Bitcoin kennt kein Halten mehr

Es war eine Zeit lang wieder etwas ruhiger geworden um das Thema Bitcoin. Doch seit geraumer Zeit erleben Kryptowährungen wieder eine Art Boom. Der Bitcoinkurs scheint kein Halten mehr zu kennen und klettert von einem Rekordhoch zum anderen. Heute (11. Mai 2017) liegt der Bitcoin Kurs bei über 1.850 US-Dollar! In nur einer Woche stieg der Kurs um über 20 Prozent, im letzten Monat um 50 Prozent. Und wer vor einem Jahr in Bitcoin investierte, hat heute sein Kapital mehr als verdreifacht – vorausgesetzt natürlich, dass der Investor die ganze Zeit „drin“ geblieben wäre. Doch was ist eigentlich der Hintergrund dieses Booms, oder sollte man besser sagen „Hype“?!

Testsieger IQ Option überzeugt mit vielfältigem Krypto-Handelsangebot
  • 14 Kryptowährungen via CFD handelbar
  • Zeitlich unlimitiertes Demokonto
  • Mindesteinzahlung von 10 Euro/USD/GBP
Jetzt Krypto beim Testsieger IQ Option handeln!

Die Hausse nährt die Hausse

Was ist der Grund für den mehr oder weniger plötzlichen Hype um Kryptowährungen? Es ist eine Binsenweisheit an dieser Stelle zu behaupten, dass es sicherlich nicht nur einen einzigen Grund gibt. Doch genau so ist es. Eine Reihe von Faktoren spielen dabei eine Rolle. Zunächst lässt sich festhalten, dass es seit geraumer Zeit nicht nur keine Zinsen mehr aufs Ersparte gibt, sondern für Unternehmen sogar Negativzinsen. Dieser Trend ist mittlerweile sogar im Privatkundensektor angelangt. Einige Banken verhängen Strafzinsen für Einlagen. Oder sie versuchen die Kosten, die die Banken selbst haben, durch höhere Gebühren zu kompensieren. Anlagen auf Tages- und Festgeldern bieten schon längst keine akzeptable Verzinsung mehr. Anleger sind also auf der Suche nach Alternativen. An dieser Stelle ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die ultra lockere Geldpolitik ja nicht nur hierzulande ihre Wirkung entfaltet. Weltweit fahren die großen Notenbanken eine solche Politik. Von den USA angefangen, über die EZB bis hin nach China.

Ein weiterer Grund liegt im starken Kaufinteresse aus China. Nach Festland-China darf zwar Geld und Kapital eingeführt werden, aber nicht andersherum. Anleger und Investoren aus China versuchen daher, ihre Investitionen am Staat vorbei zu schleusen und auf irgendeine Weise doch ins Ausland zu bringen. Bitcoin, Ripple, Litecoin, Etherum und alle anderen Kryptowährungen sind hier eine geeignete Möglichkeit dazu. Denn Bitocin & Co. werden nicht reguliert und können nicht überwacht werden. Starke Nachfrage führt zu steigenden Kurse.

eToro bitcoin erfahrungen

Bei eToro neben Index- und Aktien-CFDs auch Bitcoin handeln.

Ein dritter Grund ist die Börsenweisheit „Die Hausse nährt die Hausse“. Das lässt sich immer wieder und überall an den Finanzmärkten beobachten. Auch bei Bitcoin. Anders lässt es sich dieser extreme Anstieg auch gar nicht erklären. Plötzlich will jeder Kryptowährungen kaufen, so als gäbe es kein Morgen. Außerdem ist die Liquidität an den Krypto-Börsen bzw. der Kryptowährungen deutlich geringer als die der klassischen Forex-Märkte. Zugegeben, aufgrund des starken Anstiegs und der hohen Nachfrage, stieg auch das Bitcoin Handelsvolumen deutlich an. Aber das ist ein relativ kurzfristiger Effekt. Das war auch in den Jahren 2013 und 2014 zu beobachten, als der Bitcoin neue Höchststände erreichte. Danach nahm das globale Handelsvolumen wieder deutlich ab. Allerdings ist auf längere Sicht bei Bitcoin durchaus ein steigendes Handelsvolumen zu beobachten.

