Bitcoin Cloud-Mining – ein Überblick

Die Zeiten, in denen Anwender mit ihrem heimischen PC selbst Bitcoins minen konnten, sind längst vorbei. Wer selbst nach der Kryptowährung schürfen möchte, bräuchte ein derartig umfangreiches Equipment und das nötige technische Fachwissen dazu, das es sich in über 95 Prozent der Fälle gar nicht lohnen würde, überhaupt damit zu beginnen. Eine Alternative zum selbst minen stellt das Bitcoin Cloud-Mining dar. Nicht zu verwechseln ist das Cloud-Mining mit einem Bitcoin Mining Pool. Bei einem Pool tun sich mehrere Anwender zusammen und nutzen gemeinsame Rechenkapazitäten. Beim Bitcoin Cloud-Mining kauft oder mietet der Anwender professionelle Hardware eines Spezialisten. Im Gegenzug muss er eine Mining Gebühr zahlen, als Einmalsumme oder als vertragliche monatliche Leistung (dann meist in Form von Coins, die das Unternehmen bei der Auszahlung gleich einbehält).

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Normalerweise wird für das Bitcoin-Mining eigene Hardware in Form von spezialisierten ASIC-Chips benötigt. Da diese Chips speziell für das Bitcoin-Mining designed und hergestellt werden und daher vergleichsweise geringe Stückzahlen aufweisen, sind sie deutlich teurer als Consumer-Hardware wie z.B. Grafikkarten oder CPUs. Allerdings überflügeln sie diese in der kryptographischen Rechenleistung auch um ein Vielfaches und sind heute für das Mining unerlässlich. Bei Preisen die weit im vierstelligen Bereich pro ASIC-Chip liegen, können sich jedoch nur wenige Bitcoin-Enthusiasten ein eigenes Mining-Rig leisten.

Bitcoin Cloud-Mining: Die Fakten

  • Beim Bitcoin-Cloud Mining mietet oder kauft ein Investor die Hardware von Spezialisten
  • Die Mining Firma übernimmt den gesamten Mining-Prozess
  • Im Gegenzug erhält der Investor Bitcoins bzw. Bruchteile davon
  • Teilweise lohnt sich eher das Cloud-Mining von Altcoins
  • Es besteht immer das Risiko, dass die Kryptowährung weniger Wert wird
Bitcoin Cloud-Mining

Genesis Mining – Einer der größten Cloud-Mining Anbieter der Welt.

Um Bitcoin-Mining auch für Normalsterbliche wieder erschwinglich zu machen, haben sich die ersten Cloud-Angebote für das Mining etabliert. Dabei werden ganze ASIC-Chips oder auch nur Bruchteile der Rechenleistung in Form von Giga-Hashes (kurz GH/s) flexibel angemietet. Der Kunde kann dabei vergleichsweise günstig in das Bitcoin-Mining einsteigen und muss nicht vorab einen vier- bis fünfstelligen Betrag in Spezialhardware investieren. Zusätzlich muss er sich nicht um die Administration und Unterbringung der Mining-Hardware kümmern, da diese sicher und unter ständiger Überwachung des Cloud-Anbieters steht (Stichwort Colocation).

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Wie funktioniert Bitcoin Cloud Mining?

Zunächst muss man sich für einen der zahlreichen Cloud-Mining-Anbieter (siehe unten) entscheiden und ein Konto eröffnen. Dabei schadet es nicht, sich vor der Kontoeröffnung genauer über den Anbieter im Internet zu informieren. Da das Bitcoin-Mining ein sehr lukratives Geschäft ist, tummeln sich leider auch einige schwarze Schafe in diesem Umfeld, die trotz Bezahlung keine oder weniger Rechenleistung als versprochen zur Verfügung stellen. Hier kann man nur hoffen, dass diese schwarzen Schafe mit der Zeit vom Markt verdrängt werden.

Abhängig vom Anbieter kann man anschließend direkt Giga-Hashes kaufen und losminen, oder muss einen Mining-Vertrag (Contract) über die Lieferung von Mining-Rechenleistung über einen bestimmten Zeitraum abschließen. Erstere Variante bietet für den Kunden deutlich mehr Flexibilität, ist allerdings für den Anbieter schwieriger umzusetzen, weshalb es hier bisher nur einen großen Vertreter (cex.io) gibt. Cex.io ist dabei direkt an den Mining-Pool Ghash.IO angeschlossen, der den Großteil der Rechenleistung im Bitcoin-Netzwerk zur Verfügung stellt.

