Cardano Wallet – Open Source Wallet kostenlos nutzen

Wer in die neue Kryptowährung mit Schweizer Wurzeln investieren möchte, benötigt dafür die Cardano Wallet. Gegenwärtig wird jedoch nur eine Wallet angeboten (durch Daedalus), diese ist kostenfrei. Wer die Cardano Wallet erstellen möchte, installiert einfach die Plattform auf seinem PC oder nutzt die Hardware Wallet. Wie das genau funktioniert und wie es um die Sicherheit der Wallet bestellt ist, haben wir getestet. Außerdem zeigen wir, ob es die Cardano Wallet deutsch- oder ausschließlich englischsprachig gibt.

  • Cardano Wallet kostenlos verfügbar
  • Speicherung nur in wenigen Wallets möglich
  • ADA-Handel nur an Krypto-Börse
  • Cardano hat hohe Skalierbarkeit & Wissenschaftlichkeit
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Cardano Wallet – ADA in Desktop-Wallet speichern

Es gibt mittlerweile verschiedene Möglichkeiten, um die neue Kryptowährung Cardano zu erwerben. Der direkte Kauf von ADA ist jedoch bislang noch nicht möglich. Stattdessen müssen User beispielsweise zunächst Bitcoin oder Ether erwerben und diese Kryptowährung dann in ADA umtauschen. Die Exchange-Börsen bieten häufig sogar eigene Wallets an. Dennoch haben die Kunden die Möglichkeit, ihre eigene Cardano Wallet zu nutzen. Im Vergleich mit anderen Kryptowährungen gibt es für Cardano gegenwärtig nur wenige Wallets. Trader können ADA etwa in der Ledger Hardware Wallet oder in der DesktopWallet von Daedalus speichern.

Derzeit kein Kauf von ADA gegen Euro möglich

Auf der Suche nach einer geeigneten Cardano Wallet haben wir uns zunächst bei den Exchange-Börsen umgesehen. Dort können getauschte Kryptowährungen in der Anbieter-eigenen Wallet gespeichert werden. Allerdings sieht dies bei ADA anders aus. Wer etwa bei Bittrex eine Cardano Wallet erstellen möchte, wird diese Möglichkeit nicht finden. Zwar können die Trader ADA gegen Bitcoin oder Ether tauschen, die Speicherung in der Wallet ist jedoch dort nicht möglich. Gleiches gilt für eine weitere große Börse: Binance. Die User können Cardano gegen Bitcoin, BinanceCoin oder Ether eintauschen, aber die Kryptowährung nicht direkt in die Wallet bei der Börse speichern. Stattdessen benötigen die Trader eine eigene Cardano Wallet.

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Cardano Wallet erstellen: So geht es bei Daedalus

Trader, die die Cardano Wallet deutsch suchen, gehen zunächst direkt auf die Homepage des Anbieters Daedalus. Hier stehen der gesamte Content und die Wallet selbst jedoch nicht in deutscher Sprache zur Verfügung. Es ist lediglich der Download der Cardano Wallet in englischer Sprache möglich. Da die Kryptowährung noch neu ist, ist bei anderen Anbietern genauso: Es keine Cardano Wallet deutsch oder überhaupt eine ADA Wallet.

Gratis Cardano Wallet erstellen

Um die Cardano Wallet zu installieren, gehen die User einfach auf die Website des Anbieters Daedalus und können sie dort kostenlos herunterladen. Es handelt sich dabei um eine Desktop Wallet und nicht etwa um eine Cardano Paper Wallet. Der Download ist innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen, eine stabile Internetverbindung vorausgesetzt. Eine App oder gar eine Hardware Wallet gibt es bislang noch nicht. Bedenken wir jedoch, wie lange es gedauert hat, bis es die verschiedenen Speichermöglichkeiten von Bitcoin und Co. gab, so kann es durchaus sein, dass es in Zukunft mehrere Möglichkeiten für die Cardano Wallet gibt (vielleicht sogar eine Cardano Paper Wallet).

