Bitcoin Mining – wertvolles Datengold schürfen

Mit dem Fortschreiten des digitalen Zeitalters wurden Währungen geschaffen, die es in einer physischen Form nicht gibt oder geben wird. Für eine Global vernetzte Welt und somit für jeden Internetbenutzer verfügbar ist ein Hype um Kryptowährungen entstanden. Ein Zahlungssystem, was als Eigenschaft sowohl Spekulation als auch Einkäufe gleichzeitig ermöglicht, weltweit. Die Geburtsstunde schlug am 03. Januar 20019, als die ersten 50 Bitcoins das Licht der Internetwelt erblickten. Aus einer Idee hat sich eine Marke etabliert, deren Weiterentwicklung über die nächsten Generationen hinaus eine spannende Story zu werden verspricht.

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Bitcoin Mining und Bitcoin – der Unterschied beginnt beim Investieren

Stack of bitcoinsSie haben bereits viel im Internet und in der Zeitung über Bitcoins gelesen. Und sind wahrscheinlich zu recht irritiert, was es für unterschiedliche Varianten im Handeln, Kauf oder Verkauf von Bitcoins gibt.

Zunächst stellt sich die Frage, was Ihr Ziel ist, wenn Sie Bitcoins erwerben möchte. Der Bitcoin selber wird mittlerweile an der Börse gehandelt, sodass dort eine Wertsteigerung, oder auch ein Verlust, generiert werden kann.

Anders sieht es beim Bitcoin Mining aus. Hier geht es darum, virtuelle Bitcoins zu finden, zu erstellen. Dank eines ausgefeilten Logarithmussystems werden die Coins elektronisch geschürft. Es wird maximal eine Menge von 21 Millionen Bitcoins jemals geben, das Ende der Schürfung wird in etwa auf das Jahr 2140 prognostiziert.

Zum heutigen Tag wurden bisher etwa 16,4 Millionen Bitcoins erschürft. Das besondere bei der Gewinnung ist die Tatsache, dass alle 4 Jahre der Wert zum Auffinden der Coins halbiert wird. Bereits in etwa 5 Jahren werden ca. 90% der Coins gefunden und auf dem Markt angelangt sein.

Interessant ist die bisherige Verteilung des virtuellen Geldes. Wie im physischen Geldmarkt ähnlich halten noch nicht einmal 5 % knapp 97% der gesamten Bitcoin- Bestände.

Der Vorteil beim Bitcoin Mining im Gegensatz zur Handelsbörse ist, dass Bitcoins angesammelt werden und sich dadurch der quantitative Wert erhöht. Somit bietet das Mining eine höhere Sicherheit als nur der Handel.

Der technische Hintergrund des Schürfens

Um Bitcoins zu schürfen, wird eine gigantische Rechenleistung benötigt. Der Bitcoin Blockchain ist das Kernstück zur Schürfung von Bitcoins. Ein Blockchain hat aktuell in etwa eine Speichergröße von 158 GB, ungefähr alle 10 Minuten entsteht ein neuer Block. Blockchains gelten in der digitalen Welt als extrem sicher. Sämtliche Transaktionsdaten können jederzeit dokumentiert und zurückverfolgt werden. Wenn ein Block mit Informationen voll ist, dann wird auf den nächsten Block gegriffen. Jede Transaktion erhält einen digitalen Fingerabdruck (auch als Hash bezeichnet), der eine Zuordnung und vor allem Unterscheidung ermöglicht. Das Besondere ist, dass jeder Rechner, auch als Knoten benannt, den gleichen, also gespiegelten Verlauf der gesamten Historie, besitzt. Untereinander bilden Blockchains so eine Kette. Um nicht einen Hash zu fälschen, erfolgt bei einer Abfrage ein ausgeklügeltes System: Jeder Block wird mit einem Header beschrieben, zugleich erhält der neue Block den Header samt Hash des vorangegangenen Blocks. So entsteht eine Kette, die zu allen Transaktionen und untereinander, weil gespiegelt, sich selber sichert.

