Ab sofort auch bei Amazon mit Bitcoin bezahlen

Beim Online Versandhändler können Kunden nun auch mit Bitcoin zahlen. Ok, nicht direkt. Aber das Wiener StartUp Unternehmen Coinimal macht’s möglich! Ab sofort bietet die Firma einen neuen Service an, bei dem es möglich ist, Bitcoins in Amazon-Guthaben umzuwandeln. Und das völlig kostenfrei! Möglich macht das eine Partnerschaft mit Amazon.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur bei Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
Ruben Wunderlich

Co-CEO Eric Demuth erklärt in einem Interview:

“Zum ersten Mal ist es möglich, absolut alles auf Amazon.de mit Bitcoins zu kaufen – man kann regulär über den eigenen Account einkaufen, hat aber zusätzlich all die Vorteile, die Bitcoin mit sich bringt.”

Wie funktioniert der Tausch in der Praxis?

Coinimal ist ein Unternehmen, bei dem Bitcoins gekauft und verkauft werden können. Aktuell gibt es 8 verschiedene Bezahlmethoden, unter anderem auch PayPal, Sofortüberweisung und andere. Jetzt ganz neu eben auch Amazon-Guthaben.
Mit Amazon-Gutscheinen können Nutzer der Plattform ganz einfach Bitcoins kaufen. Doch das Ganze funktioniert auch andersherum. Bitcoins verkaufen und Amazon-Gutscheine erhalten. Beispielsweise verkauft man auf der Plattform Bitcoins im Wert von 100€ und erhält im Gegenzug einen Amazon-Gutschein in Höhe von 100€.

Das alles funktioniert in sekundenschnelle und ist für Nutzer völlig gratis!
Damit ist Coinimal das bisher einzigste Unternehmen weltweit, das diesen Service anbietet. Paul Klanschek, ergänzt:

“Die kostenlose Abwicklung ist durch eine direkte Zusammenarbeit mit Amazon möglich“, ergänzt Co-CEO Paul Klanschek. „Dadurch können originale Amazon-Gutscheine ausgestellt und zusätzliche Kosten vermieden werden. Das macht den Umtausch von Bitcoin auf Amazon unglaublich schnell und bequem.“

Die Gutscheine erhält der Kunde dabei per E-Mail. Es ist also erforderlich, dass er sich zunächst auf der Plattform registriert, ehe er Transaktionen tätigen kann. Wer häufiger bei Amazon einkauft, wird wissen, dass es sich hier nicht um klassische Gutscheinkarten aus Papier oder zum Ausdrucken handelt. Es sind Gutschein-Codes, die bei einer Bestellung als Guthaben hinterlegt werden können.

Die Gutschein-Codes können selbstverständlich auch an Freunde oder Verwandte verschenkt werden. Paul Klanschek führt weiter aus:

“Das Erleichtern von Bitcoin-Käufen und die Zusammenarbeit mit etablierten Online-Unternehmen sind für das Wachstum der Bitcoin-Wirtschaft entscheidend. Wir sind stolz, dass unsere Integrität und unser guter Ruf in Bezug auf Compliance, die Partnerschaft mit Amazon ermöglicht hat. Wir geben unseren Kunden die Möglichkeit, ihre Bitcoins auf einer der größten und zuverlässigsten E-Commerce Plattformen der Welt, für alles was sie möchten, auszugeben.”

Wo Sie noch überall unter anderem Bitcoin kaufen und verkaufen können, finden Sie im Bitcoin Verzeichnis.

Führt Litauen bald den Bitcoin ein?

Führt Litauen den Bitcoin ein?Eine weitere interessante Nachricht diese Woche ist eine Aussage von Marius Skarupskas (Vize-Minister des Wirtschaftsministeriums Litauen):

“Litauen und insbesondere Vilnius werden zum internationalen Zentrum für Innovation im Bereich Finanzen und Finanzservices werden. Insbesondere im Bereich Research & Developpement möchte Litauen Innovationen beitragen und wir unternehmen ernsthafte Bemühungen, Litauen zum Leader im Bereich Blockchain und Kryptowährungen zu machen.”

In einem Interview äußerte er sich sehr positiv gegenüber der Digitalwährung Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Litauen ist zwar nicht gerade das Land mit der stärksten Volkswirtschaft, dafür sind die Behörden flexibel und innovativ.

Am 08. April 2016 wird in der litauischen Hauptstadt Vilnius die Bitcoin Conference 2016 stattfinden. Auch der Bürgermeister der Landeshauptstadt ist begeistert und stolz zugleich:

“Wir sind glücklich dass immer mehr Unternehmen aus dem Fintech Bereich Vilnius als Standort wählen. Als Austragungsort der grössten Konferenz zum Thema Bitcoin unternehmen wir einen weiteren Schritt, Vilnius zum Zentrum der Innovation im Bereich Fintech werden zu lassen.“

Führt also Litauen bald den Bitcoin als offizielle Landeswährung ein? Erst 2015 kann man auch hier mit Euro bezahlen. Naja, den Bitcoin wird man sicherlich so schnell nicht einführen. Doch für die Zukunft und Weiterentwicklung von Bitcoin, Blockchain & Co. sind solche Standorte Gold Wert. Das baltische Land hat hier tatsächlich eine großartige Chance vor sich, einen Industriezweig anzusiedeln, wo andere Länder sich eher dagegen wehren…

Wie beispielsweise die CSU. Sie möchte die Zahlungsströme von Kryptowährungen wie den Bitcoin am liebsten völlig unter Kontrolle haben. Außerdem soll jeder der mehr als 50 Euro überweist sich identifizieren müssen. Zum Glück sind das aktuell nur ein paar Hirngespinste einer Partei, die auf Bundesebene so gut wie nichts zu sagen hat 😉