Die durch das Cloud-Mining generierten Bitcoins kann man sich in der Regel in seine Bitcoin-Wallet transferieren lassen. Häufig erfolgt dabei eine wöchentliche Ausschüttung. Einige Cloud-Miner bieten aber auch eine tägliche Bitcoin-Auszahlung an. Die Anbindung der gemieteten Hashing-Leistung an einen Bitcoin-Pool übernimmt dabei der Cloud-Hashing-Anbieter. Als Nutzer einer entsprechenden Cloud-Lösung muss man sich demnach nicht mit der Installation von Mining-Software unter Linux auseinandersetzen, da die Angebote entsprechend vorkonfiguriert sind.

bitcoin mining farm

Das hier ist nur eine kleine Bitcoin Mining Farm. Die „großen Jungs“ mieten dafür ganze Lagerhallen an.

Welche Bitcoin Cloud-Mining Vorteile gibt es?

Durch das Angebot der Cloud-Mining-Provider sinkt die Einstiegshürde für Anfänger im Bereich Bitcoin-Mining. Es werden weder Softwarekenntnisse für die Einrichtung eines Mining-Rigs benötigt, noch müssen vier- bis fünfstellige Beträge in ASIC-Spezialhardware investiert werden. Bitcoin-Mining kommt durch das Cloud-Mining wieder zurück zu seinen Wurzeln. Jeder kann sich auch mit kleinen Beträgen am Mining beteiligen und das Feld wird nicht nur einigen wenigen Investoren überlassen.

Des Weiteren kann man seine Rechenleistung bei den Cloud-Anbietern in der Regel flexibel hoch- und runterfahren. Läuft das Mining-Geschäft gut, können schnell zusätzliche Ressourcen hinzugebucht werden. Benötigt man hingegen kurzfristig Liquidität, kann Mining-Rechenleistung weiterverkauft werden. Besonders einfach funktioniert das bei dem Anbieter cex.io, bei dem Giga-Hashes in Sekundenschnelle gehandelt werden können. Dadurch kann flexibel auf die aktuelle Marktsituation reagiert werden.

  • Kein Know-how in Bezug auf die Ausrüstung erforderlich
  • Technisches Verständnis ist ebenso nicht nötig
  • Anbieter kümmert sich in der Regel um die gesamte Abwicklung
  • Keine Installation, Wartung oder Reparaturen von Hardware usw.
  • Risiko des Werteverfalls der Bitcoin Cloud-Mining Ausrüstung liegt beim Anbieter
  • Relativ einfache Registrierung und Erhalten von Bitcoins bzw. Altcoins
  • Feste Vertragsgrundlage
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Wo liegen die Bitcoin-Cloud Nachteile?

Die gewonnene Flexibilität und niedrigeren Investitionskosten erkauft man sich bei den Cloud-Mining Anbietern durch einen höheren Preis pro Giga-Hash. Wer bereit ist, mittlere vierstellige Beträge für einen ASIC-Miner auszugeben, fährt damit auf die Hashingleistung gerechnet günstiger, als wenn er dieselbe Rechenpower bei einem der Cloud-Anbieter einkauft. Bevor man bei einem der Anbieter ein Konto eröffnet, sollte man also unbedingt die Kosten pro Giga-Hash berechnen und mit anderen Anbietern vergleichen. Zwar erhält der Investor immer weniger Geld als wenn er sich selbst um die gesamte Abwicklung kümmern würde. Doch da beim Minen ein derart hohes technisches Verständnis erforderlich ist, dürften das die meisten Anleger einkalkulieren und auch in Kauf nehmen. Die Vorteile überwiegen diesen Aspekt in der Regel bei Weitem. Auch die Amortisationszeit ist in vielen Fällen recht schnell erreicht, meist nach ein paar Monaten oder einem Jahr.

Weiterhin besteht das Risiko von Bitcoin Cloud-Mining Betrug. Schließlich gibt es nicht nur seriöse Anbieter sondern auch schwarze Schafe. Daher sollten Investoren unbedingt sich ein genaues Bild über den Anbieter machen und Erfahrungsberichte lesen. Betrug heißt nicht immer, dass der Anleger Geld bezahlt und nie wieder vom Unternehmen etwas hört. Cloud-Mining Betrug kann auch durch eine geringere Hardwareleistung als vertraglich vereinbart vorkommen. Der Anleger erhält dann weniger Geld bzw. Bitcoins ausbezahlt, als der Anbieter eigentlich erwirtschaftet. Das Problem dabei ist nur, dass das der Investor gar nicht sofort merkt, wenn er es überhaupt mitbekommt.