Zugleich ist eine weitere Sicherung eingebaut. Der Hash eines jeden Headers muss kleiner sein als ein festgelegter Wert. Somit kann kein Rechner auf die Schnelle ein Hash herausrechnen. Es funktioniert eben nur durch ausprobieren. Und da sind wir beim Mining angelangt.
Um einen neuen Block zu finden, suchen alle Rechner nach einem stimmigen Hash. Und der Knoten, der den nächsten Hash für den neuen Block zuordnen kann, der ist der Gewinner und erhält derzeit 12,5 Bitcoins als Belohnung.

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Suchen in der Gemeinschaft – oder eine eigene Suche starten

Zu Beginn der Bitcoin-Ära war die eigene Suche mit eigenen Rechnern noch durchaus möglich. Wie weiter vor erwähnt, wird das Auffinden von Coins im Laufe der Zeit immer schwieriger. Die Zeit, einen Coin zu finden, steigt immer mehr an. Umgekehrt bedeutet dies, dass die Rechenkapazität sich ständig erhöht. Das wiederum führt zu einem massiven Anstieg des Stromverbrauchs. Und da dieser in den westlichen Ländern sehr teuer geworden ist, sind viele Rechenzentralen in asiatische Länder verlegt und gebaut worden. Das hat sogar Auswirkungen auf dem Markt der Grafikkarten, weil diese, besonders im Hochleistungsbereich, zum Suchen aufgrund der Rechenleistung, benötigt werden.

Über das Bitcoin Cloud Mining hat jeder die Möglichkeit, Rechenkapazität zu mieten oder zu kaufen. Der Anbieter geht dann mit seiner Rechenleitung auf die Suche, und schüttet regelmäßig die gefundenen Bitcoins an die Kunden aus. Hierbei sei auf die mögliche Gefahr hingewiesen, dass ein Anbieter in die Insolvenz geht und die Bitcoins, wenn nicht vorher gesichert, verloren sind.

Falls man selber suchen möchte, gibt es mit einer Bitcoin Mining Hardware die Möglichkeit, selber tätig zu werden. Die Hardware, sogenannte ASICs, kann im Internet erworben und dann zur eigenen Erzeugung von Hashs verwendet werden. Bei alledem dürfen, bei einer realistischen Rechnung, die Stromkosten nicht außer Acht gelassen werden. Sonst wird trotz eines Fundes der Stromverbrauch das Geschäft unrentabel machen. In der Planung muss auch der technische Fortschritt berücksichtigt werden. Wie lange sich der Einsatz eigener Hardware lohnt, sollte vor Anschaffung ebenfalls eine Überlegung wert sein, da die Anforderungen mit jedem weiteren Aufspüren eines Blockchain erhöht werden.

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Weitere Ausrüstung zum Schürfen der Bitcoins

Genau wie ein Goldsucher muss ein Miner sein Handwerkszeug dabei haben. Der Zugang zum Internet ist dabei natürlich eine Voraussetzung. Mit einer Bitcoin Mining Software erhält der Miner ein Wallet, eine virtuelle Geldbörse, in die seine Gewinne transferiert werden. Dabei gibt es mehrere Auswahlmöglichkeiten, ob PC (Windows, Linux, Mac), Android oder iOS, für jeden findet sich die richtige Börse. Nach dem Installieren der Software auf dem heimischen Rechner wird ein Account angelegt, mit diesem sowohl die Gewinne einsehbar sind als auch später Bezahlungen ermöglicht werden.

Als Solo Miner verbindet sich der Anwender direkt mit dem Blockchain, hingegen Pool Miner mit dem Mining Pool verbunden sind. Für das Cloud Mining ist keine Mining Software notwendig.

Mittlerweile gibt es sehr viele und verschiedene Bitcoin Mining Software auf dem Markt. Diese basieren entweder als normale, nicht zu verändernde Software, oder auch als Open Source Software.

