IOTA und Ripple im Fokus der Anleger

Selbstverständlich ist die Kryptowährung Bitcoin nach wie vor die digitale Währung, die von Anlegern und Medien am meisten beachtet wird. Fast täglich, aber zumindest doch wöchentlich werden derzeit neue Allzeithochs erreicht. Mittlerweile knackte der Bitcoin Kurs sogar die 17.000 Dollar Marke. Es ist schon fast zur Normalität geworden, dass permanent neue Höchststände erreicht werden. Und ein Crash ist derzeit nicht absehbar. Die Volatilität dagegen bleibt auf einem extrem hohen Niveau. Schwankungen von 15 Prozent am Tag sind dabei keine Seltenheit. Doch abseits von Bitcoin stehen mehr und mehr auch andere Kryptowährungen, sogenannte Altcoins, im Fokus der Anleger- vor allem auch der Anwender und nicht nur der Anleger. Insbesondere Ripple und IOTA haben in den vergangenen Tagen die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich gezogen. IOTA weil große Unternehmen wie Microsoft und Bosch die Technologie nutzen wollen. Damit zieht sie nach Marktkapitalisierung sogar an Ripple vorbei. Und Ripple weil Bill Gates darauf setzt.

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IOTA überholt Ripple

Über die Kryptowährung IOTA haben wir bereits berichtet. Und zwar als sie erstmalig an einer Krypto-Börse notiert wurde. Das war im Sommer diesen Jahres. IOTA war auf coinmarketcap.com nach Marktkapitalisierung nicht unter den Top 10 vertreten. Doch mit einen gewaltigen Anstieg über nur drei Tage hinweg, setzte sich IOTA sogar vor Ripple auf Platz vier fest, zumindest vorläufig. Derzeit hat IOTA eine Kapitalisierung von etwas mehr wie 12 Milliarden Dollar, Ripple hingegen bei circa 9,5 Milliarden Dollar. Die Sommer- und Herbstmonate hinweg pendelte der IOTA Kurs immer unterhalb der 1 Dollar Marke. Doch Anfang Dezember stieg er dann in der Spitze auf über 5 an. Aktuell liegt er zwischen 4 und 5 Dollar. Das ist natürlich eine große Spannweite.

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IOTA setzt nicht auf Blockchain

Im Gegensatz zum Bitcoin und anderen Cryptos, setzt IOTA nicht auf die Blockchain. Die digitale Währung hat es geschafft die Probleme der Blockchain zu lösen. Die Alternative dazu heißt Tangle, eine Art Strang auf der die Transaktionen angeordnet werden. Jede Transaktion wird dabei von zwei vorherigen Transaktionen bestätigt. Der enorme Vorteil gegenüber der Blockchain ist zum Beispiel, dass es keine Transaktionsgebühr gibt. Weiterhin können die Tangles extrem hoch skaliert werden und Transaktionen können auch offline ausgeführt werden. Ebenfalls gibt es eine Limitiertheit, sprich, die “Währung” ist nicht unendlich vermehrbar, wodurch sie sich als monetärer Ersatz eignet. Entwickelt wurde IOTA zur Bezahlung im “Internet of Things” und könnte tatsächlich das Zahlungssystem der Zukunft werden. Es ist hervorragend geeignet, wenn Maschinen sich untereinander bezahlen müssen. Die Bestätigungszeiten werden mit zunehmender Nutzerzahl immer geringer, statt größer wie bei anderen Kryptowährungen. Möglicherweise hat IOTA am meisten Potential von allen Tokens und Altcoins.

Aufbau eines eigenen Handelsplatzes

Das der IOTA Kurs gerade jetzt explodierte könnte auf ein gesteigertes Interesse der Investoren zurückzuführen sein. Die hinter dem Projekt stehende IOTA-Stiftung hatte im November angekündigt, einen eigenen Handelsplatz für IoT-Sensordaten aufzubauen. Doch nicht nur der Aufbau dieses IOTA Marktplatzes allein überzeugte anscheinend die Käufer. Sondern vor allem, dass namhafte Unternehmen wie Microsoft, Fujitsu und Bosch zu den Partnern des Netzwerkes gehören und sich am Aufbau der Handelsplattform beteiligen. Wie gesagt, hat IOTA die unserer Meinung nach vielleicht besten Chancen, eine reale Anwendung in Zukunft zu nutzen.

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Ripple auch weiterhin im Fokus – Bill Gates setzt voll darauf

Obwohl Ripple bzw. die Währung XRP mittlerweile auf Platz 5 der Marktkapitalisierung liegt, ist das Interesse der Anleger nach wie vor vorhanden. Mal davon abgesehen, dass Altcoins wie Ripple oder Ethereum auch zur Diversifizierung eines Krypto-Depots genutzt werden können, gibt es auch ganz pragmatische Gründe für die Nachfrage. Die Nachfrage zeigt sich jedoch aktuell noch nicht in steigenden Kursen, doch hinter den Kulissen steigt das Interesse von großen Unternehmen, wie American Express. Das liegt daran, dass sich XRP von Ether oder Bitcoin deutlich in der “Philosophie” unterscheidet. Im Gegensatz zu den beiden genannten Kryptos, hat Ripple nicht vor, unabhängig von Banken zu arbeiten, sondern mit ihnen. So könnten zum Beispiel Banken XRP nutzen, um deutlich günstigere Transaktionen abzuwickeln und dadurch eine Menge Geld sparen. Ebenso wie Bitcoins, sind XRP nicht beliebig vermehrbar. Es ist noch nicht einmal ein Ripple Mining nötig bzw. möglich, da alle Tokens bereits geschürft wurden.