  • Weniger Gewinn als wenn der Investor selbst minen würde
  • Gefahr des Betrugs
  • Anfangsinvestition (Amortisation nach Monaten oder Jahren)
  • Vertragsklauseln könnten negativ für den Kunden sein
  • Allgemeines Risiko des Bitcoin Wechselkurses
bitcoin cloud-mining verdienst

Das Ergebnis des Cloud-Mining ist stark vom Bitcoin Preis abhängig. Dieser wird 24/7 das ganze Jahr über ermittelt.

Ein generelles Risiko ist das des Bitcoin Kurses bzw. der Kryptowährung, die der Anleger über das Cloud-basierte Modell minen lässt. Denn selbst wenn der Anbieter die Abwicklung hervorragend koordiniert und alles zur Zufriedenheit läuft, so besteht das Risiko, dass Bitcoins weniger Wert werden. Daher droht auch das Risiko des Totalverlustes. Nämlich dann, wenn der Anleger Geld investiert und Bitcoins (fast) wertlos werden.

So viel kann man mit Bitcoin Cloud-Mining verdienen

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zwei Faktoren spielen dabei die Hauptrolle: Die Kosten für das Bitcoin Cloud-Mining und der aktuelle Bitcoin Kurs, zu dem sich die geschürften Coins verkaufen lassen. Die Kosten für das Mining sind schnell ermittelt, meist ist es ein fixer Betrag, der zum Beispiel einmalig bezahlt wurde. Im Anschluss lässt sich auch einigermaßen sicher ermitteln, wie viele Bitcoins (bzw. Satoshis) ein Investor in den nächsten Wochen und Monaten erhalten wird. Wenn er jetzt den Bitcoin Preis zugrunde legt, erhält er sein „Brutto-Einkommen“.

Daneben müssen auch Gebühren für das Verkaufen sowie für das Transferieren der Coins einkalkuliert werden. Wer zum Beispiel Bitcoins von seinem Wallet zu einer Börse transferiert (oder zu einem anderen Käufer), der muss für die Transaktion Gebühren zahlen. Die Gebühren für den Verkauf an der Krypto-Börse Bitcoin.de betragen zwischen 0,4 und 0,5 Prozent vom Umsatz, so unsere Bitcoin.de Erfahrungen. Das heißt also, dass neben den reinen Kosten für das Cloud-Mining noch weitere Gebühren anfallen, die den Gewinn schmälern. Daher ist das Mining im Allgemeinen bei Weitem nicht mehr so lukrativ wie es früher einmal war. Zwar trifft das nicht für alle Kryptowährungen gleichermaßen zu. Zum Beispiel müssen nicht bei allen virtuellen Währungen solch hohe Transaktionskosten wie bei Bitcoin gezahlt werden. Dennoch zeigt es auf, dass Anleger ein wenig über den Tellerrand hinausschauen müssen.

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Ein dritter Faktor ist auch das Währungsverhältnis EUR/USD. Bitcoins werden in der Regel in Dollar abgerechnet. Erhält ein Anleger Bitcoins, so muss er auch den Wechselkurs von Dollar in Euro berücksichtigen. Außerdem sollten weitere Aufwendungen wie Steuern fürs Finanzamt etc. mit einkalkuliert werden. Auch wenn nicht ganz klar ist, wie viel und welche Steuern auf Bitcoin Mining anfallen, so sollte der Investor einen Teilbetrag als Rücklage hinterlegen, damit es im Falle eines Falles nicht zu Schwierigkeiten kommt.