Fassen wir die wichtigsten Gründe für den starken Anstieg der Kurse an den Krypto-Börsen zusammen:

  1. Ultra lockere Geldpolitik der Zentralbanken (weltweit)
  2. Sinkendes Vertrauen in Papierwährungen (Euro, US-Dollar usw.)
  3. Starke Nachfrage aus China
  4. Die Hausse nährt die Hausse
  5. Spekulationsobjekt aufgrund hoher Volatilität
  6. Geringeres Handelsvolumen als an den klassischen Forex-Märkten

Totgesagte leben länger

Wer sich mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen schon ein wenig befasst hat, wird merken, dass immer und immer wieder das nahe Ende der digitalen Währungen prognostiziert wurde. Naja, bis dato ist davon noch nichts zu sehen. Und wir glauben, dass das so schnell auch nicht passieren wird. Wahrscheinlich wird es auch mal wieder etwas ruhiger werden und die Kurse könnten auch wieder fallen. Aber ein Ende der Kryptowährungen ist nicht in Sicht.

Und das, obwohl Bundesbank-Vorstand Thiele der „Welt am Sonntag“ gegenüber äußerte:

„Aus unserer Sicht ist der Bitcoin kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren. Das zeigt ein einfacher Blick auf die sehr schwankungsanfällige Kursentwicklung […] Wir können nur die Menschen davor warnen, den Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel zu benutzen. Aber wir treffen keine Anlageentscheidungen für die Bürger.“

Wie Bitcoin und Co. handeln?

Die Frage, die sich für Anleger jetzt stellt ist: Wie kann ich denn Bitcoin & Co selbst handeln? Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Wer direkt Bitcoins kaufen will, muss das an einer Börse tun. Dazu muss sich der Anleger allerdings registrieren, einen speziellen Account eröffnen und er benötigt auch eine Bitcoin Wallet.

Einfacher ist da der Handel mit Bitcoin-CFDs. Das ist zum Beispiel bei den Online Brokern Plus500 oder eToro möglich. Die Mindesteinzahlung liegt bei eToro nur bei 50 Euro. So kann auch mit relativ wenig Kapital Bitcoin gehandelt werden. Außerdem können Händler bei eToro neben Bitcoin auch Etherum traden.

Bei anderen Kryptowährungen dagegen, sieht es eher schwierig aus, den Weg über CFDs zu nutzen. Die digitale Währung Ripple beispielsweise, ist nach Marktkapitalisierung auf Platz 3 der gehandelten Kryptowährungen. Dennoch wird hier der Weg über eine „Ripple Börse“ nicht vermeidbar sein.

eToro bitcoin social trading

Erfolgreich Bitcoin traden und nebenbei passives Einkommen generieren? Bei eToro möglich!

Darum Bitcoins bei eToro handeln

  • Mindesteinzahlung nur 50 Euro
  • Mit Social Trading passives Einkommen generieren
  • Unbegrenzter Demoaccount zum Üben
  • Per PayPal oder Kreditkarte sofort einzahlen
  • Einlagensicherung bis 20.000 Euro
  • Bis Hebel 1:5
  • Auf steigende und fallende Kurse setzen

Jetzt shorten? Keine gute Idee!

Einige fragen sich womöglich, ob sie gerade jetzt shorten sollten. Das KANN gut gehen, muss aber nicht. Warum? Ende April, Anfang Mai stieg der Bitcoin Kurs auf 1.300 US-Dollar, ein neues Allzeit-Hoch. Eine gute Gelegenheit short zu gehen? Im Nachhinein betrachtet, wohl eher nicht. Und das muss jetzt auch keine gute Idee sein, obwohl der Kurs nochmals deutlich gestiegen ist. Auch hier sollten Trader die klassischen Merkmale und Strategien einer Chartanalyse anwenden.

eToro Bitcoin handeln

So sieht die Ordereingabe bei eToro aus.

Kryptowährungen sind volatil – ohne Frage

Im Online Trading brauchen Händler Volatilität. Und genau das bietet Bitcoin, Ethereum, Ripple usw. Übrigens: Das ist ein weiterer Grund, warum das Handelsvolumen bei Kryptowährungen steigt. Sie dienen als Spekulationsobjekt. Und ohne Frage, die Volatilität ist außerordentlich groß. Auf der einen Seite ein Paradies für Trader. Auf der anderen Seite auch gefährlich für unerfahrene Trader.

Fazit: Hype um Bitcoin geht weiter

Der Hype um die wohl bekannteste Kryptowährung Bitcoin wird so schnell nicht zu Ende sein. Gut möglich, dass auch der Kurs noch viel weiter steigt. Es kann aber auch sein, dass er morgen wieder einbricht. Einsteiger auf diesem Gebiet, sollten zunächst ein kostenloses Demokonto bei eToro eröffnen. Dort können sie in aller Ruhe und völlig ohne Risiko den Bitcoin Handel testen. Eine Einzahlung muss nicht erfolgen! Der Demoaccount steht auch zeitlich unbegrenzt zur Verfügung. Wer möchte, kann dann nach und nach mit kleineren Beträgen erste Positionen eröffnen. Spannend bleibt's auf jeden Fall!

Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
Ruben Wunderlich