Bitcoin Gold – Neue Kryptowährung kostenlos erhalten

Nächste Woche Mittwoch am 25. Oktober 2017 soll ein sogenannter „friendly fork“ bei der Kryptowährung Bitcoin durchgeführt werden. Die neue Konkurrenz heißt dann „Bitcoin Gold“. Die ersten Coins der virtuellen Währung sollen dabei verschenkt werden. Allerdings profitieren dabei nur diejenigen, die zu diesem Datum reale Bitcoins besitzen. Bitcoin Gold will zwar so eng wie möglich an der Idee des Bitcoins anknüpfen, jedoch einige Nachteile besser machen. Welche das konkret sind und wie man Bitcoin Gold kostenlos erhält, erklärt dieser Artikel.

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Das Jahr der Bitcoin Rekorde

2017 war das Jahr der Bitcoin Rekorde. Bisher gab es wohl kaum ein Jahr, höchstens noch bei Erschaffung der Kryptowährung, in dem man so viel über Bitcoin diskutierte. Der Bitcoin Kurs errang immer wieder einen Rekord nach dem anderen. Anfang des Jahres lag er sogar teilweise noch unter 1.000 Dollar. Mittlerweile liegt der Kurs sogar bei um die 6.000 Dollar, also eine Versechsfachung des Preises. Schon bei Kursen um die 1.000 Dollar sprachen viele von einer Blase und das diese bald platzen würde. Die Stimmen sind natürlich im Laufe des Jahres nicht verklungen sondern rufen auch heute noch mutig den Einbruch von Bitcoin aus. Das Problem ist nur: Solange es eine ganze Reihe von kritischen Stimmen gibt, kann man nicht unbedingt von einer Blase sprechen. Obwohl es natürlich auch irgendwann mal wieder in „den Keller“ gehen kann.

Anfang August gab es bereits einen Bitcoin fork: „Bitcoin Cash“ wurde abgespalten. Nächste Woche dann die zweite Parallelwährung: Bitcoin Gold.

bitcoin gold kostenlos

Bei Bitcoin.de erhalten Nutzer automatisch die neue Digitalwährung Bitcoin Gold kostenlos. Wann genau die Auszahlung stattfindet ist jedoch noch unklar.

Wie bekomme ich Bitcoin Gold kostenlos?

Das ist relativ einfach. Jeder der am Tag es forks, sprich am 25. Oktober, in seiner E-Wallet Bitcoins besitzt, erhält automatisch Bitcoin Gold. Die Höhe von Bitcoin Gold entspricht dabei der Anzahl der Bitcoins, die der Nutzer in seiner elektronischen Geldbörse hat. Das heißt also, dass Nutzer, die ihre Bitcoins bei Börsen lagern keine Bitcoin Gold erhalten. Wer mit CFDs auf den Kurs von Bitcoin spekuliert, erhält ebenfalls kein Bitcoin Gold, da er die Kryptowährung ja nicht besitzt. Die Herausgabe von Bitcoin Gold könnte auch ein Faktor für den steigenden Bitcoin Kurs sein. Der eine oder andere möchte sich vielleicht noch mit der virtuellen Währung eindecken, um noch mehr von fork zu profitieren. Allerdings birgt das natürlich auch Risiken. Denn niemand weiß, ob Bitcoin Gold jemals so stark an Wert gewinnen wird wie der „große Bruder“. Dennoch „gewinnen“ Nutzer durchaus etwas. Denn sofern Bitcoin Gold überhaupt über einen Wert verfügt, könnte man die neue Kryptowährung sofort verkaufen und Geld dafür erhalten bzw. einen anderen Gegenwert, je nachdem, was man tauscht.

Bitcoin.de Bitcoin

Technisch kein Problem – Bitcoin Cash ist Vorbild

Das der friendly fork und die Einbuchung neuer Coins technisch keine große Herausforderung darstellt, hat Bitcoin Cash im August bereits bewiesen. Damals galt dasselbe Prinzip: Je einen Bitcoin erhielten Nutzer einen Bitcoin Cash. Das liegt daran, dass die technische Grundlage dieselbe ist: Blockchain. Die Blockchain kann auch als eine Art elektronisches Register bezeichnet werden, in der alle bisherigen Transaktionen sichtbar sind, und zwar für alle Mitglieder des Netzwerkes.

Vielleicht lässt sich die Einführung von Bitcoin Gold wie folgt veranschaulichen: Auf die bisherige Blockchain wird ein neuer Zweig aufgesetzt. So wurde das auch bei Bitcoin Cash gemacht. Neben der bisherigen Blockchain wurde eine weitere geschaffen, die nun parallel existiert. Bei Bitcoin Gold soll das genauso gemacht werden. Jetzt entsteht natürlich die Frage, wozu das Ganze?

bitcoin.de marktplatz

Jede Transaktion die über den Marktplatz abgewickelt wird, wird transparent dargestellt.