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Vom Download bis zur Nutzung der Wallet

Bislang gibt es die Wallet nur in Englisch und Japanisch. Da Japan zu den größten Märkten der Kryptowährung gehört, ist dies nicht verwunderlich. Allerdings ist der Content in englischer Sprache so verständlich aufbereitet, dass die User Schritt für Schritt die Anweisungen durchführen können.

1. Schritt: Download auf der Website

Da die Cardano Wallet für viele User noch Neuland ist, erklären wir Schritt für Schritt, wie die Installation erfolgt. Wer auf der Website von Daedalus ist, findet in der oberen rechten Ecke den Download-Button. Nun können die User aus zwei verschiedenen Versionen wählen:

  • Windows
  • macOS

Künftig soll es auch eine Linux-Version geben. Diese ist allerdings bis jetzt noch nicht verfügbar. Beide erhältlichen Versionen der Wallet sind bislang nur für 64-Bit-Betriebssysteme verfügbar, wenngleich längst nicht alle User eine 64-Bit-Version haben. Wer eine 32-Bit-Version besitzt, kann die Wallet zwar herunterladen, sie aber nicht nutzen, da eine Fehlermeldung erscheint.

2. Schritt: Installation der Cardano Wallet

Nachdem die User den Download durchgeführt haben, geht es an die Installation des Wallets. Der Vorgang an sich ist nahezu identisch mit dem gängiger Computerprogramme. Man öffnet die Wallet nach dem Download und das Programm führt selbstständig die Installation durch. Gegebenenfalls müssen die User auf ihrem Computer noch einmal den Vorgang bestätigen (abhängig von den Sicherheitseinstellungen), ansonsten dauert Installation erfahrungsgemäß nur kurze Zeit. Wurde die Installation abgeschlossen, erfolgt sofort die Synchronisierung mit dem Cardano-Netzwerk; ebenfalls automatisch. Wie sich zeigte, kann dieser Vorgang deutlich länger dauern. In Abhängigkeit von der Auslastung und der Datenübertragung kann die Synchronisierung eine halbe oder sogar eine Stunde dauern.

3. Schritt: Cardano Wallet erstellen

Ist die Synchronisierung abgeschlossen, können die User ihre Wallet erstellen. Dafür klicken sie auf den Button „Create“ und können eine neuesWallet hinzufügen. Ist der Computer defekt, gibt es die Möglichkeit, über „Restore“ die Cardano Wallet später wiederherzustellen. Jeder User, der eine Wallet anlegt, kann sie mit einem individuellen Namen versehen. Es können mehrere Wallets installiert und für unterschiedliche Zwecke klar getrennt werden. User können beispielsweise eine Wallet für Einkäufe und eine für die Ansparung der Coins einrichten. Nachdem der Name vergeben wurde, wird die Wallet durch ein Passwort geschützt, das aktiviert werden muss. Die User können wählen, ob das Passwort wirklich aktiviert wird oder nicht. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir die Aktivierung.

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Seed-Phrase merken

Bei der Einrichtung des Wallet erhalten die User auch die Anzeige der Seed-Phrase. Dabei handelt es sich um zwölf englische Wörter, die immer wieder neu generiert werden. Im Notfall können User mit dieser Abfolge auf ihre Wallet zugreifen, wenn die Festplatte defekt ist oder am PC ein Wasserschaden auftritt. Deshalb ist wichtig, diese Seed-Phrase sicher aufzubewahren. Dafür gibt es verschiedene Speichermethoden, darunter den KeePass. Alternativ können Wallet-Besitzer die Seed-Phrase natürlich aufschreiben oder anderweitig abspeichern. Die Seed-Phrase wird nach der Bestätigung durch „Continue“ angezeigt und als „Recovery Phrase“ bezeichnet. Nachdem die Wörter gespeichert oder aufgeschrieben wurden, bestätig man mit “Yes, I have written it down.” und kann dann fortfahren.