Individuelle Verdienst-Berechnung

Anzahl der BTC durch Cloud-Mining (beispielsweise im Monat) x aktueller Bitcoin Preis in EUR
– Gebühr für den Cloud-Mining Anbieter (auf den Monat heruntergerechnet)
= Brutto Ergebnis
– Gebühren für Transferieren der BTCs
– Gebühr für Verkauf an einer Börse
– Sonstige Kosten wie Steuern usw.
= Netto Ergebnis

bitcoin cloud-mining vergleich

Hashflare ist ein weiterer seriöser Anbieter im Cloud-Mining Vergleich

Bitcoin Cloud-Mining Anbieter im Vergleich

Die folgende Liste ist nur ein kurzer Überblick und bei Weitem nicht vollständig. Wir werden sie in der nächsten Zeit um weitere Anbieter ergänzen und einen Cloud-Mining Vergleich durchführen. Jeder Anleger sollte auch nicht blind einem Cloud-Mining Vergleich folgen, sondern sich stets selbst ein Bild über den Anbieter machen. Die Reihenfolge ist alphabetisch gewählt und hat nichts mit einer Rangliste zu tun. Generell können wir jedoch sagen, dass die beiden Unternehmen Genesis Mining und Hashflare seit einigen Jahren erfolgreich am Markt sind und zurecht als seriös bezeichnet werden dürfen.

Genesis Mining bietet zudem auch Ethereum Cloud-Mining oder das Cloud-Mining von Dash, Litecoin, Monero und Zcash an. Nach eigenen Angaben handelt es sich um den größten Cloud-Mining Anbieter mit über einer Million Kunden. Das Unternehmen bietet dabei immer 24-monatige Verträge an, bei denen der Kunde in Vorleistung gehen muss. Das heißt, er zahlt zu Beginn den vereinbarten Betrag in einer Summe und erhält dann regelmäßig Ausschüttungen.

  • Genesis Mining
  • Hashflare
  • Hashing 24
  • Hashnest
  • Minergate
  • Minex
  • NiceHash

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Wie noch vom Krypto-Boom profitieren?

Ziel des Bitcoin Mining ist es ja, einen Gewinn zu erzielen. Dieser wird vor allem dann erzielt, wenn die Einnahmen durch das Mining höher sind als die Kosten dafür. Der entscheidende Faktor ist dabei der Bitcoin Preis. Je höher dieser ist, desto höher sind auch die Nettoeinnahmen. Wer von steigenden Preisen ausgeht, kann jedoch auch direkt Bitcoins kaufen, entweder an einer Krypto-Börse oder über einen CFD Broker, um sie dann später bei höheren Preisen wieder zu verkaufen. Beide Varianten haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. Wer über einen CFD Broker handelt, hat zudem den Vorteil, dass er auch auf fallende Kurse spekulieren kann. Zudem gibt es keine Anfangsinvestitionen und schwarze Schafe gibt es so gut wie keine am Markt bzw. sind relativ einfach zu identifizieren (über eine fehlende Regulierung durch eine Finanzbehörde).

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bitcoin.de ist Europas führender Marktplatz zum Kauf und Verkauf von Bitcoins.

Bitcoins & Co. auf einem Online Marktplatz kaufen

Auch wer Bitcoins über das Mining Geschäft erwirbt, muss sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Es sei denn, der Anleger möchte die Coins behalten und niemals in Fiatgeld umtauschen. Doch für alle, die Bitcoins besitzen und in Euro tauschen wollen, müssen sich einen Online Marktplatz oder eine Online Krypto-Börse suchen, über die sie ihren Bitcoin-Bestand verkaufen können. Wie bereits erwähnt, empfehlen wir dabei unter anderem Bitcoin.de. Neben Bitcoin können Nutzer dort auch mit Ethereum und Bitcoin Cash handeln. Wer über andere virtuelle Währungen verfügt oder mit diesen traden möchte, dem empfehlen wir, unsere The Rock Trading Erfahrungen anzuschauen. Im dortigen Testbericht führen wir detailliert auf, warum dieser Anbieter für den Altcoin Handel sehr gut geeignet ist.

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  • 24/7 und 365 Tage im Jahr handeln
  • Durch Bitcoin Cloud-Mining erhaltene Coins am besten hier verkaufen
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Plus500 ist unsere Empfehlung für das Online Trading mit Kryptowährungen.

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Wem es gar nicht darum geht, Bitcoins selbst zu besitzen sondern lediglich vom "Auf und Ab" an den Kryptomärkten zu profitieren, der könnte mit einem CFD Konto sehr gut beraten sein. Mit nur 100 Euro Mindesteinzahlung lässt sich innerhalb von wenigen Minuten ein Konto eröffnen und den ersten Trade tätigen. Auch hier gilt, dass nicht nur Bitcoin im Handel zur Verfügung steht, sondern viele weitere Altcoins wie Ether, Ripple (XRP), Litecoin usw. In Sachen CFD Broker empfehlen wir unseren Plus500 Bitcoin Test zu lesen.

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  • Gratis Risikomanagement-Tools
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