Bitcoin – die ultimative Geldanlage 2018?

Ein großes deutschsprachiges Portal für Trader und Börse hat die Kryptowährung Bitcoin als Investmentidee des Jahres 2016 vorgestellt. Wie gerade Bitcoin als die Top Anlageidee 2016 avanciert, ist es notwendig, die Funktionsweise zu verstehen.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
Ruben Wunderlich

Maximal 21 Millionen Bitcoins möglich

Bitcoins entstehen durch das so genannte Bitcoin Mining. Dieses Mining oder Schürfen ist jedoch programmiertechnisch aufwendig und aufgrund des hohen Stromverbrauchs auch in gewisser Weise kostenintensiv. Miner die sich am Schürfen oder Herstellen von Bitcoin beteiligen erhalten im Gegenzug Bitcoins als Bezahlung (oder Belohnung, wie wenn man eben etwas in einer Mine findet). Allerdings können – genau wie in der Realität – nicht unendlich viele Bitcoins geschaffen bzw. abgebaut werden.

Wie die grundlegende Funktionweise ist und wie die Digitalwährung funktioniert, können Sie hier nachlesen: Was ist Bitcoin?

Die maximale Menge der Bitcoins beläuft sich auf 21 Millionen. Im Gegensatz zu unserem bisherigen Papiergeldsystem, ist die Menge des digitalen “Geldes” also begrenzt. Allein diese Verknappung kann zu einer Preissteigerung führen.
Ähnlich wie bei Gold – das es auch nicht unendlich gibt – führt eine erhöhte Nachfrage zu einem erhöhten Preis. Allerdings schwankt Gold mehr oder weniger stark in seinem Preis/Kurs. Warum? Weil der Preis immer ein Bild von Angebot und Nachfrage ist. Auch wenn das Angebot nicht größer wird – das Gut ist knapp – muss der Preis nicht steigen, nämlich dann nicht, wenn die Nachfrage stagniert oder sogar sinkt. Das sind grundlegende Gesetze des Marktes.

Derzeit wächst die Nachfrage nach der Kryptowährung Bitcoin. Immer mehr Unternehmen akzeptieren die Digitalwährung auch als Zahlungsmittel. Gleichzeitig können aber immer weniger Bitcoins abgebaut werden. Tendenziell führt dies zu einem höheren Preis.

Bitcoin ist in der Finanzwelt längst angekommen

Auch wenn die meisten Menschen in Deutschland mit den Begriffen Bitcoin oder Blockchain nichts anfangen können, ist die Kryptowährung längst in der Finanzwelt und auch in der Politik angekommen. Vor allem geht es in der Finanzbranche um die Technologie hinter Bitcoin – der Blockchain. Bitcoins sind aufgrund der Beschaffenheit ziemlich sicher. Sicherer als unser heutiges Papiergeld. Allerdings braucht man dazu keine Banken und Kreditinstitute mehr. Das macht Bitcoin eigentlich zum Feind der Finanzindustrie. Da sie jedoch weder die Kryptowährung noch die Technologie aufhalten können, versuchen Banken seit einiger Zeit in diesem Bereich Fuß zu fassen.

Bitcoins sind sicher

Das System das hinter Bitcoin steht, macht es möglich, dass in der Praxis es unmöglich ist, das System zu betrügen, beispielsweise indem Bitcoins doppelt ausgegeben oder mehrfach “geschürft” werden. Was jedoch nicht bedeutet, dass sie nicht gestohlen werden können.

Bereits mehrfach haben auch wir in diesem Blog darüber berichtet, wie Bitcoins von Börsen, Wallets etc. gestohlen wurden. Bitcoins werden in einer Art virtueller Brieftasche (Wallet) aufbewahrt. Sind diese Brieftaschen nicht ausreichend gesichert, können Hacker diese “knacken” und die Bitcoins stehlen. In der Regel versuchen Hacker Bitcoin Börsen zu hacken, da dort bedeutend mehr zu holen ist, als von einer privaten Person auf ihrem heimischen Rechner.

Allerdings bedeutet Bitcoin Diebstahl auch, dass eine Transaktion erzeugt, gespeichert und allen zugänglich gemacht wird. Jeder kann also nachvollziehen und sehen, wo die gestohlenen Bitcoins transferiert wurden. Was allerdings nicht nicht bedeutet, das der Inhaber der “neuen” Wallet bekannt ist.
Das macht jedoch deutlich, dass gestohlene Bitcoins nicht so ohne Weiteres ausgegeben werden können – beispielsweise in einem Shop. Dann würde der Inhaber sofort kenntlich werden. Es ist also mit einem gewissen Aufwand verbunden. Doch die Spur lässt sich auf irgendeine Art und Weise immer nachverfolgen.

Niedergang kann nur durch sich selbst herbeigeführt werden

Auch wenn viele Bitcoins für Unsinn halten, ist die Idee dahinter genial und viele Unternehmen und Banken forschen intensiv. Allerdings geht es eben immer wieder um die Technologie dahinter. Teure Systeme können dadurch abgeschafft und faktisch fälschungssicher eingeführt werden.

Der eine oder andere sagt der Kryptowährung den Niedergang voraus. Ob und wann das geschehen wird, weiß natürlich niemand. Vor allem kann er jedoch durch die Nutzer-Gemeinde selbst herbeigeführt werden. Bei Bitcoin handelt es sich um eine Open-Source Software. Und jede Änderung muss von der Mehrheit der Nutzer abgesegnet werden. Kann sich die Nutzer-Gemeinde nicht einigen und Bitcoins stoßen an den Rand ihrer technischen Grenzen, kann das zum Untergang der Digitalwährung führen.

Doch solange ein Kompromiss gelingen wird, bleibt Bitcoin als Geldanlage und Spekulation interessant.