4. Schritt: Token verwalten

Im nächsten Schritt wird eine Übersicht angezeigt. Hier sehen die User sofort, wie viele ADA sie bereits besitzen. Außerdem zeigt sich, welche Transaktionen bisweilen unternommen wurden. Wer ADA versenden möchte, klickt einfach auf den Button „Send“ und gelangt zum entsprechenden Bereich. Notwendig ist hierfür die Zieladresse der Wallet, an die die ADA gesendet werden sollen. Dieses Prinzip kennen wir bereits von anderen Kryptowährungen. Eingetragen wird die Zieladresse und die zu sendende Menge. Möchten die User in ihrer Wallet ADA empfangen, wird über den Klick auf „Receive“ die Zieladresse angezeigt. Wer an einer Börse ADA an seine Wallet senden möchte, benötigt diese Adresse. Nach erfolgreichen Zahlungseingang wird immer wieder eine neue Adresse generiert, um einen hohen Schutz des Wallet zu gewährleisten. Allerdings ist die Desktop Wallet nicht so sicher wie beispielsweise eine Cardano Paper Wallet (wenn es diese denn gäbe).

Tipp: Optik der Wallet individualisieren

Im Test haben wir gesehen, dass die Wallet mit nur wenigen Klicks individualisiert werden kann. Möchten User die Oberfläche nach Ihren Wünschen anpassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten unter „Themes“. Bei der Spracheinstellung ist gegenwärtig keine Individualisierung möglich, denn neben Englisch steht nur Japanisch zur Verfügung.

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Was hat Cardano, was andere Kryptowährungen nicht haben?

Immer mehr Fans von Kryptowährungen interessieren sich für ADA, denn augenscheinlich ist diese digitale Währung etwas Besonderes. Doch was hat es damit auf sich und warum könnte Cardano sogar Bitcoin gefährlich werden?

ADA als dritte Blockchain-Generation

Seit der Einführung von Bitcoin entstanden unzählige Forks und Altcoins. Nicht in jedem Fall wurde die Blockchain-Technologie dabei wirklich signifikant verbessert. Häufig handelte es sich einfach um digitale Währungen, die als Ergänzung zu den bestehenden oder als Spaß-Währung gedacht waren. Mit Ethereum folgte die zweite Blockchain-Generation nach Bitcoin, die auf neue technische Ansätze und die Verbesserung des Netzwerkes setzte. Im Vergleich mit Bitcoin laufen die Transaktionen deutlich schneller ab. Nun soll es mit der Einführung von ADA eine weitere Verbesserung geben. Deshalb verstehen die Erfinder Cardano als Blockchain der dritten Generation und nicht etwa als Ableger von Ethereum oder gar Bitcoin.

2015 entstand die Idee

2015 wurde die gemeinnützige Stiftung für ADA durch den ehemaligen Ethereum-Entwickler Charles Hoskins in der Schweiz (in Zug) gegründet. Ziel ist es vor allem, die Blockchain nach wissenschaftlichen Kriterien zu verbessern und in das Netzwerk verschiedene Teilnehmer zu integrieren. Dabei liegt der Fokus nicht allein auf privaten Nutzern oder Kreditinstituten – ADA will auch Dienstleister und andere Unternehmen einbinden. Unterstützt wird die Stiftung durch Unternehmen aus dem Technologie- und Finanzbereich: IOHK und Emuro.

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Was steckt hinter Cardano?

Das Projekt ist angetreten, um auf neue und komplexe Weise die Blockchain und das Netzwerk zu revolutionieren. Dabei geht es vor allem um Schnelligkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit. Künftig sollen Transparenz und Auditierbarkeit bei der Kryptowährung miteinander verbunden werden. Damit setzt ADA dort an, wo bei vielen anderen Kryptowährungen Kritik besteht. Bitcoin und Co. wird häufig vorgeworfen, dass die Transparenz fehlt und die Nachfrage lediglich einem gegenwärtigen Hype geschuldet ist. Einige digitale Währungen haben gar keinen echten Nutzen, sondern wurden nur als Spaß-Währungen eingeführt. Doch mit ADA gibt es eine Kryptowährung, die einen großen Nutzen haben und in das tägliche Leben integriert werden soll. Als Ansatz dienen nachvollziehbare und wissenschaftliche Grundlagen, um die Regularien zu erfüllen. Dabei liegt die Grundlage auf den Smart Contracts, die wir bereits von Ethereum kennen.

