Bitcoin: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Bitcoin: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

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Der Visual Capitalist veröffentlicht täglich Infografiken rund um die Themen Wirtschaft und Finanzen. Besonders interessant ist eine am 01.06.2015 veröffentlichte Infografik über Bitcoin. Dort wird auf die Geschichte der Kryptowährung eingegangen, die aktuellen Herausforderungen und Probleme, sowie die Entwicklungen in der Zukunft.

Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
Ruben Wunderlich

Begonnen wird mit einer etwas anderen Erklärung über die Entstehung und Funktionsweise der Kryptowährung. Das Konzept von Bitcoin ähnelt einer sehr alten Währung der pazifischen Insel Yap. Dort gab es riesige Steine, die als Zahlungsmittel fungierten. Allerdings waren diese derart groß und schwer, dass man sie nicht bewegen konnte. Man beließ die Steine daher immer am selben Ort. Und wenn der Eigentümer des Steines wechselte, wurde das mündlich weitergegeben. So wusste man immer, wem der Stein – oder das Zahlungsmittel – gehörte.

So ähnlich funktioniert Bitcoin. Wenn der Eigentümer wechselt, wird das in der entsprechenden Blockchain vermerkt, sodass jeder und zu jederzeit einsehen kann, wer der aktuelle Besitzer ist. Die Bitcoins an sich werden nie physisch verlagert. Deswegen kann man sich Bitcoins auch als einen Eintrag in einem Haupt- oder Grundbuch vorstellen.

Aktuelle Situation

Nach einem kurzen Abriss und Höhepunkte der Bitcoin-Geschichte wird ein Blick auf die Gegenwart geworfen. In derzeit 54 Ländern gibt es keine Beschränkungen was den Handel mit der Onlinewährung betrifft, so auch in Deutschland und den USA. In 7 Ländern hingegen gibt es Einschränkungen. Bitcoins sind dort zwar nicht gänzlich verboten, doch der Handel ist komplizierter, darunter zählen zum Beispiel China, Indien, Mexiko oder Russland. Und in 2 Ländern – Island und Vietnam – ist der Handel sogar gänzlich untersagt.

Probleme mit Bitcoin

Die Probleme die hier angesprochen werden, betreffen natürlich nicht nur Bitcoins, sondern jede Währung weltweit. Im Prinzip kann man diese in 3 Gruppen aufgliedern: Diebstahl, Betrug und Geldwäsche. Es ist leider ein Fakt, dass mittlerweile zehntausende Bitcoins von Wallets gestohlen wurden. Einige sind unwiederbringlich verloren. Der bisherige Super-Gau war der Mt. Gox Skandal, bei dem Kunden Bitcoins im Wert von rund 490 Millionen US-Dollar verloren haben.

Auch Geldwäsche über Bitcoin ist ein großes Thema in Regierungskreisen. Schätzungen zufolge, werden innerhalb der so genannten „Silk Road“ – ein Schwarzmarkt für Drogen und Betäubungsmittel – monatlich 1,9 Millionen US-Dollar in Bitcoin umgesetzt. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch einige Spekulationen: Nur aufgrund der hohen Nachfrage an Bitcoins über den Schwarzmarkt, konnte der Kurs der Kryptowährung überhaupt so weit steigen. Und durch die Zerschlagung einiger Schwarzmärkte – und der damit verbundenen geringeren Nachfrage – brach der Bitcoin-Kurs ein. Ohne Zweifel, da ist sicherlich was dran.

Die Zukunft von Bitcoin

Interessant in diesem Zusammenhang, ist immer wieder ein Blick in die Zukunft. Da es bisher nichts Vergleichbares gab, sind Prognosen nur recht schwer zu treffen. Daher ist auch die Zukunft der Digitalwährung weitgehend ungewiss. Fakt ist, dass der Aspekt der Sicherheit auch in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Vor allem auch aufgrund Entwicklungen im Bereich der Quanten-Computer-Technik. Subatomare Teilchen können in Computersystemen Informationen als eine „1“, „0“ oder beide sogar gleichzeitig speichern. Wenn ein Computer über diese Fähigkeit verfügt – was nur eine Frage der Zeit sein dürfte – dann bedeutet dass, das die Technik die hinter Kryptowährungen steht, weitgehend erneuert werden muss. Warum? Weil ein Computer mit diesen Eigenschaften relativ einfach die Bitcoin Codes knacken könnte. Das bedeutet natürlich nicht gleich das Ende von Bitcoin. Sicherlich wird es findigen IT-Experten gelingen, dieses Wissen auch für Kryptowährungen zu nutzen.

Eines ist jedoch gewiss: Selbst wenn es Bitcoins in Zukunft nicht mehr geben wird, sie haben und werden einen bedeutenden Beitrag zur Währung der Zukunft leisten. Viele Innovationen und Ideen sind bereits dadurch entstanden. Eine dezentrale und virtuelle Währung hat Zukunft. Wie? Das wissen wir heute im Detail zwar noch nicht, doch die Idee wird weiterleben. Ganz bestimmt!