Bitcoin Kurs in Simbabwe auf über 14.500 Dollar!

Die Rallye des Bitcoin Kurs ist beeindruckend? Dann werfen Sie mal einen Blick nach Simbabwe. An der dortigen Börse Golix, notiert der Bitcoin bei 14.500 US-Dollar, also fast das Doppelte des normalen Preises. Wieso das? An den afrikanischen Börsen sind die Bitcoin Preise schon immer einige Prozentpunkte höher wie an den anderen internationalen Krypto-Börsen. Doch der gewaltige Kursanstieg hat mit dem Sturz des bisherigen Präsidenten Robert Mugabe und die Machtübernahme durch das Militär in dem Land zu tun. Mugabe steht seit dieser Woche unter Hausarrest. Bisher lehnt er einen von vielen Seiten geforderten Rücktritt ab. Geplant ist, laut Aussage des Militärs, keinen Putsch anstreben zu wollen, jedoch eine Übergangsregierung zu installieren.

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Politische Unsicherheit lässt Bitcoin Kurs explodieren

Hier zeigt sich, dass die Funktion des Bitcoins funktioniert. Wegen der extrem hohen Unsicherheit im Land boomt die Nachfrage nach Bitcoins und Altcoins. Theoretisch würden sicherlich auch Edelmetalle wie Gold davon profitieren, doch der Zugang zu Gold ist sicherlich zum Teil noch schwieriger. Marktmechanismen, die eigentlich zur Angleichung der verschiedenen Bitcoin Preise greifen müssten, sind hier zur Zeit außer Kraft gesetzt.

Simbabwe besitzt seit dem Jahr 2009 keine eigene Währung mehr. Aufgrund von Korruption, Misswirtschaft, autoritärem Führungsstil usw. geriet das Land in eine schwere Wirtschaftskrise. Um der Hyperinflation entgegenzuwirken wurde der Simbabwe-Dollar abgeschafft.

Der Simbabwe-Dollar wurde durch US-Dollar ersetzt. Jetzt ist die dortige Notenbank aber natürlich nicht berechtigt, selbst US-Dollar zu drucken. Die einzige Möglichkeit besteht daher darin, die Geldscheine physisch ins Land zu importieren. Doch dazu braucht das Land wiederum einen Gegenwert. Denn die USA liefern ja nicht einfach mal so ein paar Scheine in das Land. Das heißt, Simbabwe bräuchte eine gute Exportwirtschaft. Doch die ist ebenfalls nicht vorhanden.

Die Auswirkungen sind dahingehend, dass es schlicht und ergreifend zu wenig physische US-Dollar Geldscheine in dem Land gibt. Eine weitere Folge war die Einführung von Schuldscheinen im Jahr 2016 als eine Art Parallelwährung. Doch das führte nicht zum erwünschten Erfolg. Auch diese “Währung” ist von Hyperinflation bedroht. Die Folge? Viele Menschen wenden sich Kryptowährungen wie dem Bitcoin zu.

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golix – die einzige Bitcoin Börse in Simbabwe.

Bitcoin als Anker in der Not

Da es seit Jahrzehnten den Politikern in dem Land nicht gelingt für Stabilität zu sorgen, nehmen viele Bewohner die Währungspolitik gezwungenermaßen, selbst in die Hand. Die Schuldscheine verlieren immer mehr an Wert. An US-Dollar kommen nur die wenigsten heran. Um den Wertverlust zumindest zum Teil zu verhindern, kaufen immer mehr Menschen Bitcoin. Von Simbabwe aus gibt es jedoch nur eine einzige Krypto-Börse, Golix. Der Preis richtet sich dabei nach Angebot und Nachfrage. Obwohl der Bitcoin Kurs in Simbabwe mittlerweile nahezu das Doppelte des regulären Preises erreicht hat, gibt es immer noch eine Nachfrage. Die Menschen sind auf der Suche nach einem währungstechnischen Anker in der Not.

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Risikolose Arbitrage Gewinne von 7.000 Dollar je Bitcoin möglich?

Arbitrage sorgt dafür, dass die Preise ausgeglichen werden. In einem vollkommenen intakten Markt gibt es keine Arbitragemöglichkeiten bzw. nur von sehr kurzer Dauer. Wir sehen das auch an den Aktienbörsen. Wenn es doch mal verschiedene Kurse an verschiedenen Börsen gibt – bei dem sich Arbitrage auch finanziell lohnen würde – werden diese Unterschiede sofort ausgeglichen und die Kurse passen sich an. Im Prinzip ist Arbitrage daher eher etwas Gutes. Jetzt könnte natürlich die Idee aufkommen, Bitcoin zu kaufen, zum Beispiel zum aktuellen Preis von 7.500 Dollar, und gleichzeitig an der Börse dort zu verkaufen. Ein risikoloser Gewinn von um die 7.000 Dollar je Bitcoin. Da lohnt es sich sogar noch “Haus und Hof gegen Kredit zu verpfänden”. Doch wir sind ja nun nicht die ersten, die auf diesen Gedanken kommen. Warum besteht dann immer noch so eine derartige Preisdifferenz zwischen der Krypto-Börse in Simbabwe und dem normalen Preis?