Cardano hat langfristige Ziele und setzt auf Flexibilität

Der Projektansatz von ADA ist langfristig ausgerichtet, wobei es in den nächsten Jahren weitere Phasen von Cardano mit Erweiterungen im Netzwerk und Verbesserung der Blockchain geben soll. Bei Krypto-Kritikern kommt Cardano aufgrund seiner ambitionierten Ziele und der bisherigen Eigenschaften gut an. Das motiviert natürlich Investoren, sich mit der neuen Kryptowährung auseinanderzusetzen. Der Kursverlauf gibt der Experten-Prognose recht, denn ADA schaffte es unlängst, in nur einer Woche ein Plus von über 500 Prozent zu erzielen. Grund dafür sind vor allem die hohe Skalierbarkeit, die sekundenschnelle Verarbeitung und die kostengünstigen Transaktionen. Hinzu kommen die Wissenschaftlichkeit, Transparenz sowie Interoperabilität.

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Cardano – investieren ja oder nein?

Viele Anleger fragen sich, ob Cardano eine gute Entscheidung für das Investment ist. Um diese Frage zu beantworten, sollte ein Blick auf die gegenwärtige Kursentwicklung erfolgen. Im Gegensatz zu anderen Kryptowährungen konnte ADA den Aufwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen und notiert derzeit bei circa 0,08 USD. Natürlich zeigt sich diese Kryptowährung, wie viele andere, äußerst volatil, sodass Anleger Ruhe bewahren sollten. Im Vergleich mit Bitcoin bewegt sich ADA deutlich stabiler. Woran liegt das? Ursächlich dafür sind vor allem die Ambitionen des Cardano-Projektes, die Kryptowährung langfristig auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zu verbessern und das Netzwerk transparenter und skalierbar zu machen. Damit gibt es deutliche Unterschiede zu Bitcoin. Die ADA-Entwickler treffen genau den Nerv, der bei Bitcoin unlängst für Kritik sorgte.

Investment nur über Krypto-Börsen

Gegenwärtig ist es nur möglich, die Kryptowährung an den Börsen zu handeln, wobei der Kauf gegen Euro direkt nicht durchgeführt werden kann. Stattdessen müssen Trader zunächst etwa Bitcoin oder Ethereum erwerben und dann in ADA tauschen. Wer in Krypto-CFDs investieren möchte, findet bei den Brokern (noch) keine Angebote zu Cardano. Demnach ist nur das direkte Investment durch den Kauf der Token möglich, für den die User jedoch die Cardano Wallet installiert haben müssen.

Fazit: Cardano Wallet nur als Desktop-Version

Cardano ist nach Meinung vieler Experten der neue Stern am Krypto-Himmel. Grund hierfür sind die Eigenschaften, die sich deutlich von Bitcoin und Co. unterscheiden. Die hohe Skalierbarkeit, die sekundenschnelle Verarbeitung, die kostengünstigen Transaktionen sowie die Transparenz und die Wissenschaftlichkeit sind Ursachen dafür, dass Experten wie User großes Potenzial in der Kryptowährung sehen. Das Projekt ist längerfristig angelegt und soll nicht nur als Netzwerk für private User, sondern vor allem für Banken, Dienstleister und andere Unternehmen dienen. Außerdem ist Ziel des Projektes, dass dank der hohen Transparenz künftig weniger Kritik an den vermeintlich unregulierten Kryptowährungen entsteht. Als gemeinnützige Organisation arbeitet das Cardano-Projekt unermüdlich, um in den nächsten Jahren weitere Phasen der Blockchain und eine Verbesserung des Netzwerkes hervorzubringen. Für die User ist das sehr interessant, wenn man dem Kursverlauf Glauben schenken darf. ADA zeigt einen kontinuierlichen Kursanstieg. Wer investieren möchte, benötigt dafür die Cardano Wallet, da gegenwärtig nur das Investment über eine Krypto-Börse möglich ist. Allerdings gibt es aktuell nur wenige Wallet zur Wahl, darunter die Daedalus Wallet oder die Ledger Nano S Hardware Wallet.

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