Sollte ein eigenes Mining betrieben werden, steuert manche Software auch gleich die ASIC Hardware mit, sodass die ein ständiger Überblick über Taktung, Lüfter und andere Steuerelemente gewahrt bleibt. Permanent erfolgt der In- und Output des Mining, gekoppelt mit Statistik und Überwachung.

Egal, für welche Form des Mining Sie sich entscheiden, eine Anbindung an das Internet ist dabei unumgänglich. Es genügt eine einfache DSL-Leitung mit Flatrate, um am Mining teilzunehmen.

Das Besondere der Blockchain Forks

Wer sich mit dem Bitcoin Mining beschäftigt, stößt früher oder später auf sogenannte Forks. In der wörtlichen Übersetzung als Gabel zu verstehen, geht es hierbei um die Gabelung von Blockchains.

Dabei ist die Rede zum einen von Bitcoin Hard Fork als auch von Bitcoin Soft Fork. Blockchains in den Krytowährungen sind in einer Open Source- Software geschrieben und damit für jeden verfügbar und auch änderbar. Dass Veränderungen nicht immer beliebt sind, ist auch bei den Minern so. Daraus kann sich eine Netzwerkstruktur spalten und zu neuen Blockchains führen. Mit der Konsequenz, dass eine neue Kryptowährung entsteht.

Hard Forks wirken sich besonders auf die bestehenden Blockchains aus. Der Großteil der bisherigen Miner verbleibt beim alten System und arbeitet sich von dort aus weiter vor. Durch das geänderte Protokoll ist es für neue Blockchains nicht möglich, kompatibel auf die bestehenden Blockchains zurückzugreifen. Und umgekehrt. Es erfolgt eine Gabelung, sodass ab jetzt über zwei Ketten von Blockchains das Mining stattfindet. Aus Etherium ist bisher der größte Bitcoin Hard Fork entstanden, den wir heute unter dem Namen Ether wiederfinden können.

Die weniger harte Variante im Bitcoin Fork stellt die softe Lösung dar. Die Auswirkung erfolgt abwärts zu den niederen Blockchains, ohne Auswirkung eines Upgrades der Software zu haben. Hier werden Anpassungen an das Protokoll vorgenommen, welche nur kleine Auswirkungen auf das gesamte System haben.

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Auswirkungen oder Gefahren der Kryptowährung Bitcoin

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Zum heutigen Zeitpunkt kann der Bitcoin als Maßstab für ein stabiles Geldsystem gesehen werden. Bei Regierungen ist die bis dato mäßige Kontrollmöglichkeit durchaus ein Stein des Anstoßes. Da Bitcoins eine endliche Größe darstellen, kann der Markt nicht wie bei unseren konventionellen Geldsystemen aufgebläht und inflationär gesteuert werden. Durch das Sicherungssystem, dass jede Transaktion verfolgt werden kann, ist es möglich, jederzeit seine tatsächlichen Coins wieder herzustellen. Derzeit ist die Sicherheit eines jeden Bitcoins durch eine spezielle Verschlüsselung gesichert. Wie bei allen Sicherungssystemen ist es eine Frage der Zeit, ob nicht doch Fremde Zugriff auf meine Bitcoins erlangen können.

Mit der geplanten Abschaffung des physischen Geldes stellen die Kryptowährungen eine Alternative dar, es kann mittlerweile weltweit gehandelt und gezahlt werden. Somit ist der Bitcoin Vorreiter im bargeldlosen Markt. Kosten von Banknoten entstehen nicht, gleichwohl ist zu bedenken, dass der Energieverbrauch für diese Währung schon exorbitanter Natur ist.

Bitcoins unterliegen nicht einer Kontrolle der Zentralbanken. Die Vertrauensbasis ist eine andere, die wohl noch steigt, wenn die Zuverlässigkeit im Zahlungsverkehr weiter gegeben und ausgebaut wird.

Als Leitwährung, wie z. B. der amerikanische Dollar, darf Bitcoin als Währung nicht gesehen werden. Es handelt sich eher um eine Konkurrenzwährung.

