Unternehmen über Kryptowährungen an neues Geld kommen wollen, sprich die Finanzierung durch Fremdkapital. Nach dem Verbot der ICOs ging die dortige Regierung noch einen Schritt weiter und so ordnete China die Schließung aller Bitcoin Börsen im Land an. Das Verbot wurde umgesetzt und Ende letzter Woche haben mittlerweile die letzten Krypto Börsen auf dem chinesischen Festland geschlossen. Ist das das Ende für den Bitcoin in China? Weit gefehlt! Wie immer und immer wieder betont, wurde Bitcoin so konstruiert, dass er völlig unabhängig von Notenbanken, Regierungen oder anderen Organisationen genutzt werden kann.

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Chinas Unterdrückung geht ins Leere

China war zur Bitcoin-Nation Nummer Eins aufgestiegen. Nirgendwo sonst wurde die Kryptowährung unter Privatleuten und Investoren so rege gehandelt wie dort. Das war den Aufsichtsbehörden dort dann wohl irgendwie unheimlich geworden. Nun hat das Land der Mitte ja bereits einige Erfahrungen damit, Meinungen und unliebsame Internetinhalte zu unterdrücken. In der Regel wirken die Maßnahmen der Regierung auch sehr gut. Allerdings zeigt sich am Beispiel des „Verbots von Bitcoin“, wie machtlos selbst eine mit Unterdrückung erfahrene Regierung sein kann. Das Ergebnis war nämlich alles andere als ein echter Erfolg. Obwohl es sich hier natürlich nicht direkt um ein Verbot der digitalen Währung, sondern der Börsen handelt. Der Besitz und der direkte Handel ist weiterhin erlaubt. Doch man hoffte durch die Schließung der Börsen diesen Handel damit quasi zum Erliegen zu bringen.

Bitcoin.de ist Europas führender Marktplatz im Krypto-Handel.

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Der Algorithmus ist aber durch ein Verbot nicht einfach so zu stoppen. Die Community zog sich einfach nach Japan, Südkorea, Singapur und Hongkong zurück, wo andere Regelungen und Gesetze gelten. Die geschlossenen Börsen gibt es nämlich immer noch, jetzt zwar unter einem anderen Namen und der Sitz hat sich verändert. Doch für die Nutzer änderte sich nicht wirklich viel.

Geschlossene Börsen arbeiten einfach unter anderem Namen weiter

Wie anerkannte Experten berichten, arbeiten die Börsen jetzt unter anderen Namen weiter. So wurde aus der Krypto-Börse OKCoin nun OKEx. Und Huobi wurde einfach zu Huobi Pro. Selbst BTCC ist weiterhin im Krypto-Handel aktiv. Für den Nutzer ändert sich damit nicht wirklich was. Lediglich die Geldzu- und -Abflüsse erfolgen jetzt natürlich in der jeweiligen Landeswährung, in der die Börse ihren Sitz hat, wie zum Beispiel Japan, Südkorea oder Hongkong. Zum Teil ist auch der direkte Austausch via P2P-Verbindung möglich. Direkte Einzahlungen in Yuan wie es bisher üblich war, sind jetzt jedoch nicht mehr möglich. Fast könnte man meinen, dass das Verbot der chinesischen Aufsichtsbehörden sogar ins Gegenteil gekippt ist. Denn OKEx hat angekündigt, sogar den Direkthandel in Yuan per Direkttausch zu ermöglichen. Das kann unmöglich im Sinne der chinesischen Regierung gewesen sein. Die Nachfrage war kurz nach dem Start überwältigend.

Im „Handelsblatt“ wird dazu Scott Freeman von der Luxemburgischen Krypto-Börse C2CX mit den Worten zitiert:

„Aus Sicht der Aufsicht ist das eine noch schlechtere Lösung.“

Denn Geldwäsche oder Steuerhinterziehung lasse sich nun noch schwieriger unterbinden oder überhaupt feststellen. Das Ganze könnte man rückwirkend als eine Machtprobe zwischen einer der größten zentralisiertesten Mächte und dem dezentralen Netzwerk bezeichnen. Gewonnen hat das dezentralisierte Netzwerk von Bitcoin – mit Abstand!

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Ist Bitcoin eine uneinnehmbare Festung?

Das ist eine gute Frage. Denn das Beispiel des Vorgehens von China darf keineswegs dazu führen, dass man jetzt der Meinung ist, dass Bitcoin keinerlei Risiken ausgesetzt ist. Richtig ist, dass Verbote und Einschränkungen „von oben“ meist verpuffen werden. Die Technologie, die Blockchain, ist ebenfalls sehr sicher. Doch wir haben ebenfalls hier im Blog bereits auf diverse Risiken hingewiesen. Greifen wir nur mal das Stichwort „Silk Road“ heraus. „Silk Road“ war ein Schwarzmarkt für Drogen und andere illegale Güter. Bezahlt wurde überwiegend in Bitcoin. Dieses Beispiel und ähnliche, führten zur weit verbreiteten Meinung, dass nur Kriminelle Bitcoin nutzen. Mittlerweile ist man von dieser einseitigen Betrachtung zwar abgerückt. Doch wenn Staaten und Regierungen dem Bitcoin ein Ende bereiten wollen, dann ist es durchaus denkbar, dass die Besitzer in Kampagnen kriminalisiert werden und der Besitz ebenfalls illegal ist. Doch das ist bis dato nur Spekulation.