Dieser Weg, den Ripple bestreitet, führt zwangsläufig zu konträren Meinungen. Befürworter der Unabhängigkeit von (Noten-)Banken betrachten die ganze Sache sehr argwöhnisch. Auf der anderen Seite hat das wiederum auch Vorteile. Denn mit Ripple wird auch für den “Normalverbraucher” (mehr oder weniger) deutlich, dass Kryptowährungen eine reale Anwendung haben und nicht nur reine Zockerei oder was für Computer-Nerds sind. Im Ripple-Netzwerk sind schon einige namhafte Firmen vertreten, jüngst kam auch American Express hinzu. Der Kreditkartenanbieter nutzt die Technologie um ein Blockchain-Zahlungssystem aufzubauen, welches auf XRP basiert bzw. XRP nutzt.

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Auch Bill Gates ist von XRP überzeugt

Bill Gates ist ebenfalls ein Befürworter oder besser gesagt Anwender der neuen Technologie Ripple. Über seine Stiftung entwickelte er ein Projekt, welches armen Menschen den Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglichen soll. In etwa 2 Milliarden Menschen haben kein eigenen Bankkonto. Damit fehlt ihnen die Grundvoraussetzung für die Teilnahme am Zahlungsverkehr. Schlimmer noch: Ihnen bleibt ebenso der Zugang zu Krediten und Finanzierungsmöglichkeiten verwehrt. Das möchte Bill Gates gern ändern. Dazu nutzt er neben Ripple die Open-Source Software “Mojaloop”. Damit sollen Wallets der ärmeren Bevölkerungsschichten sowie Händler und Bankensysteme miteinander verknüpft werden. Das wiederum ermöglicht kostengünstige Transaktionen auch ohne eine Bank im Hintergrund. Möglich ist das alles über das eigene Smartphone – auch wenn viele Menschen kein eigenes Bankkonto besitzen, so haben sie doch meist ein Smartphone.

Dazu ist auch die Hilfe von Mobilfunkanbietern nötig. Auch hier sind namhafte Unternehmen mit an Bord wie Ericsson und Huawei. Diese beiden Firmen helfen bei der Integration de Technik auf das Smartphone.

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Wie XRP kaufen bzw. handeln?

Genau wie Bitcoin, kann Ripple an einer speziellen Börse ge- und verkauft werden. Das ist zum Beispiel über Alfacashier möglich. Unsere Alfacashier Erfahrungen zeigen, dass Nutzer dort nicht nur Bitcoin und Ripple handeln können, sondern eine Vielzahl an Altcoins, wie Litecoin, Dash, Ethereum, NEM und viele mehr. Die Abwicklung kann bequem über ein bestehendes Girokonto erfolgen. Anleger, die dort Kryptowährungen kaufen, erwerben diese direkt. Eine Alternative dazu wäre der Handel über Krypto-CFDs. Hier kaufen Trader jedoch nicht direkt den Basiswert, sondern schließen mit dem Broker einen Differenzkontrakt über den Kursunterschied zwischen Kauf und Verkauf. Der Vorteil des CFD Tradings besteht darin, dass Händler sowohl auf steigende, als auch auf fallende Kurse setzen können. Während Bitcoin ja bekannterweise derzeit nur eine Richtung kennt, sieht das bei anderen Altcoins nicht unbedingt so aus. Auch wenn sicherlich die meisten Kryptos im Aufwärtstrend sind, so gibt es auch einige, die seitwärts verlaufen oder sich sogar in einem Abwärtstrend befinden. Von diesen kurzfristigen Tradinggelegenheiten profitieren Anleger am besten über CFDs.

Ein empfehlenswerter Anbieter der sich in unserem umfassenden Test herauskristallisiert hat, ist AvaTrade. Im AvaTrade Kryptowährung Test haben wir gesehen, dass Kunden dort eine Vielzahl an digitalen Währungen handeln können. Allerdings empfehlen wir allen Einsteigern zunächst auf das kostenfreie AvaTrade Demokonto zurückzugreifen. Dort können Nutzer unter realen Bedingungen, jedoch nur mit virtuellem Kapital, den Krypto-Handel mit CFDs ausprobieren. Da ein latentes Risiko des Totalverlustes existiert, sollten Anleger nur Geld investieren, welches sie aktuell nicht zum Leben benötigen und im Zweifelsfall auch darauf verzichten können.

Die Vorteile von AvaTrade auf einen Blick:

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  • 5 Kryptowährungen zur Auswahl, wie Ripple, Ethereum und Litecoin
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Fazit: Bitcoin klar im Fokus, aber Altcoins nicht vergessen!

Klar ist der Bitcoin im Fokus der Medien und Anleger. Doch dabei darf nicht übersehen werden, dass so manche andere Kryptowährung ebenfalls ihre Daseinsberechtigung hat. Denn auch wenn es aktuell nicht so aussieht, als würde Bitcoin in einen Crash übergehen, so ist es doch fraglich, ob die digitale Währung in dieser Form die nächsten Jahre überleben wird. Außerdem gehört eine gewisse Diversifizierung in jedes Depot. Es schadet also auf keinen Fall, abseits vom Platzhirsch auch Altcoins wie Ripple (XRP) und IOTA zu beobachten.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur at Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
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