„Demokratisierung“ des Bitcoin Netzwerkes

Mittlerweile ist sowohl das Bitcoin Netzwerk als auch die „Geldschöpfung“, das sogenannte Bitcoin Mining in der Hand von nur wenigen Nutzern. Das widerspricht eigentlich dem Gedanken der Kryptowährung. Bis vor einigen Jahren war es so, dass im Prinzip jeder mit dem heimischen PC Bitcoins schürfen konnte. Doch da die Anforderungen an die PCs, bzw. an die Rechenleistung, zunehmend immer höher werden, braucht es mittlerweile schon sehr leistungsstarke Computer um neue Bitcoins zu minen. Mittlerweile minen vor allem Firmen mit speziellen Hochleistungsrechnern, in Fachkreisen genannt Asics, neue Bitcoins. Je höher der Kurs ist, desto lohnenswerter wird es auch für die Firmen. Alejandro Regojo, Pressesprecher von Bitcoin Gold sagte dazu: „Das Bitcoin Mining findet zu 65 Prozent in einem autoritären Staat statt, der Bitcoin hasst.“

Doch nicht nur das Mining liegt zum Großteil in den Händen der Chinesen, sondern auch das Handelsvolumen findet bzw. fand vor allem in China statt. Das liegt vor allem auch daran, dass Bitcoins und natürlich auch andere Altcoins, eine sehr bequeme Möglichkeit sind, Geld von China in andere Länder bzw. Assets zu transferieren. Etwas, was den Chinesen sonst nicht so einfach möglich ist. Daher verbot im September die chinesische Regierung den Handel mit Bitcoins. Mittlerweile werden viele ICOs rückabgewickelt und die Händler sind auf andere Börsen in Asien ausgewichen.

Um den starken Einfluss von Einzelnen oder den eines einzelnen Landes zu reduzieren, kam es zur Idee einer neuen Kryptowährung: Bitcoin Gold. Auf der offizielle Webseite heißt es über den Zweck der neuen Währung, dass man zurückkehren möchte zu einer „dezentralen, demokratischen Infrastruktur“. Bei Bitcoin Gold soll es auch wieder möglich sein, dass Laien mit normalen Computern selbst schürfen können. Genau wie beim großen Bruder sollen auch die Stückzahlen auf 21 Millionen Bitcoin Gold begrenzt werden, um eine Inflation zu verhindern.

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Initiator von Bitcoin Gold vertreibt selbst die nötige Hardware

Wie die Stuttgarter Nachrichten in einem Artikel berichten, vertreibt der Initiator von Bitcoin Gold, Jack Liao, selbst genau die Hardware, die sowohl Firmen für das Bitcoin Mining benötigen, als auch Grafikprozessoren für den heimischen PC, mit dem Laien Bitcoin Gold minen können. Regojo erklärt hier, dass es für Liao wichtiger sei, dass eine Dezentralisierung stattfinde, als das er seine Hardware verkaufe. Naja, wie man es auch sieht, er profitiert in jedem Fall davon, wenn die Nachfrage nach Mining-Hardware steigt, egal ob für den klassischen Bitcoin oder für Bitcoin Gold.

Das der Chefentwickler von Bitcoin Gold anonym bleiben möchte, führt zu heftiger Kritik. Doch das ist eigentlich nicht ungewöhnlich. Bis heute weiß niemand genau, wer Bitcoin geschaffen hat (bis auf die Betreffenden selbst natürlich). Der Gründer bzw. Initiator tritt nach außen nur mit dem Namen Satoshi Nakamoto auf. Daher sollte es nicht überraschen, wenn auch bei Bitcoin Gold eine gewisse Heimlichtuerei gemacht wird.

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Der An- und Verkauf von Bitcoins ist bei Europas Marktführer bitcoin.de sehr einfach. Wahrscheinlich können Nutzer dort später auch Bitcoin Gold handeln.

Jetzt noch Bitcoins kaufen?

Um Bitcoin Gold kostenlos zu bekommen, müsste man jetzt noch schnell Bitcoins kaufen. Bei Preisen um die 6.000 Dollar wahrlich kein Schnäppchen. Daher sollte der Kauf von Bitcoins nicht nur wegen Bitcoin Gold in Betracht gezogen werden. Der einfachste Weg, um sowohl Bitcoins als auch automatisch Bitcoin Gold zu erhalten, ist der Kauf oder die Aufbewahrung der Kryptowährung bei Bitcoin.de. Bitcoin.de ist wohl einer der wenigen Marktplätze die ihren Kunden die neue Währung automatisch gutschreiben. Wann genau eine Auszahlung stattfindet können die Betreiber der Online Plattform allerdings noch nicht sagen.

Wie unsere Bitcoin. de Erfahrungen zeigen, handelt es sich hier jedoch um einen absolut seriösen Anbieter aus Deutschland. Jeder der die Kryptowährung „physisch“, sprich direkt, handeln möchte, ist mit dieser Börse sehr gut beraten. Es handelt sich dabei auch um die größte regulierte Krypto-Börse Europas. Die Registrierung und der Handel auf der Plattform ist relativ einfach und sehr sicher. Kunden sollten jedoch beachten, dass dort der Bitcoin Handel in Euro stattfindet. Ansonsten findet global gesehen der Handel in Dollar statt. Kunden zahlen dabei für jede Transaktion eine geringe Gebühr.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
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