Ein weiteres Beispiel für Bitcoin Risiken ist „Mt.Gox“. Zum Teil wurden dort bis zu 70 Prozent des weltweiten Handelsvolumens in Bitcoin abgewickelt. Doch die Plattform war nicht sicher genug gegen Hacker. So konnten Cyberkriminelle Bitcoin im Wert von damals 100 Millionen US-Dollar stehlen. Auch IS-Konten wurden von Anonymus gehackt. Das mag zwar aus unserer Sicht zwar ein Vorteil sein, wenn einer terroristischen Vereinigung das Geld ausgeht. Doch es zeigt die Schwachstellen im Bitcoin System:

Nicht der Bitcoin an sich ist das Sicherheitsrisiko, sondern alles was man für Bitcoin Transaktionen benötigt, wie Wallets, Krypto-Börsen usw.

Es ist daher sehr wichtig, dass Nutzer höchstes Augenmerk auf die Sicherheit ihrer Bitcoin Transaktionen legen. Ein sicheres Wallet ist daher absolutes Muss! Hilfreich dazu ist auch ein Bitcoin Wallet Vergleich, der dem Nutzer hilft, die passende elektronische Geldbörse zu finden.

Der Handel findet 24/7 statt.

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Bitcoin.de ist Europas größter Bitcoin Marktplatz

Europas größter Bitcoin Marktplatz ist Bitcoin.de. Die deutsche Kryptobörse gilt als äußerst sicher und zuverlässig. Der Großteil der dort gelagerten Bitcoins (ca. 98 Prozent) wird nicht online sondern offline verwahrt. Das macht es Hackern nahezu unmöglich, Zugriff auf die Bestände der Kunden zu erhalten. Die Server der Börse stehen an geschützten und bewachten Standorten in Deutschland. Überwacht werden die Transaktionen zudem von einer IT-Sicherheitsfirma, die auch für Großbanken arbeitet. Einmal im Jahr werden durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Prozesse und Abwicklungen spezifisch untersucht. Bisher gab es niemals irgendwelche unseriösen Vorgänge. Wie unsere Bitcoin.de Erfahrungen zeigen, hat die Firma selbst eine ganze Reihe von Bitcoins im eigenen Bestand. Diese werden auch vorgehalten, um eine permanente Auszahlung an Kunden zu gewährleisten. Eine Schwachstelle wie bei Mt.Gox gab und gibt es im System von Bitcoin.de nicht. Zudem stellt das Unternehmen auch einen Bitcoin Kurs.

  • Schwachstellen im Bitcoin Netzwerk werden gezielt beseitigt
  • Von Kunden verwaltete Bitcoins werden offline verwahrt
  • Bitcoin.de kann jederzeit sämtliche Kundenansprüche bedienen
  • Server stehen an geschützten Standorten in Deutschland
  • Externe Dienstleister prüfen permanent IT-Sicherheit & Prozessabläufe
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Wichtig ist jedoch noch zu betonen, dass Bitcoin.de nicht selbst aktiv am Bitcoin Handel beteiligt ist, sondern eine Art Vermittler ist, eben die typische Aufgabe einer Börse. Es gibt zwar keine Clearingstelle, die ähnlich wie im Wertpapierhandel im Vorfeld prüft, dass die Parteien ihren Verpflichtungen auch nachkommen können. Allerdings schreitet das Unternehmen bei Problemen ein und vermittelt. Übrigens erhalten Kunden mit einem Konto bei Bitcoin.de automatisch eine kostenlose Bitcoin Wallet. Diese Adresse benötigen sie, um Bitcoins dorthin zu überweisen bzw. erhaltene Bitcoins werden dort gutgeschrieben. Kunden können per SEPA-Überweisung Guthaben zum Marktplatz überweisen und im Anschluss dieses Geld in die Kryptowährung tauschen. Falls Nutzer Gewinne mit dem Online Handel machen, sollten sie auch bedenken, dass eventuell auf Bitcoin Steuern anfallen.

Ein Wort zur Vorsicht: Bitcoins und auch Altcoins, wie Ethereum, Ripple oder Litecoin, sind extrem volatil. Marktteilnehmer sollten sich immer bewusst sein, dass auch ein Totalverlust des eingesetzten Geldes droht. Eine Nachschusspflicht, wie sie es früher bei Bitcoin CFDs gab, gibt es jedoch nicht. Anleger sollten daher nur Kapital investieren, auf das sie im Ernstfall auch verzichten können. Außerdem fallen beim Kauf und Verkauf von Bitcoins Gebühren an, die einkalkuliert werden sollten. Wer zunächst ein Gefühl für den Handel mit Kryptowährungen bekommen möchte, sollte im ersten Schritt ein kostenloses Bitcoin Demokonto einrichten und etwas üben.

Der Marktplatz fungiert dabei als Vermittler, ähnlich wie eine Börse. Gehandelt wird mit anderen Martteilnehmern.

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Fazit: Regierungen können Bitcoin Handel nur schwer einschränken

Im Kampf Regierung vs. Kryptowährung ging der Punkt eindeutig an Bitcoin. Es hat sich bestätigt, dass eine Regierung nicht ohne Weiteres den Handel mit der digitalen Währung eindämmen kann. Und das, obwohl die chinesische Regierung „Erfahrung“ damit hat, unliebsame Meinungen oder Vorgänge zu unterdrücken. Für die Nutzer in China hat sich nicht wirklich viel geändert. Die Börsen sind einfach auf andere Länder ausgewichen und setzen jetzt ihre Tätigkeit fort.

In Europa empfiehlt sich der Bitcoin Handel vor allem an der deutschen Börse Bitcoin.de. Die Transaktionen werden zuverlässig und sicher abgewickelt. Die Kosten halten sich im Rahmen und Nutzer erhalten zudem automatisch eine kostenlose Bitcoin Wallet dazu.

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