Die Kryptowährung lässt sich, wie bargeldloser Zahlungsverkehr, nicht anfassen. Insofern ist es für die Menschen erst einmal gewöhnungsbedürftig, aktive Zahlungen vorzunehmen, wenn vorab ausschließlich mit physischem Geld bezahlt wurde.

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Mit Bitcoins shoppen gehen

Das spannendste Thema dürfte sein, was ich mit meinen Bitcoins außer an der Börse handeln oder Minen, noch tun kann.

Wie bereits weiter oben erwähnt kann der Bitcoin als Zahlungsmittel bereits weltweit verwendet werden.

Neben einem eigenen Account benötigt der Nutzer ein elektronisches Wallet, welches sich in Form einer App mühelos auf einem Smartphone installieren lässt. Das Bezahlen an sich ist jetzt ganz einfach. Mit Hilfe eines QR-Codes, der im Geschäft oder Restaurant generiert wird, erfolgt die Bezahlung mit dem Scannen und Bestätigen des Codes. Zur Auswahl kommen dann entweder die Landeswährung oder der Bitcoin direkt. Im Falle der Währung ist diese aktuell dem jeweils geltenden Kurs angepasst.

Nach erfolgter Bestätigung seitens des Käufers erfolgt im Anschluss direkt der Transfer.

Das gleiche Prinzip gilt bei einem Online-Geschäft.

Insgesamt erfolgt der Ausbau zum Bezahlen im Internet deutlich zügiger als in realen Geschäften. Sukzessive finden sich jedoch immer mehr Geschäfte, die eine Bezahlung mit Bitcoins zulassen. Da sich der Markt rasend schnell ändert, empfiehlt es sich, einfach von Zeit zu Zeit das Internet nach neuen Einkaufsquellen zu durchsuchen.

Der Druck der Kryptowährung macht auch nicht vor Ländern halt, die diese bislang abgelehnt haben. Nach anfänglichem Zögern, vielleicht auch durch die WM 2018 begünstigt, kann eine Zahlung mittlerweile unter anderem auch in Russland vorgenommen werden.

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Mit dem Bitcoin in die Zukunft – wie geht es weiter

Bei aller Euphorie, besonders in den anfänglichen Bitcoinfieberzeiten, ist im Laufe der Zeit eine gewisse Stabilisierung und Ernüchterung erfolgt.

Wer zu den Anfangstagen mit dem Bitcoin Mining auf das richtige Pferd gesetzt hat, darf sich heute eines virtuellen Reichtums erfreuen.

Eine weltweite Akzeptanz als Zahlungsmittel wird durch den Bitcoin immer weiter ausgebaut, entsprechende andere Kryptowährungen versuchen, auch über diesen Markt ein Stück von dem Kuchen für sich zu gewinnen.

In Zeiten der Auflösung von Bankgeheimnissen stellt der Bitcoin mit Sicherheit für viele eine spannende Währung dar, weil seitens der Behörden bis dato nicht auf die erfolgten Transfers zugegriffen werden kann.

Die Frage, ob sich ein heutiger Einstieg bzw. eine Investition noch lohnt, kann nicht einfach beantwortet werden.

Jedem Anleger muss das Risiko bewusst sein, dass sich der Markt schnell ändern und somit nach einem Gewinn auch ein Verlust erfolgen kann.

Mit Blick eines weltweiten Zahlungsmittels ist es natürlich spannend, selber in den Besitz von Bitcoins zu kommen. Schließlich ist es ähnlich wie bei Gold die Kaufkraft, die letztlich für eine gewisse Stabilität sorgt.

Interessant bleibt die Frage der Zukunft, ob mit dem Bitcoin eine Finanzblase entstehen kann, die eines Tages das virtuelle Geld inflationär vernichtet.

Alles, was Sie hier über den Bitcoin oder andere Kryptowährungen gelesen haben, soll einer persönlichen Information dienen, die weder für noch gegen eine Investition spricht. Grundsätzlich sollten bei einer Investition nur solche Gelder verwendet werden, bei denen auch ein persönlicher Verlust verkraftbar ist!

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