Der Grund liegt darin, dass Trader, die in diesem Fall Arbitragegewinne erzielen wollen, mindestens zwei Voraussetzungen erfüllen müssen. Erstens müssen sie Zugang zu einer Krypto-Börse haben, auf der man Bitcoin zum Marktpreis handeln kann. Ok, das ist den meisten sicherlich möglich. Zweitens – und hier scheitert es bei vielen – brauchen Trader gleichzeitig Zugang zur Krypto-Börse in Simbabwe. Und zusätzlich wird ein Bankkonto in diesem Land benötigt. Diese Voraussetzungen erfüllen sicherlich die allerwenigsten, was auch nicht so ohne Weiteres für jeden möglich ist.

Wir haben diese Informationen nach besten Wissen und Gewissen recherchiert, dennoch ist die Situation in Verbindung mit einem Account oder Auszahlungen auf dieser Plattform etwas unübersichtlich und nicht alles ganz klar. Fakt ist jedoch, dass Anleger sich höchstwahrscheinlich die “Finger verbrennen”, wenn sie versuchen Arbitragegewinne zu erzielen.

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Bei Bitcoin.de – der größten Bitcoin Börse Europas – ist der Handel in Euro möglich.

Kryptowährungen auf dem Vormarsch in der dritten Welt

Nicht nur das Beispiel Simbabwes zeigt, dass das System Bitcoin zu funktionieren scheint. Auch in Venezuela gibt es einen starken Andrang auf die Kryptowährung. Allerdings verhält es sich hier ein wenig anders. Aufgrund der fast nicht vorhandenen Energiekosten sind viele Venezuelaner dazu übergegangen, Kryptowährungen zu minen. Vor allem das Bitcoin und Ethereum Mining gewinnt an Bedeutung. Das ist jedoch nicht ganz ungefährlich für die dortige Bevölkerung. Präsident Maduro bezeichnete Krypto-Miner und Nutzer unlängst als “kapitalistische Parasiten”.

Doch diese Beispiele zeigen, dass Bitcoin die Rolle als Ersatzwährung eingenommen hat, ähnlich wie Gold. Möglicherweise führt die Situation in Simbabwe sogar dazu, dass sich dort ein Land etablieren wird, in dem komplett mit der digitalen Währung bezahlt werden kann. Generell ist es so, dass die sogenannten “Dritte Welt Länder” eine stärkere Notwendigkeit zeigen, alternative Geldsysteme zu installieren, als hierzulande.

Jedes Geldsystem, egal welches, hängt von Vertrauen ab. In unserem Land vertrauen wir darauf, dass der Euro etwas wert ist, dass wir ihn als Zahlungsmittel verwenden können. Noch ist dieses Vertrauen trotz Krisen unerschütterlich. Doch in wirtschaftlich und politisch weniger stabilen Ländern sieht die Sache ganz anders aus.

Vermutlich wird die Umstellung zu Kryptowährungen ganz oder zumindest teilweise als Parallelwährung in den dritte Welt Ländern wesentlich schneller vorangehen als in den industrialisierten Ländern. Das liegt ganz einfach daran, dass dort die Notwendigkeit besteht. Auch besitzt dort längst nicht jeder ein Bankkonto. Möglicherweise überspringen diese Länder – ähnlich wie es damals beim Festnetz der Fall war – eine Stufe in der monetären Entwicklung.

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Bitcoin.de als seriöser Bitcoin Marktplatz

Wer hierzulande Bitcoins kaufen will, kann das zum Beispiel über eine der vielen Krypto-Börsen tun. Es gibt dabei eine ganze Reihe von seriösen Unternehmen. Doch eine Börse ist unsere besondere Empfehlung: Bitcoin.de Es handelt sich dabei um die größte Bitcoin Börse Europas. Der Handel findet hier in Euro statt. Daher müssen Anleger nicht nur die Kursentwicklung des Basiswertes beachten, sondern auch die des EUR/USD. Der Handel ist 24/7 verfügbar. Nicht nur nach unseren Bitcoin.de Erfahrungen die Börse die größte in Europa ist, sondern sie gilt auch als einer der sichersten. Die digitalen Münzen der Kunden werden dabei offline verwaltet, sodass es fast unmöglich ist, dass Hacker darauf Zugriff erhalten. Zudem stehen die Server der Firma an geschützten und bewachten Standorten in Deutschland.

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Fazit: Bitcoin zeigt seine Stärke in Krisenländern

Die Beispiele von Simbabwe und Venezuela zeigen, dass Bitcoin als Ersatzwährung funktioniert. Ähnlich wie Gold hat die Kryptowährung dort das gängige Zahlungsmittel ersetzt. Zwar sind andere Fiat-Währungen wie US-Dollar oder Euro in diesen Ländern sicherlich ebenfalls noch gefragt. Doch der Zugang ist wesentlich schwieriger. Das die Menschen Bitcoin als Parallelwährung akzeptiert haben, zeigt die Kursentwicklung in Simbabwe. Die dortige Krypto-Börse taxiert den Kurs bei fast dem doppelten wie hierzulande. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Das ist sicherlich auch einer der Gründe, warum Bitcoin auch global wieder deutlich an Fahrt aufgenommen hat. Er hat sich bewährt.

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Ruben Wunderlich

Ruben Wunderlich

Redakteur at Bitcoinmoney.net
Ruben Wunderlich absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein BWL-Studium. Danach war er 6 Jahre im Finanzsektor tätig. Dieses Wissen nutzt er seit einigen Jahren für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanzredakteur. Ruben präsentiert Euch auf Bitcoinmoney.net aktuelle News und Entwicklungen aus der Welt der Kryptowährungen.
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