Bitcoin Erfinder für Nobelpreis vorgeschlagen

Wer die Kryptowährung Bitcoin erfunden hat, ist bis heute nicht bekannt. Der- oder diejenige verbirgt sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto. Es könnte auch eine Gruppe von Erfindern gewesen sein – alles ist offen. Auf jeden Fall ist der Erfinder der Digitalwährung von einem US-Professor für den „Wirtschafts-Nobelpreis“ vorgeschlagen worden.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
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Eigentlich heißt er Alfred-Nobel-Gedächtsnispreis für Wirtschaftswissenschaften 2015, doch häufig einfach nur als Wirtschafts-Nobelpreis bezeichnet. Das Preiskomitee, Mitglieder der Schwedischen Akademie der Wissenschaften, frühere Preisträger, skandinavische Wirtschafts-Professoren und eingeladene Professoren dürfen Vorschläge abgeben.

Chowdhry nominiert Bitcoin

So wurde auch der US-Amerikanische Professor Bhagwan Chowdhry eingeladen, eine Nominierung abzugeben. In einem Blogbeitrag in der Huffington Post begründet er auch seinen Vorschlag. Vor allem das Potential der Kryptowährung sei revolutionär. Es bietet zudem viele Vorteile gegenüber dem physischen Geld, was wir heute in der Regel nutzen. Zu den Vorteilen, die auch der Professor aufführt zählen Sicherheit, Unabhängigkeit von Banken und Regierungen, kostengünstig und überall auf der Welt schnell transferierbar. Außerdem kann quasi jeder auf der Welt Bitcoin kaufen – einzige Voraussetzung ist ein Internetzugang. Mittlerweile können durch diverse Faucets auch Bitcoin verdient werden – und das für nichts machen.
Allerdings ging er nicht auf die derzeitigen Probleme ein, die mit Bitcoin verbunden sind, wie Skalierbarkeit des Netzwerkes.

Wer soll den Nobelpreis in Empfang nehmen?

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Bitcoin Erfinder den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften auch tatsächlich erhält. Schließlich ist die Identität der Erfinders unbekannt. Auch die wissenschaftlichen Erläuterungen sind auf ein Mindestmaß begrenzt: Gerade einmal ein 9-seitiges Papier, das die Technik hinter dem Bitcoin erklärt. Er veröffentlichte dies im Jahr 2009 unter dem Titel: „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“. Viel mehr Informationen gibt es eigentlich nicht zum Erfinder. 2011 zog er sich dann auch aus der Entwicklung zurück. Niemand weiß natürlich, ob er weiterhin unter einem anderen Namen noch aktiv ist.

Das allein wäre die Grundlage für die Vergabe des Nobelpreises – sehr unwahrscheinlich.
Doch sollte der Erfinder des Bitcoin tatsächlich den Nobelpreis erhalten, stellt sich natürlich die Frage, wer den Preis entgegennimmt – das heißt das Preisgeld. Oder wer auch die Dankesrede hält.

Professor Chowdhry hat sich darüber bereits Gedanken gemacht. Zunächst betonte er, dass er die Nominierung tatsächlich ernst meinte und dass das kein Scherz ist.
Er bietet an, im Falle eines Gewinnes, als Stellvertreter den Preis entgegen zunehmen und eine Dankesrede zu halten. Die Rede könnte Satoshi Nakamoto ihm verschlüsselt im Vorfeld bereits zukommen lassen. Das Preisgeld würde er selbstverständlich nicht für sich selbst nehmen, sondern an die Bitcoin Adresse Nakamotos schicken – diese ist bekannt bzw. vermutet man sehr stark, dass die Adresse 1HLoD9E4SDFFPDiYfNYnkBLQ85Y51J3Zb1 zum Bitcoin Gründer gehört.

Er würde das Geld – im Einverständnis mit Nakamoto – auch zunächst auf sein eigenes Bitcoin Wallet übertragen und die Angelegenheit dann „später regeln“. Gut möglich, dass das Geld dem Bitcoin Erfinder gar nichts bedeutet. Sehr wahrscheinlich besitzt er als Gründer selbst eine sehr große Anzahl an Bitcoins – welches spätestens nach der letzten Bitcoin Kursexplosion wahrscheinlich ein kleines oder großes Vermögen darstellt.